| Regie | Fernando León de Aranoa |
| Kinostart | 07.06.2012 |
Am Ende des Filmes haben sich laut Josef Lommer "die inhaltlichen und formalen Fragmente in AMADOR UND MARCELAS ROSEN (
), genau wie Amadors Puzzle, zusammengefügt zu einem feinen Stück Erzählkino von einem Regisseur, der trotz wiederkehrender Elemente nie auf derselben Stelle tritt."
"Ist die Geschichte im Sozialen eigentlich erschreckend hart, erblüht sie doch in aller Stille mit einem leisen Humor und mit einer feinen Meisterschaft im Erzählen. Zwei großartige Schauspieler stehen im Zentrum einer Inszenierung, die unspektakulär wirkt, aber viele kleine Schätze anbietet", lobt Günter H. Jekubzik.
Arezou Khoschnam lobt den Filmemacher. Ihm "gelingt eine Art nonchalantes Märchen in satten Farben, das von seiner Bildsprache, vor allem aber durch seine fantastische Hauptdarstellerin lebt. In vielen Szenen spielt Magaly Solier ohne Gegenpart, und es wird doch nie langweilig, ihr in die tiefen dunklen Augen zu schauen, die dem Raum die nötige Emotionalität verleihen."
Volker Mazassek sah ein Genre-Puzzle. "Er startet als Sozialdrama, wandelt sich zum lyrischen Kunstfilm, nimmt Züge einer Komödie an und enthält Elemente eines religiösen Erlösungsdramas. Das mag befremdlich wirken, weil eine einheitliche Tonlage fehlt. Aber León de Aranoa will so wohl zum Ausdruck bringen, dass im Leben wie im Film nicht alles zusammenpasst, und Elend, Groteske und Schönheit unvermittelt nebeneinander stehen."
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