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3096 TAGE

3096 TAGE

Regie Sherry Hormann
Kinostart 28.02.2013
Genre Drama, Biopic

Kritiken • 3096 TAGE

28. Februar 2013 | 3096 TAGE • Kritik • critic.de Partner von film-zeit

"3096 TAGE ist manchmal zurückhaltend und manchmal aufdringlich, mal distanziert und mal emotionsgeladen und spielt mit Parametern des Konsumierbaren, ohne sie auszuloten. Für einen aufgewärmten Diskurs über Opfer- und Täterschaft ist Hormanns Film allemal gut", stellt Josef Lommer fest. "Aber: Die Filme, über deren Machart man sich geärgert hat, bleiben einem unweigerlich im Kopf. Jene, die nicht wissen, was sie mit ihrem realen Vorbild anstellen sollen, allerdings nicht".

01. März 2013 | 3096 TAGE • Kritik • heise online

"Der Film denunziert seine Figuren nicht, er ist einfach nur langweilig", schreibt Rüdiger Suchsland. "Horman und ihr Kameramann Michael Ballhaus, der auch schon inspirierter gearbeitet hat, bebildern. Aber es gelingt ihnen nie, zumindest ein einziges Bild zu finden, das eine Ahnung schafft für die Realität des Kellerlochs, das in uns eine Vorstellung von dem Wahnwitz und die Abgründe weckt, die Kampusch 3096 Tage klang erlebt hat."

28. Februar 2013 | 3096 TAGE • Kritik • TAZ

Barbara Wurm stellt in ihrer Filmkritik viele Fragen. Ist der Film als Therapie zu verstehen, muss man ihn überhaupt sehen? Vor allem gibt es zwischen dem Film und den echten Ereignissen viele Unterschiede, leider keine guten.

28. Februar 2013 | 3096 TAGE • Kritik • getidan.de

Peter Claus stellt Fragen. "Wie überlebt Natascha Kampusch, seit ihr die Flucht aus dem Keller gelang?" und "Was denken sich eigentlich „Journalisten“, die einen Menschen wie Natascha Kampusch wegen einiger lumpiger Schlagzeilen hetzen? Es täte unserer Gesellschaft gut, über solche Fragen nachzudenken, auch und gerade im Kino, mit einem wirklich anspruchsvollen Spielfilm. Der fehlt weiterhin."

28. Februar 2013 | 3096 TAGE • Kritik • pressplay

"3096 TAGE macht zudem erneut auf die Unfassbarkeit aufmerksam, dass ein Fall über einen dermaßen langen Zeitraum möglich ist, ohne den geringsten Verdacht zu erwecken. Die Verfilmung bleibt dabei einfühlsam, aber dennoch brutal direkt – und stellt damit eine Aufarbeitung dar, die auch weiterhin Fragen aufwirft", schreibt Hanna Stein.

28. Februar 2013 | 3096 TAGE • Kritik • filmosophie.com

"Ist es überhaupt moralisch vertretbar, ein derart persönliches Schicksal so detailliert zum Produkt der Unterhaltungsindustrie zu machen? Ich finde nicht. Für sich genommen, die wahre Begebenheit ausklammernd, ist 3096 Tage ein guter Film. Als Gesamtpaket muss ich jedoch sagen: Das hätte nicht sein müssen!"

27. Februar 2013 | 3096 TAGE • Kritik • Der Spiegel

Tim Slagman hatte sich im Vorfeld darüber Sorgen gemacht, dass der Film die Wahrheit zu sehr verzehrt. Doch dem war nicht so, wie der Kritiker anerkennend feststellt. Die Regisseurin versteht es, weder zu emotionalisieren noch zu psychologisieren, wobei sie es nicht schafft, ihren Film auf die Opferperspektive zu reduzieren.

27. Februar 2013 | 3096 TAGE • Kritik • Der Tagesspiegel

Obwohl der Film mit 3096 TAGE den gleichen Titel wie Natascha Kampusch' Buch trägt, ist der Film laut Christiane Peitz doch etwas ganz anderes. Das Buch vermittelt einene Eindruck wie unerträglich die nicht verstreichen wollende Zeit im Verlies gewesen ist, der Film schafft dies nicht. Der Film entwickelt keine Haltung zu seiner Geschichte.

27. Februar 2013 | 3096 TAGE • Kritik • Berliner Zeitung

Daniel Kothenschulte suchte vergeblich den Sinn in der Darstellung einer halbnackten Minderjährigen. Auf diese Weise bekommt der Zuschauer die Sicht des Peinigers aufgedrückt - ob er will oder nicht.

27. Februar 2013 | 3096 TAGE • Kritik • outnow.ch

"3096 drückt nicht auf die Tränendrüse, verurteilt nichts und niemanden und verrät auch nicht mehr, als bereits bekannt war. Das Hauptaugenmerk der Regisseurin lag bei den Figuren. Diese erschüttern mit gelungenem, tiefschichtigem Schauspiel und lassen uns diese tragische Story miterleben."

26. Februar 2013 | 3096 TAGE • Kritik • derStandard

Falsch macht der Film laut Bert Rebhandl nicht viel, das ist aber auch das Problem. 3096 TAGE bleibt auf einer "eigentümlich professionellen Distanz" und versteht es leider nicht, Natascha Kampuschs Überlebensenergie zu zeigen.

20. Februar 2013 | 3096 TAGE • Kritik • Die Welt

In dem würdigen und beeindruckenden Film gibt es laut Hanns-Georg Rodek keine Geheimnisse mehr. Obwohl so gut wie keine Musik zu hören ist, die sonst immer unsere Emotionen beeinflußt, gibt es in dem mit glasklaren Bildern bestückten Film genug Gefühle.

18. April 2012 | 3096 TAGE • Kritik • Die Welt

Acht Jahre lang musste Natascha Kampusch in einem Kellerverließ leben, mit dem Film 3096 kommt ihre Geschichte ins Kino. Doch wie verfilmt man eine Passion auf sechs Quadratmetern, fragt sich Hanns-Georg Rodek.

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