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THE MASTER

THE MASTER

Regie Paul Thomas Anderson
Kinostart 21.02.2013
Genre Drama

Kritiken • THE MASTER

03. September 2012 | THE MASTER • Kritik • critic.de Partner von film-zeit

"Mihai Malaimare Jr., der Anderson-Veteran Robert Elswit an der Kamera vertrat, sorgt für den Eindruck einer reifen, gesetzteren Sprache, er schafft Bilder, die alles ausdrücken, aber nichts mehr beweisen müssen. Das Epochale des Vorgängers ist hier einer engeren Perspektive gewichen, die die Protagonisten weder einsperrt, noch der Natur ausliefert, sondern sie in ihrer psychischen und körperlichen Verbindung zueinander zeigt", schreibt Frédéric Jaeger.

02. April 2013 | THE MASTER • Kritik • wieistderfilm.de

"The Master ist subtil, wie wohl auch die Vorgehensweise diverser Glaubensgemeinschaften", schreibt Philipp Stroh. "Bestimmt kein Film, den man sich öfter ansehen will, aber während er läuft, weiß er nebst kleinen Durststrecken in seiner geheimnisvollen Langsamkeit durchaus zu bannen. Man muss sich allerdings damit anfreunden, dass in The Master der Weg das Ziel ist".

22. Februar 2013 | THE MASTER • Kritik • derFreitag

Simon Rothöhler lobt THE MASTER als "feinnerviges Formexperiment", Begeisterung löste aber vor allem das Zusammenspiel von Joaquin Phoenix und Philip Seymour Hoffman in ihm aus - das ist "reines Meta-Schauspielerkino".

22. Februar 2013 | THE MASTER • Kritik • Der Spiegel

Andreas Borcholte stellt die Überlegung an, dass wir THE MASTER in nicht all zu ferner Zukunft in einem Atemzug mit CITIZEN KANE (CITIZEN KANE Trailer) nennen werden.

22. Februar 2013 | THE MASTER • Kritik • heise online

"Politisch, sozialanalytisch oder gar sozialkritisch ist The Master aber keineswegs. Handwerklich in vielem hervorragend ist The Master unterhaltsam, aber auch überlang und mitunter langweilig. Zudem vollkommen geschlossen: Ein Film, der schon alles weiß, nichts mehr wissen will und vor allem nicht überrascht werden möchte", meint Rüdiger Suchsland.

22. Februar 2013 | THE MASTER • Kritik • perlentaucher.de

Thomas Groh schreibt: "Man fragt sich nach diesem über weite Strecken virtuosen Film aber auch etwas ungläubig, ob es nach all den groß-cineastischen Gesten und Selbstverordnungen am Ende ernsthaft auf diesen Kubrick-ismus hinausläuft: Fuck the Pain away."

21. Februar 2013 | THE MASTER • Kritik • Die Welt

Paul Thomas Anderson geht es nicht um die Biografie des Scientology-Gründers, sondern vielmehr um das "Psychogramm einer Zeit", stellt Anke Sterneborg fest. Besonders erschütternd ist dabei das Schauspiel von Joaquin Phoenix, bei dem die Kritikerin nicht sicher ist, was Film und was Realität ist.

21. Februar 2013 | THE MASTER • Kritik • derStandard

Obwohl THE MASTER in der Vergangenheit spielt, ist der Film eindeutig ein "Werk der Gegenwart", findet Isabella Reicher. Statt Enthüllungen zu bieten, steht die Beziehung der Hauptfiguren im Mittelpunkt des Filmes.

21. Februar 2013 | THE MASTER • Kritik • kunst + film

Marcus Woeller sah einen "Film zu Scientology, der sich nicht festlegen will: Regisseur Paul T. Anderson reduziert sein Drama über die Anfänge der Bewegung auf ein Psycho-Duett zwischen Führer und Zögling, bleibt aber gegenüber der Sekten-Ideologie sehr ambivalent."

21. Februar 2013 | THE MASTER • Kritik • getidan.de

Laut Peter Claus präsentiert Paul Thomas Anderson "ein Mosaik. Brillant gespielte und inszenierte Einzelszenen illustrieren nicht nur die Macht des Bösen, sondern blicken auch darauf, wie eine Gesellschaft beschaffen sein muss, um dieser Macht überhaupt Raum zu geben."

21. Februar 2013 | THE MASTER • Kritik • textezumfilm.de

Weil der Regisseur laut José García "irgendeiner Bewertung ausweicht, kann The Master kaum als ein Film über Scientology beziehungsweise über L. Ron Hubbard bezeichnet werden. Nichtsdestoweniger bietet Paul Thomas Anderson ein eindringliches Bild der US-amerikanischen Gesellschaft in der Nachkriegszeit sowie darüber hinaus auch der Voraussetzungen, die der Entstehung eines solchen Kultes Vorschub leisten können."

20. Februar 2013 | THE MASTER • Kritik • Die Presse

Dass die Sekte in THE MASTER sich an der Scientology orientiert, ist laut Christoph Huber eindeutig, nur wird die Größe oder die Bedeutung der Sekte nicht klar herausgestellt. Stattdessen arbeitet sich der Film an den kleinen Dingen ab. Eine interessante Herangehensweise, findet der Kritiker.

20. Februar 2013 | THE MASTER • Kritik • TAZ

Diedrich Diederichsen sah einen Film voller "kulturhistorischer Beobachtungen", der weniger durch Überraschungen als durch Perfektion überzeugt.

19. Februar 2013 | THE MASTER • Kritik • Bayerisches Fernsehen

"The Master ist anspruchsvolles, komplexes Kino, kein Film für das große Publikum, aber ein Werk, das, so man sich auf den entschleunigten Erzählrhythmus und das Thema einlässt, lange nachwirkt", stellt Harald Steinwender beeindruckt fest.

19. Februar 2013 | THE MASTER • Kritik • getidan.de

"Wir erfahren in diesem Film über die Protagonisten nicht mehr als sie von sich preisgeben, das ist widersprüchlich, manchmal gelogen, vor allem lückenhaft. Und gerade weil ihre Figuren nicht zu Ende erklärt sind, können die beiden Hauptdarsteller eine solche Intensität auf der Leinwand entwickeln", meint Georg Seeßlen.

19. Februar 2013 | THE MASTER • Kritik • filmtabs

Der neue Film von P. T. Anderson ist laut Günter H. Jekubzik "erneut großes, intensives Kino mit faszinierenden Bildern, Szenen und Stimmungen. Gedreht im königlichen 70mm-Format, für das sich wohl kaum noch ideale Abspielkinos finden lassen. The Master ist außerdem keine Abrechnung mit den Scientologen oder die Demontage eines Sekten-Führers."

18. Februar 2013 | THE MASTER • Kritik • bummelkino

"P.T. Andersons erster "Flop"", urteilt Arne Hübner. "Joaquin Phoenix und Philip Seymour Hoffman müssen mit ihrer schauspielerischer Großleistung das mäßige Skript bis über die Ziellinie schleppen. Das klappt zwar einigermaßen, macht aus The Master aber noch lange keine Glanzstunde des Kinos, sondern bloß eine brillant gespielt Charakterstudie, die narrativ über zwei Stunden auf der Stelle tritt."

14. Februar 2013 | THE MASTER • Kritik • Tagesanzeiger

Christoph Schneider versteht nicht, warum dieses grandiose Drama nur drei Oscar-Nominierungen bekam. Paul Thomas Anderson, der nur zum Ende ein klein wenig sentimental geworden ist, hat sich "als Meister des intellektuellen Spannungshandwerks" erwiesen.

12. Februar 2013 | THE MASTER • Kritik • Das Film Feuilleton

Matthias Hopf ist begeistert: "Obwohl vorab Moralvorstellungen dekonstruiert, Exkurse in die menschliche Natur unternommen und gesellschaftliche Aspekte des Lebens aufgedeckt wurden, beschäftigt Paul Thomas Andersons Kunstwerk weit über seine Laufzeit hinaus – sowohl inhaltlich als auch durch die formal beispiellose Gestaltung. Dadurch erreicht das Opus eine durchdringende Wucht, die sich – dem belebten Wellengang ähnlich – genauso befremdlich wie faszinierend auswirkt: Pulsierend."

09. Februar 2013 | THE MASTER • Kritik • filmgazette.de

Andreas Busche ist begeistert. "THE MASTER kein Film über Scientologie - eher über die gesellschaftlichen Umstände, die eine Organisation wie Scientology ermöglichten. Und er endet als trippiges Resozialisierungsdrama mit den Produktionsmitteln eines Lawrence von Arabien. Man wundert sich über die erratische Großzügigkeit, mit der Anderson Gelegenheiten verschenkt. THE MASTER ist ein Meisterwerk als formale Behauptung."

03. Januar 2013 | THE MASTER • Kritik • programmkino.de

"Ein bemerkenswerter Film ist The Master ohne Frage", stellt Michael Meyns fest, "ob man ihn schätzt oder banal findet hängt wohl in erster Linie davon ab, wie man selbst die losen Versatztücke, die Anderson auf Hochglanz inszeniert hat, zusammensetzt und mit Bedeutung füllt."

12. November 2012 | THE MASTER • Kritik • filmkritiken

Tim Lindemann findet THE MASTER "als reines Kino-Erlebnis weniger abgeschlossen und zufriedenstellend als andere Filme des Regisseurs Paul Thomas Anderson, könnte sich aber eben wegen seines eher sinnlichen als intellektuellen Ansatzes erst bei der zweiten oder dritten Sichtung als wahres "Masterpiece" offenbaren."

03. September 2012 | THE MASTER • Kritik • Berliner Zeitung

Wer sich scharfe Kritik an der Scientology-Sekte erhofft, wird laut Anke Westphal enttäuscht, wer das Kino liebt, jedoch beglückt sein. "In diesem Fall ist es ein Rausch exzellenter Bilder - und eine Tour de Force für zwei der besten Schauspieler der Welt: Philip Seymour Hoffman spielt als "Meister" die Rolle seines Lebens, wechselnd zwischen Jovialität, Majestät und Ungeduld. Und Joaquin Phoenix darf als Freddie Quell seine Verrücktheit wieder in einigem Over-acting ausleben."

03. September 2012 | THE MASTER • Kritik • Die Tageszeitung

Cristina Nord bewundert die "Bildmacht und die Erfindungsgabe, die es für eine kühne, freie Filmerzählung braucht."

03. September 2012 | THE MASTER • Kritik • Die Presse

Christoph Huber ist enttäuscht. "Trotz aufgeblasener Bildsprache – Anderson hat sogar im seltenen 70-mm-Format gedreht – wird THE MASTER aber zusehends langatmig, weil seine fahrigen Episoden wenig Entwicklung zu bieten haben, hat man erst die These von der Verführbarkeit durch Autorität verstanden. Denn das entscheidende Verhältnis der Hauptfiguren gewinnt kaum an Tiefe."

03. September 2012 | THE MASTER • Kritik • outnow.ch

"Mit THE MASTER, gedreht im heute nur noch sehr selten verwendeten 70mm-Format, ist dem Wenigfilmer Paul Thomas Anderson ein schwierig einzuordnendes, forderndes und eindrückliches Nachfolgewerk zu There Will Be Blood (There Will Be Blood Trailer) gelungen, das allerdings auch immer eine gewisse Distanz beibehält. Ein Film, den es schwierig ist zu lieben, der in seiner Machart aber dennoch herausragend ist."

03. September 2012 | THE MASTER • Kritik • FILMtabs

Günter H. Jekubzik schreibt: "Das erste Lob für THE MASTER ist, dass man ihn nicht mal schnell in einem Blog abfeiern kann. Gut, wenn eine Menge sehr kreativer und intelligenter Menschen Monate und Jahre ihrer Lebenszeit in etwas stecken und es nicht in ein paar Sätzen - auf dem Weg zum nächsten Festivalfilm - zu fassen ist."

02. September 2012 | THE MASTER • Kritik • Die Welt

Peter Zander sah ein "schauspielerisches Duell zwischen Joaquin Phoenix, der seine Darstellung bis an physische Grenzen treibt, und Philip Seymour Hoffman, der sich nach CAPOTE schon wieder eine zeithistorische Figur regelrecht einverleibt."

01. September 2012 | THE MASTER • Kritik • Der Tagesspiegel

Christiane Peitz war auf der Pressekonferenz zum Film, die zum aggressiven Squash-Spiel wurde.

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