Inhalt • LIEBE
Die Eheleute Anna (Emmanuelle Riva) und George (Jean-Louis Trintignant) sind beide um die 80 Jahre alt, ehemalige Professoren der Musik und genießen nun ihren Altersruhestand. Ihre Tochter Eva (Isabelle Huppert) ist ebenfalls Musikerin, lebt mit ihrer Familie jedoch im Ausland, so dass sich die Familie nicht oft zu Gesicht bekommt.
Kritik • LIEBE •
Hier geht es nicht um eine Definition des Begriffs der Liebe, sondern um eine Beobachtung ihrer Verwirklichung, meint Nino Klingler: Der Regisseur schaut dem Leben zu. Lange halt der Film bei Cristina Nord nach, denn er ist frappierend dicht. Sanft, aber mit unerbittlicher Genauigkeit, so leise, so ökonomisch, so präzise, so großartig hat der Regisseur laut Jan Schulz-Ojala inszeniert. Das Kunststück dieses Films, in dem jeder Ton, jede Geste stimmt, ist für Dominik Kamalzadeh, dass er nie thesenhaft wirkt. Ein tödliches Kammerspiel mit großen Rollen für Altstars, sah Christoph Huber. Schön, aber keine Offenbarung ist der Film für Anke Westphal. Jörg Schiffauer ist hingegen hingerissen von der schmerzhaften Schönheit, mit der Michael Haneke seine Geschichte von Liebe und Sterben erzählt und Dietrich Kuhlbrodt lobt den Film als neuartiges, grandioses, nachwirkendes Kinoerlebnis. José García empfindet es hingegen empörend, dass Michael Haneke das Töten auf Verlangen als Akt der Liebe darstellt. Günter H. Jekubzik nennt den Film wiederum ganz große Kunst und auch Oliver Heilwagen bezeichnet ihn als ein formvollendetes Meisterwerk. Philipp Stroh bedauert, dass der Film zum Schluss etwas konfus wird, dennoch ist LIEBE aber ein bemerkenswertes Drama.
Links • LIEBE
LIEBE - Film-Homepage vom deutschen Verleih
LIEBE - Film-Homepage vom US-Verleih
LIEBE - Deutsche Facebook-Seite zum Film
LIEBE - imdb.com