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PARADIES: LIEBE

PARADIES: LIEBE

Regie Ulrich Seidl
Kinostart 03.01.2013
Genre Drama

Kritiken • PARADIES: LIEBE

18. Mai 2012 | PARADIES: LIEBE • Kritik • critic.de Partner von film-zeit

Michael Kienzl entdeckt zwar einen Mangel an Innovation, aber der Film ist trotzdem großartig. Ulrich Seidl "arbeitet einfach anders. Er hat die für ihn angemessene Art und Weise, auf die Welt zu blicken, schon gefunden und verschiebt mit jedem neuen Film nur den Fokus. Im Prinzip praktiziert Ulrich Seidl so etwas wie einen aufrichtigen Humanismus, denn seine Figuren stehen nicht unter dem Zwang, immer nett und sympathisch sein zu müssen. Menschlichkeit ist für ihn keine romantisch verklärte Idealvorstellung, sondern beinhaltet auch die scheußlichsten Seiten unseres Daseins."

03. Januar 2013 | PARADIES: LIEBE • Kritik • filmtabs

"Die an Originalschauplätzen mit Schauspielern und Laien ohne vorgegebenen Text improvisierten Szenen mit streng kadrierten Personenbildern sind vereinzelt sehr stark in ihrer Mischung aus Schockierendem und Erbärmlichen, für das man sich doch noch erbarmen kann. Sie erschöpfen sich allerdings in Wiederholung", so Günter H. Jekubzik.

03. Januar 2013 | PARADIES: LIEBE • Kritik • Der Tagesspiegel

Claudia Lenssen lobt die "hochintensive Schauspielarbeit" sowohl von den professionellen Schauspielern als auch von den Laiendarstellern.

03. Januar 2013 | PARADIES: LIEBE • Kritik • TAZ

Cristina Nord beleuchtet die Frage, ob Regisseur Ulrich Seidl seine Protagonisten ausbeutet und kann sie doch nicht abschließend beantworten. Doch genau darin würde auch die Qualität des Films liegen.

03. Januar 2013 | PARADIES: LIEBE • Kritik • Berliner Zeitung

Sabine Vogel stellt fest, dass weder die Beachboys noch die Touristinnen wirklich gut sind. Dennoch zeigt der Regisseur in den falschen Gefühlen auch richtige auf.

03. Januar 2013 | PARADIES: LIEBE • Kritik • Der Spiegel

Jörg Schöning nennt Ulrich Seidl den "Meister des unbarmherzigen Blicks" und sein neuer Film wirkt, wie die vorherigen auch, immer wieder wie eine Dokumentation.

03. Januar 2013 | PARADIES: LIEBE • Kritik • kunst + film

"Regisseur Seidl zeigt das vermeintliche Exotik-Paradies als Neuauflage kolonialer Abhängigkeit mit unverhüllter Ausbeutung. Die er ungeschönt registriert, ohne seine Figuren zu denunzieren: Jede füllt nur eine Rolle aus, die ihr die Machtverhältnisse vorschreiben", schreibt Bela Akunin.

04. Dezember 2012 | PARADIES: LIEBE • Kritik • pressplay

"Paradies: Liebe ist trotz einer großen Portion Humor erschütternd und traurig. Der Blick Seidls auf die Figuren macht diese liebenswürdig, egal, welche Rolle sie spielen. Er lässt sie sein und führt sie nahe an die Zuschauer heran", lobt Martina Zerovnik.

28. November 2012 | PARADIES: LIEBE • Kritik • derStandard

PARADIES: LIEBE ist für Dominik Kamalzadeh Teil eines imposanten Werkes, welches nicht zuletzt durch die hervorragende Schauspielerin Margarethe Tiesel sehenswert ist.

22. November 2012 | PARADIES: LIEBE • Kritik • filmering.at

"PARADIES: LIEBE ist ein äußerst gelungener Film - gezielte Provokation, kalkulierter Tabubruch und ein fesselnder Blick auf jene Bereiche des Lebens, über die man normalerweise hinwegblickt", schreibt Michael Föls. "Ein sehr frischer und unbequemer Film, den man sich ansehen sollte".

23. Oktober 2012 | PARADIES: LIEBE • Kritik • White Lightnin' Filmblog

"Niemals sentimental, sondern immer dynamisch hält der Film den Finger auf die Stellen, die Einsicht bieten, nicht erklären, aber doch aufmerken lassen. Durch steril-poetische Zwischensequenzen lockert Seidel die Dramaturgie seines Films humoristisch auf und lässt uns nie in der Tragik des Geschäfts versinken", lobt Mattes Teschabai.

20. Mai 2012 | PARADIES: LIEBE • Kritik • Die Welt

Es hat lange für Hanns-Georg Rodek "keinen Film mehr gegeben, der so grausam zu seiner Hauptfigur war, aber es ist die Grausamkeit der schonungslosen Ehrlichkeit, der absolut klaren Beschreibung eines Sachverhalts, von Altern, Ausbeutung, Einsamkeit. Ulrich Seidl registriert unverwandt alles, die Klassenschranken, das nackte Fleisch, den stillen Schrecken im heiteren Paradies."

18. Mai 2012 | PARADIES: LIEBE • Kritik • Die Presse

Klassische Seidl-Irritationsbilder entdeckt Christoph Huber. "In den touristischen Tauschgeschäften von Sex für Geld spiegeln sich die Kolonialgeschichte und die gegenwärtigen Verhältnisse zwischen Europa und Afrika, die fallenden Hemmungen tun ihr Übriges, um ein scharfes Zeitbild fern aller politischen Korrektheit zu zeichnen. Als Zentrum dient eine individuelle Tragödie: Nicht zuletzt die einfühlsame Darstellung Teresas durch Margarethe Tiesel."

18. Mai 2012 | PARADIES: LIEBE • Kritik • Der Spiegel

Andreas Borcholte hat mehr erwartet. Der Regisseur erzählt "in immer gleichen Ekelbildern vom immer gleichen Punkt, den er bereits früh hinreichend deutlich gemacht hat. Teresa stolpert mit all ihrem Frust und all ihrer Verzweiflung ja doch nur von einer erbarmungslosen Ökonomie in die nächste: Daheim misst sich ihr Marktwert an Figur und Attraktivität, hier in Afrika eben am Geldbeutel."

18. Mai 2012 | PARADIES: LIEBE • Kritik • outnow.ch

"Spass macht Ulrich Seidls Film also nicht wirklich. Selbst der trockene Humor, der aus diesem Culture Clash entsteht und sich durch den ganzen Film zieht, lässt höchstens auf den Stockzähnen lachen. Doch ist es deswegen ein schlechter Film? Mitnichten! Gerade durch die lakonisch distanzierte Inszenierung schafft es Ulrich Seidl, des Zuschauers Distanz zum Geschehen zu brechen. Er zeichnet ein deprimierendes, aber überzeugendes Bild des Sextourismus in Afrika und lässt nicht kalt."

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