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360

360

Regie Fernando Meirelles
Kinostart 16.08.2012
Genre Drama, Liebesgeschichte

Kritiken • 360

16. August 2012 | 360 • Kritik • critic.de Partner von film-zeit

360 ist laut Nino Klingler "nicht mehr als ein hübsch bebilderter Ausflug durch die wohlhabenden Teile der Welt, mit Menschen, Orten und Gefühlen als Material, halb Kaiserpanorama, halb Kaufhaustür, immer mit einem Fuß in der Position des Allüberwachers und mit dem anderen in der Elektronikabteilung."

16. August 2012 | 360 • Kritik • Der Spiegel

Christian Buß verspürte keine Empathie für die Darsteller in diesem auf Hochglanz polierten Sittengemälde, dem zudem die psychologische Raffinesse fehlt.

16. August 2012 | 360 • Kritik • kunst + film

Der Regisseur scheitert laut Oliver Heilwagen an der Episoden-Struktur. "Kaum hat man sich ein Gesicht eingeprägt, verschwindet es wieder und macht neuen Figuren Platz.... Alle hängen mit Allen zusammen: im Zeitalter von Internet und Smartphones eine triviale Einsicht, für die es weder sechs Metropolen-Schauplätze noch eines internationalen Star-Ensembles bedarf."

16. August 2012 | 360 • Kritik • Der Tagesspiegel

Jan Schulz-Ojala sah einen sehr moralischen Film in einem "schickem visuellem Gewand", der jedoch durch einige "schöne Solitär-Momente" zum Verweilen einlädt.

15. August 2012 | 360 • Kritik • filmtabs

Günter H. Jekubzik lobt das Drehbuch von Peter Morgan. "Immer wieder gibt es reizvolle Splitscreens, Dialoge über Spiegel und die innere Zerrissenheit der Lügen und Geheimnisse spiegelt sich in doppelten Reflexionen wieder (Kamera: Adriano Goldman). Zentral bleiben die Fragen „Wie kommen wir hier hin? Welche Entscheidung sollen wir treffen?" Die Antwort ist so überzeugend wie der Film."

02. August 2012 | 360 • Kritik • manifest

"360 ist ein solider Episodenfilm, der trotz seines Staraufgebots über weite Strecken hinter den Erwartungen bleibt", findet Sandra Schröder. "Dennoch hat er den ein oder anderen schönen Moment zu bieten. Wer also nicht allzu böse ist, wenn nicht jeder Konflikt auserzählt wird und sich für die Thematik interessiert, ist hier nicht komplett falsch."

30. Juli 2012 | 360 • Kritik • filmering.at

"Die Geschwindigkeit der Konsequenzen unseres täglichen Handelns ist schneller denn je, eine Erkenntnis, welche einem nach 360 (360 Trailer) in Fleisch und Blut übergeht. Ein zeitgenössischer Grundgedanke wurde von Morgan in neun, wunderbar verwebte Geschichten, gezogen und durch Meirelles in treffende und nachhaltige Bilder übersetzt. Bravo!", lobt Marlene Blenig.

26. Juni 2012 | 360 • Kritik • outnow.ch

"Mereilles' lose verbundene Episoden in seinem 360 (360 Trailer) berühren zu wenig, um zu packen. Alle Zutaten für einen gelungenen Episodenfilm sind zwar vorhanden, doch Mereilles versagt beim richtigen Mix. So muss man froh sein, dass mit dem Titel 360 (360 Trailer) der Kreislauf im Film gemeint ist und nicht die Länge des ohnehin schon zu langen Werkes."

25. Juni 2012 | 360 • Kritik • cineman.ch

Laut Andrea Wildt setzt das Filmteam auf Breite statt auf Tiefe "und läuft der Gefahr auf, bei allem nur oberflächlich zu bleiben. Dazu fehlt 360 außerdem ein starker roter Faden, wie ihn beispielsweise Babel (Babel Trailer) oder L.A. Crash aufweisen, die auf eine kreisförmige Struktur setzen, um auf komplexe Weise einfache Zusammenhänge aufzuzeigen."

05. Juni 2012 | 360 • Kritik • programmkino.de

Luitgard Koch ist begeistert. "Gezielt unterstreichen dabei die Sequenzen die jeweilige Stimmung und Gefühlslage der Akteure. Das Timing ist zwar immer perfekt. Mireilles suggestiver Regiestil weiß genau, wann es wieder Zeit ist, den Schauplatz zu wechseln."

05. Juni 2012 | 360 • Kritik • programmkino.de

"Alle Episoden bleiben seltsam unverbindlich und distanziert; alle deuten eine Komplexität an, die sie nie einlösen. Nichts gegen Happy Endings – aber hier fällt doch unangenehm auf, wie umstandslos jeder einzelne Erzählfaden zu einem guten Ende führt, das in den meisten Fällen unglaubwürdig bis gar nicht motiviert ist", urteilt Oliver Kaever.

01. Oktober 2011 | 360 • Kritik • wlfilms.de

Tim Lindemann kritisiert 360 als "offensichtlich konstruierten Film: Dem anspruchsvollen Publikum versucht er mit seiner behaupteten Kreislauf-Philosophie zu gefallen, ans übrige Publikum biedert er sich mit großen Namen, schönen Bildern und romantischer Rundum-Sorglos-Gefälligkeit an. Dabei herrscht unter all diesen verschiedenen Schichten des Films gähnende Leere."

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