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DIE VERMESSUNG DER WELT

DIE VERMESSUNG DER WELT

Regie Detlev Buck
Kinostart 25.10.2012
Genre Komödie

Kritiken • DIE VERMESSUNG DER WELT

26. Oktober 2012 | DIE VERMESSUNG DER WELT • Kritik • Die Zeit

Laut Thomas E. Schmidt gehört der Film eher ins Feiertagsprogramm des Fernsehens statt auf die große Leinwand. Regisseur Detlev Buck hat es nicht geschafft, den Roman spannend umzusetzen: Sein Film ist eine Bilderflut, aber kein Kino.

26. Oktober 2012 | DIE VERMESSUNG DER WELT • Kritik • TAZ

Zu offensichtlich zeigen die Hauptdarsteller laut Bert Rebhandl, dass sie nicht wussten, wie sie ihre Rollen anlegen sollten - als Karikatur oder doch als leicht derangierte, aber menschelnde Wesen.

25. Oktober 2012 | DIE VERMESSUNG DER WELT • Kritik • Berliner Zeitung

Der Film ist dem Buch durchaus ebenbürtig, meint Harald Jähner. "In gewisser Weise ersetzt die überpräsente dritte Dimension im Film das, was in Kehlmanns Romanvorlage die indirekte Rede leistet, die nie den ironischen Erzähler vergessen lässt. Hier vergisst man nie, dass man im Kino sitzt, weil dessen Mittel so überkandidelt und jahrmarkthaft genutzt sind."

25. Oktober 2012 | DIE VERMESSUNG DER WELT • Kritik • Der Freitag

Der Film ist laut Andreas Busche nichts für Cineasten. "Die Grobschlächtigkeit ist das Verblüffendste an dieser Verfilmung, immerhin stammt das Drehbuch von Daniel Kehlmann selbst. Der hat die süffisante Ironie der indirekten Rede bruchlos in Buck’sche Brachialkomik überführt. Humboldt und Gauß sind bei Detlev Buck, jeder auf seine Weise, Deppen im Namen der Wissenschaft."

25. Oktober 2012 | DIE VERMESSUNG DER WELT • Kritik • getidan.de

Peter Claus lobt den Regisseur Detlev Buck. "Die naive Neugier, die seine Hauptfiguren antreibt, hat er offenkundig selbst in sich. Diese Neugier – die bei Detlev Buck vielleicht als erstes zur Frage führte, ob dieser Roman überhaupt verfilmbar ist – gibt dem Film einen wohligen Charme. Die typgerechte Besetzung trägt das."

24. Oktober 2012 | DIE VERMESSUNG DER WELT • Kritik • gamona

"Zwischen Buck-typischem Doof-Ulk und pseudogeistvollem Kostümdrama schlenkert diese überlange Eckdatensammlung hin und her", mokiert Rajko Burchardt. "Der Witz geht dem Film dennoch vollkommen abhanden, emotionale Momente verschwinden im grauenhaft schlecht gespielten Bauerntheater auf Nimmerwiedersehen. Einzig die 3-D-Bilder des oscarnominierten Kameramanns Slawomir Idziak halten mit einigen hübschen, wenn auch völlig sinnlosen Tieraufnahmen minimal bei Laune."

23. Oktober 2012 | DIE VERMESSUNG DER WELT • Kritik • Der Spiegel

Der Regisseur ist an der Adaption gescheitert, laut Hannah Pilarczyk allerdings auf sehr sehenswerte Weise. Dies ist "Dicke-Hosen-Kino erster Güte ... Wuchtige Männerfiguren, opulente Bilder, modernste Technik, deftige Szenen ... Der Film ist größtenteils wirklich sehenswert, aus den Bildern sprechen Lebensfreude und der Wagemut, aufs Ganze zu gehen. Allein: Mit dem Witz und dem Charme der Buchvorlage hat das rein gar nichts zu tun."

23. Oktober 2012 | DIE VERMESSUNG DER WELT • Kritik • Der Standard

Nur falsche Töne entdeckt Dominik Kamalzadeh. Der Regisseur "geht mit stilistischem Sperrfeuer auf die Vorlage los und trifft selten eine richtige Tonlage. ... Es ist, als traute er sich selbst nicht über den Weg: Immer, wenn es zu tiefsinnig wird, muss ein Pointe her. So mäandert der Film unentschlossen durchs digitale Wunderland, ohne sich über den eigenen Auftrag klar zu werden."

23. Oktober 2012 | DIE VERMESSUNG DER WELT • Kritik • Der Tagesspiegel

Kerstin Decker ist durchaus angetan. "Die 3-D-Kamera ist ein erbarmungsloser Beobachter, ihrem mikroskopischen Blick entgeht nicht die kleinste Regung. Gauß und Humboldt waren Detailbessenene, und Genauigkeit war ihnen das halbe, ach was, das ganz Leben. Ist sie nicht auch das halbe, ja das ganze Kino? Pointen sind Präzisionsfragen, Detlev Buck weiß das genau, wie jeder Schauspieler."

23. Oktober 2012 | DIE VERMESSUNG DER WELT • Kritik • Die Welt

Laut Tilman Krause versemmelt Regisseur und auch Drehbuchautor Kehlmann die Adaption. "Wo im Text changierendes Schwarz-Weiß herrschte, wird grellbunte Eindeutigkeit. Was sprachlich filigran dahertänzelte, marschiert nun muskelbepackt drauf los. Aus süffisanter Ironie wird kracherter Klamauk."

22. Oktober 2012 | DIE VERMESSUNG DER WELT • Kritik • br-online.de

Harald Steinwender sah eine schillernde Historien-Farce in 3D. Dem Filmemacher "ist ein Parforceritt durch die Klischees des Historienfilms gelungen, ein Pasticcio gegensätzlicher Stilmittel. Er schlachtet nonchalant heilige Kühe und bietet viel fürs Auge. Das Ergebnis liegt irgendwo zwischen Richard Lesters Historienfarcen und Terrence Malicks Bildwelten."

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