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HANNAH ARENDT

HANNAH ARENDT

Regie Margarethe von Trotta
Kinostart 10.01.2013
Genre Drama, Biopic

Kritiken • HANNAH ARENDT

12. Oktober 2012 | HANNAH ARENDT • Kritik • critic.de Partner von film-zeit

"Hannah Arendt ist ein Redefilm, dessen Themen an sich spannend sind, auch wenn die eher behäbige Inszenierung nicht unbedingt mitreißt und die Nebenfiguren in ihrem Spiel oft künstlich überzogen wirken. Das größere Problem: Als Historienfilm bleibt er dem Kenntnisstand der damaligen Zeit verhaftet und hat dem nichts hinzuzufügen", schreibt Sonja M. Schultz.

10. Januar 2013 | HANNAH ARENDT • Kritik • Berliner Zeitung

Anke Westphal stellt anerkennend fest, dass der Zuschauer bei der Sichtung von HANNAH ARENDT durchaus und wider Erwarten überrascht wird. Das verdankt er der starken Barbara Sukowa und den klugen Regie-Entscheidungen.

10. Januar 2013 | HANNAH ARENDT • Kritik • TAZ

Barbara Sukowa ist es laut Micha Brumlik zu verdanken, dass HANNAH ARENDT in Deutschland funktionieren wird, bedauert aber auch, dass der Film dort, wo er dramatisch werden könne, flach und harmlos ist.

10. Januar 2013 | HANNAH ARENDT • Kritik • Der Spiegel

Jörg Schöning lobt Margarethe von Trotta dafür, dass sie die Rolle der Hannah Arendt auf die denkbar beste Weise besetzt hat, nämlich mit der atemberaubenden Barbara Sukowa, die vor 25 Jahren zunächst Rosa Luxemburg spielte, bevor sie als große Denkerin Hannah Arendt zu sehen ist.

10. Januar 2013 | HANNAH ARENDT • Kritik • kunst + film

"Wortlastiges Konversations-Kino war selten so zeitlos spannend", freut sich Oliver Heilwagen. "Worüber diese talking heads diskutieren, ist heute so aktuell wie vor 50 Jahren – und die Ausgangs-Hypothese dieser Abhandlung, Philosophie lasse sich nicht verfilmen, überzeugend widerlegt."

10. Januar 2013 | HANNAH ARENDT • Kritik • artechock.de

Axel Timo Purr ist begeistert: "In dem fulminanten Ende lässt Sukowa Hannah Arendt mit einer grandiosen Verteidigungsrede fast gespenstisch wiederauferstehen – und beschwört dabei nicht nur die brillante, große Theoretikerin und Rhetorikerin in fast erotischer Intensität, sondern auch einen Menschen mit der nur allzu selten verteilten Gabe von schlichtweg atemberaubender Zivilcourage."

09. Januar 2013 | HANNAH ARENDT • Kritik • Der Tagesspiegel

Einen konventionellen, aber auch gründlich recherchierten Film sah Christiane Peitz. Ein Film, der trotz einiger ungelenker Rückblicke eine "bewegende Annäherung an eine Frau ist, die sich das Denken ohne Geländer leistete".

07. Januar 2013 | HANNAH ARENDT • Kritik • filmtabs

"So dankbar man Margarethe von Trotta sein muss, dass sie nach Rosa Luxemburg und Hildegard von Bingen (beide mit Sukowa) wieder ein wichtiges historisches Frauenporträt auf die Leinwand bringt, zeigt sie nur das Erwartete. Hannah Arendt ist kein Film, der sich künstlerische Freiheiten erlaubt oder eine Annäherung versucht, die mehr als illustrierend und historisch stimmig anmutet", stellt Günter H. Jekubzik fest.

02. Januar 2013 | HANNAH ARENDT • Kritik • filmrezension.de

Sven Weidner lobt die Hauptdarstellerin, die für das intensive Spiel prädestiniert ist. "Die enigmatische Schauspielerin spielt die vielen Seelen, die in Arendts Brust wohnen fabelhaft aus. Bisweilen könnte man geneigt sein in Sukowas Performance ein Overacting zu entdecken, etwa wenn sie überdeutlich ein stark vom Deutschen eingefärbtes Englisch und das noch besonders – manchmal auch falsch – prononciert."

10. Oktober 2012 | HANNAH ARENDT • Kritik • programmkino.de

Luitgard Koch lobt die Hauptdarstellerin. "Ihr mutiger schauspielerischer Balanceakte zwischen verhaltenem Zorn, aufbegehrender Rebellion, stolzer Würde und überlegener moralischer Stärke überzeugt erneut. Die Kraft, die Barbara Sukowa vermittelt, rührt oft aus einer gesunden Skepsis, die mit unbeugsamem Willen einhergeht. Durch ihre langen Jahre am Theater ist es vor allem die ausdrucksstarke Mimik der einstigen Ikone des Neuen Deutschen Films, die im Gedächtnis bleibt."

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