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KNISTERN DER ZEIT

KNISTERN DER ZEIT

Regie Sibylle Dahrendorf
Kinostart 07.06.2012

Kritiken • KNISTERN DER ZEIT

08. Juni 2012 | KNISTERN DER ZEIT • Kritik • artechock

"Der Film begleitet Schlingensief hautnah und macht sein Kunstverständnis nachvollziehbar: Kunst für Schlingensief war existentiell, war vom Leben nicht zu trennen, und übernahm eher in einem altmodischen Verständnis die Funktion einer Ersatzreligion. Erlösen sollte sie, Trost spenden. Die Provokationen, mit denen er bekannt wurde, waren nur ein Mittel zum Zweck, und oft genug auch ein Aufschrei gegen die Gleichgültigkeit der Abgeklärten. All das sieht man hier, und begreift es besser", schreibt Rüdiger Suchsland.

07. Juni 2012 | KNISTERN DER ZEIT • Kritik • Die Zeit

Die Doku zieht sich laut Rüdiger Schaper zwar etwas in die Länge, aber dennoch kann er sagen, dass die Flamme von Christoph Schlingensief weiter knistert.

07. Juni 2012 | KNISTERN DER ZEIT • Kritik • Bayerisches Fernsehen

"Aus der persönlichen Betroffenheit der Beteiligten ist verständlich, dass Trauer mitschwingt – die freilich dem Tempo, der Dynamik des Films nicht immer gut tut. Doch es gelingen starke Bilder: Wie – ohne Kran! – Stahlträger in den obersten Stock gehievt, wie Backsteine aufs Dach geworfen, aufgefangen und eingemörtelt werden", schreibt Harald Mühlbeyer.

07. Juni 2012 | KNISTERN DER ZEIT • Kritik • TAZ

Katrin Bettina Müller schreibt über das Bauvorhaben in Afrika, über die Zweifel, die man aus Christoph Schlingensiefs Stimme hört und die Begeisterung der Mitwirkenden.

06. Juni 2012 | KNISTERN DER ZEIT • Kritik • Der Tagesspiegel

Für Rüdiger Schaper ist die Dokumentation zunächst einmal ein "Film über eine Idee", der sein Knistern zwar nicht über die volle Länge der Doku halten kann, dennoch aber sehenswert ist, weil er im Sinne Christoph Schlingensiefs wäre.

06. Juni 2012 | KNISTERN DER ZEIT • Kritik • kunst + film

Die Doku wirft laut Eric Mandel "einen Abschieds-Blick auf das überschäumende, wütende, stets kollektive und ebenso ganz persönliche Werk von Schlingensief. Er wollte es in Burkina Faso mit einem «Denkmal für mich selbst» krönen, wie er mit für ihn typischer Selbst-Ironisierung erklärt."

06. Juni 2012 | KNISTERN DER ZEIT • Kritik • FILMtabs

Günter H. Jekubzik schreibt: "Gelungen ist KNISTERN DER ZEIT von Sibylle Dahrendorf, die seit 1998 Christoph Schlingensief in vielen Projekten filmisch begleitete, als Mischung aus lebendigem Gedenken und Protokoll eines sehr speziellen deutsch-afrikanischen Kulturprojektes."

22. Mai 2012 | KNISTERN DER ZEIT • Kritik • programmkino.de

"Sibylle Dahrendorfs Arbeitsweise lässt kaum Platz für Gefühle und Gefühligkeiten; sie stellt das Projekt und seinen Schöpfer in den Vordergrund. Selten kommt so etwas wie Heldenverehrung auf oder Trauer. Vielmehr will sie zeigen, wie wichtig es ist, dass es weitergeht im Operndorf und dass Schlingensiefs Vision eines Tages Wirklichkeit wird", schreibt Gaby Sikorski.

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