DIE VERMESSUNG DER WELT
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Inhalt • DIE VERMESSUNG DER WELT
Alexander von Humboldt (Albrecht Abraham Schuch) zieht nicht nur aus, um die Welt zu sehen, sondern will sie sogar vermessen. Sein Freund Carl Friedrich Gauß (Florian David Fitz) bleibt dagegen eher zuhause und berechnet sie. Beiden gemeinsam ist ihre Freude am Entdecken, die sich in ihrer Neugierde, in ihrer Lust am Leben und in ihrem Wunsch zeigt, die Grenzen der Welt immer etwas auszudehnen und sie zu überschreiten. Allerdings ist es manchmal auch etwas seltsam, dem Leben eine Idee aufzudrücken: Größe und Komik zeigen sich dabei auf.
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Kritik • DIE VERMESSUNG DER WELT •
Der Film ist laut Hannah Pilarczy größtenteils wirklich sehenswert, aus den Bildern sprechen Lebensfreude und der Wagemut, aufs Ganze zu gehen, aber erzählerisch hat er nichts zu bieten. Trotz stilistischem Sperrfeuer entdeckt Dominik Kamalzadeh nur falsche Töne. Dagegen ist Kerstin Decker durchaus angetan von dem 3D-Film, der uns etwas vom Staunen der Forscher zurückgibt. Dem Filmemacher ist ein Parforceritt durch die Klischees des Historienfilms gelungen, ein Pasticcio gegensätzlicher Stilmittel, meint Harald Steinwender. Rajko Burchardt mokiert sich über das grauenhaft schlecht gespielte Bauerntheater, dem der Witz vollkommen abhanden geht. Für Thomas E. Schmidt gehört der Film in das Feiertagsprogramm des Fernsehens statt ins Kino.
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