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DIE JAGD

DIE JAGD

Regie Thomas Vinterberg
Kinostart 28.03.2013
Genre Drama

Kritiken • DIE JAGD

20. Mai 2012 | DIE JAGD • Kritik • critic.de Partner von film-zeit

Frédéric Jaeger lobt den Regisseur. "Wo viele seiner bisherigen Werke sich formal aufdrängten, Authentizität und Symbolismus feierten, da ist THE HUNT viel zurückgenommener. Vom Jagd-Setting, das den Film rahmt, abgesehen, verzichtet Thomas Vinterberg auf unnötige Metaphern. Wie sein Protagonist, scheint auch der Regisseur hier ganz bei sich und seinem Stoff zu sein. Er findet eine beeindruckende Balance, die Dramatik Szene um Szene zu steigern, setzt die Stellschrauben sehr genau und treibt Lucas dabei nur langsam in die Enge."

03. Mai 2013 | DIE JAGD • Kritik • filmering.at

"Thomas Vinterberg ist mit Die Jagd ein ambitionierter und intensiver Film gelungen, der auf faszinierende Art und Weise der Gesellschaft einen Spiegel vorhält und uns den reaktionären und unkontrollierten Charakter der Menschheit vor Augen führt", stellt Michael Föls fest. "Dank eines ausgezeichneten Drehbuchs, grandioser Darsteller und einer tadellosen Regie wird Die Jagd zu einem imposanten Filmereignis, das man sich nicht entgehen lassen sollte."

28. März 2013 | DIE JAGD • Kritik • kunst + film

Im Fokus des Films steht "der atavistische Jagdinstinkt: Er scheint in jedem noch so friedlichen Zeitgenossen zu schlummern und bricht sich ungehemmt Bahn, sobald ein leichtes Opfer vor der Flinte auftaucht", schreibt Katharina Granzin und resümiert: "Trotz großartiger Darsteller und stimmungsvoller Bilder inszeniert Regisseur Thomas Vinterberg sein Drama etwas zu übertrieben."

28. März 2013 | DIE JAGD • Kritik • Die Welt

Laut Elmar Krekeler schließt Thomas Vinterberg mit DIE JAGD den Kreis zu DAS FEST, welcher jedoch gnadenloser als sein aktueller Film war.

28. März 2013 | DIE JAGD • Kritik • TAZ

Man könnte meinen, Thomas Vinterberg hätte in Zeiten, in denen sich rasend schnell ein Shitstorm zusammenbraut, einen aktuellen Film gedreht, schreibt Sven von Reden. Jedoch wurde DIE JAGD so klassisch inszeniert, dass der Kritiker eher eine Verbindung zu Alfred Hitchcock erkannte.

28. März 2013 | DIE JAGD • Kritik • Berliner Zeitung

Obwohl der Zuschauer von Anfang an weiß, dass Lucas (Mads Mikkelsen) unschuldig ist, ist DIE JAGD durch seine "psychologische Präzision" trotzdem über die gesamte Laufzeit sehr spannend, schreibt Harald Jähner.

28. März 2013 | DIE JAGD • Kritik • getidan.de

"Kino als Kunst, die versucht, auf das öffentliche Denken einzuwirken. Thomas Vinterberg zeigt, dass solches auch heutzutage in der Zeit allgegenwärtiger Belanglosigkeiten möglich ist", lobt Peter Claus.

28. März 2013 | DIE JAGD • Kritik • artechock.de

"Dies ist also ein ziemlich reak­ti­onärer Film. Inhalt­lich. Ästhe­tisch ist er voll­kommen bieder. Ein Schrei des Regis­seurs nach Liebe. Psycho­lo­gisch vers­tänd­lich. Mich hat er genervt", schreibt Rüdiger Suchsland. Außerdem hat er gelernt: "Du kannst dich auf kaum jemanden verlassen. Auf Frauen schon gar nicht. Du solltest nicht zu nett zu anderen sein, zu Kindern schon gar nicht. Und Männer als Kinder­gärtner gehören sowieso verboten."

27. März 2013 | DIE JAGD • Kritik • Der Tagesspiegel

Spannend ist DIE JAGD laut Christiane Peitz auf jeden Fall, allerdings auch zweifelhaft. Da der Regisseur auf Realismus setzt, findet es die Kritikerin nicht glaubwürdig, dass so viele der Erwachsenen im Film so viele Fehler machen.

26. März 2013 | DIE JAGD • Kritik • Der Spiegel

Hannah Pilarczyk ist begeistert von dem feinfühlig agierenden Hauptdarsteller Mads Mikkelsen und ist sich sicher, dass nicht viele Schauspieler es geschafft hätten, den Zuschauer einen ganen Film lang mit ihrer Allgegenwärtigkeit zu fesseln.

26. März 2013 | DIE JAGD • Kritik • filmtabs

Günter H. Jekubzik beeindruckte die erste Zusammenarbeit von Mads Mikkelsen und Thomas Vinterberg nachhaltig. "Die Jagd ist wieder so ein ganz genauer, wichtiger Film von Vinterberg. Er passt zu den Lynchmobs, die selbst in Deutschland immer wieder das Recht in eigene Hände nehmen wollen", schreibt .

26. März 2013 | DIE JAGD • Kritik • textezumfilm.de

José García lobt die Darsteller: Mads Mikkelsen "zeigt auf seinem Gesicht alle Empfindungen von Erstauen über Ratlosigkeit bis hin zur Enttäuschung. Die erst siebenjährige Annika Wedderkopp gestaltet aber nicht weniger nuancenreich, wie Klara zwischen Kränkung und Liebe zur Wahrheit hin- und herschwankt, ohne ganz ermessen zu können, was sie mit ihrer Aussage bewirkt hat."

11. März 2013 | DIE JAGD • Kritik • filmrezension.de

"Jagten ist ein kühler, aber nicht minder wirkungsmächtiger Appell an unsere Ratio. Uns wird plastisch vorgeführt, mit welcher Brutalität, Rücksichts- und Schonungslosigkeit, der Mensch und Freund zum Feind und Tyrann werden kann, wenn falsche Umstände es erfordern", entdeckte Sven Weidner.

22. Februar 2013 | DIE JAGD • Kritik • filmgazette.de

"Die Jagd verzichtet auf jeden angestrengten Symbolismus oder ähnliche Mätzchen und vertraut ganz auf die Wucht ihrer Geschichte und die Präsenz ihres - endlich wieder einmal - phänomenalen Hauptdarstellers Mads Mikkelsen. Zweifellos der eindringlichste Film des Dogma-Mitbegründers Thomas Vinterberg seit dessen Urknall mit Das Fest vor mittlerweile fünfzehn Jahren", freut sich Carsten Happe.

04. Februar 2013 | DIE JAGD • Kritik • programmkino.de

"Ein ganz starker Film von Thomas Vinterberg, dessen Sogwirkung sich aus einem unnachgiebigen Realismus entwickelt, und in dem beide Seiten des Konfliktes erbarmungslos aufeinander zurasen", lobt Caren Pfeil.

11. Oktober 2012 | DIE JAGD • Kritik • White Lightnin' Filmblog

Tim Lindemann findet die Geschichte etwas zu simpel. "Nur mit seinem Pro- und Epilog versucht Vinterberg in komplexeres Terrain vorzustoßen. Indem er das Jagen, Lucas liebste Freizeitbeschäftigung, wenig subtil mit der „Hexenjagd“ auf den vermeintlichen Pädophilen gleichsetzt, deutet er an, dass unter anderen Umständen auch Lucas selbst Teil des blutgierigen Mobs hätte sein können".

21. Mai 2012 | DIE JAGD • Kritik • outnow.ch

Der Film "fesselt. Es ist ein schwerer Film, der einem den Abend vermiesen kann, wenn man nicht in der richtigen Laune ist. Ein Film, der aber auch reichlich Stoff zum Diskutieren bietet und über Recht und Unrecht nachdenken lässt."

19. Mai 2012 | DIE JAGD • Kritik • sennhauser

THE HUNT "hat die inszenatorische Dichte von DAS FEST, die durchdachte Drehbuchstruktur der besten Post-Dogma-Produktionen und Schauspieler, die das tragen können. Dass die Zuspitzung der Ereignisse ihre Zeit braucht und damit in der ersten Hälfte manches absehbar wird, ist allenfalls eine erzählerische Schwäche. Dem Stoff und dem Thema nimmt es allerdings nichts an Dringlichkeit und Verzweiflung."

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