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KILLING THEM SOFTLY

KILLING THEM SOFTLY

Regie Andrew Dominik
Kinostart 29.11.2012
Genre Thriller, Drama

Kritiken • KILLING THEM SOFTLY

23. Mai 2012 | KILLING THEM SOFTLY • Kritik • critic.de Partner von film-zeit

Andrew Dominik scheitert an den eigenen Ansprüchen, bilanziert Nino Klingler. Der Regisseur "will dem Gangstergenre unbedingt einen eigenen Stempel aufdrücken, wie es ihm zuvor beim Western gelungen war, doch hier fehlt der Masterplan. Er weiß nicht, wie er seinen doppelten Anspruch der Politisierung und Stilisierung erfüllen soll. So reden die Politiker auf der experimentell abgemischten Soundspur von Fehlern der Vergangenheit, von Hoffnung für die Zukunft und wie immer komplett an der Welt vorbei. Doch hier ist das einmal nicht ihr Fehler."

29. November 2012 | KILLING THEM SOFTLY • Kritik • TAZ

Thomas Groh bedauert, dass der Regisseur so tief in den Subtext getaucht ist. Viel besser hätte der Film funktioniert, hätte sich Andrew Dominik auf die Auslotung von Figuren- und Interessenskonstellationen konzentriert.

29. November 2012 | KILLING THEM SOFTLY • Kritik • Der Spiegel

Tim Slagman stellt fest, dass der Regisseur die Zuschauer durch seine spezielle Inszenierung dazu zwingt, sich mit dem "wie" stärker zu befassen.

28. November 2012 | KILLING THEM SOFTLY • Kritik • filmtabs

"Der zeitweise extrem brutale Gangsterfilm ist ein Kino-Kunststückchen und einer wenig subtil aufgedrängten Botschaft", stellt Günter H. Jekubzik fest.

28. November 2012 | KILLING THEM SOFTLY • Kritik • schnitt.de

"Irgendjemand hätte Andrew Dominik erklären sollen, daß jeder gute Gangsterfilm immer auch ein politischer Film ist. Vielleicht hätte er sich den didaktischen Knüppelaus- dem-Sack-Epilog gespart, der seinen dritten Spielfilm Killing them Softly enden läßt wie einen Film Noir von Bertolt Brecht", schreibt Robert Cherkowski.

28. November 2012 | KILLING THEM SOFTLY • Kritik • Die Zeit

Wenke Husmann ist von der Kamerarbeit von Greig Fraser begeistert, hat er doch durch veränderte Blickwinkel, die Arbeit mit Unschären und Überlagerungen einige "Momente von poetischer Schönheit" erschaffen.

26. November 2012 | KILLING THEM SOFTLY • Kritik • Bayerisches Fernsehen

"KILLING THEM SOFTLY ist ein trister und bitterböser Genrefilm, der mit Verve ein Zerrbild der USA entwirft, für die hier das Gangstertum als Metapher steht", entdeckte Harald Steinwender. "Als zynischer Gangsterfilm, der mit fulminant inszenierten Actionszenen und pechschwarzem Humor bestens unterhält, ist Dominiks Film eine der schönsten Hommagen an den klassischen B-Film Hollywoods."

15. November 2012 | KILLING THEM SOFTLY • Kritik • Neue Zürcher Zeitung

Till Brockmann erkannt eindeutige Anspielungen auf die aktuelle Politik der USA, angefnagen von der von Bush verschuldeten Finanzkrise bis zu den Versprechungen von Präsident Obama.

12. Oktober 2012 | KILLING THEM SOFTLY • Kritik • filmrezension.de

"Höchste Qualität erreicht der Film vor allem durch die Genauigkeit, mit der seine oft kammerspielartigen Szenen inszeniert sind", meint Antje Kuschpel. "Brad Pitt wird dabei durch eine Riege an ebenfalls hochqualifizierten Schauspielern unterstützt... Und so ist KILLING THEM SOFTLY neben aller Großartigkeit außerdem: eine Party erwachsener Jungen, die immer noch gern mit Pistolen spielen."

02. Oktober 2012 | KILLING THEM SOFTLY • Kritik • White Lightnin' Filmblog

"Die politische Ebene allerdings, so ambitioniert sie auch sein mag, wirkt oftmals zu zwanghaft auf die Story, basierend auf einem Roman von George Higgins, aufgesetzt. Subtrahiert man die im Hintergrund ablaufenden politischen Reden und Interviews, so bleibt KILLING THEM SOFTLY immer noch ein guter, harter Genrethriller, dem es nicht an Subtext mangelt", schreibt Tim Lindemann.

14. September 2012 | KILLING THEM SOFTLY • Kritik • programmkino.de

"Visuell bietet das Gangsterstück einen atmosphärisch dichten, stilsicher verwaschenen Look samt grandioser Ideen. Die Halluzinationen im Drogenrausch etwa waren auf diese Weise bislang kaum auf der Leinwand zu erleben", lobt Dieter Oßwald.

05. September 2012 | KILLING THEM SOFTLY • Kritik • filmosophie

"Die Storyline zog – gerade für einen Film diesen Kalibers – zu langsam an. Zu viele zu schnell eingeführte Figuren sorgten für Verwirrung und verhinderten, dass ich mich auf die Geschichte einlassen konnte. Die Ästhetik und die politischen Anspielungen jedoch verleihen KILLING THEM SOFTLY trotz aller Kritik eine gewisse Anziehungskraft. Wer Action und Spannung erwartet, wird enttäuscht. Wer eine politische Metapher sucht, der wird sie finden."

23. Mai 2012 | KILLING THEM SOFTLY • Kritik • Die Tageszeitung

Je deutlicher der Film ausspricht, dass Amerika am Boden liegt, umso mehr Kredit verspielt er, kritisiert Cristina Nord. Der Regisseur vertraut leider "nicht darauf, dass sein Publikum Subtexte lesen kann". Aber der "Thrillerplot fällt angenehm schlicht aus".

23. Mai 2012 | KILLING THEM SOFTLY • Kritik • Der Standard

Laut Dominik Kamalzadeh möchte der Film "besonders smart sein, sodass er bei jeder Gelegenheit die Wirtschaftskrise ins Spiel bringt. Er setzt auf lange, pointierte Dialoge zwischen charismatischen Darstellern wie James Gandolfini, Richard Jenkins und Brad Pitt und verzögert damit Situationen, wie man das von Quentin Tarantino kennt. Und er treibt das kleinkriminelle Geschehen in Blutbädern zum Exzess, die vordergründige Spektakel setzen."

23. Mai 2012 | KILLING THEM SOFTLY • Kritik • sennhauser

Michael Sennhauser hat sich nicht überzeugen lassen. "Schon früh macht der Film seinen einzigen Angelpunkt fest: Den Vergleich des wirtschaftlichen Niedergangs von Corporate America mit der von anonymen CEOs geführten Welt des Syndikats. Wenn das endlose, wenn auch oft sehr amüsante und auf jeden Fall packend gespielte Gelaber der Figuren dauernd mit Bush und Obama parallel geschnitten wird, ist das nach spätestens zwanzig Minuten vor allem aufdringlich."

23. Mai 2012 | KILLING THEM SOFTLY • Kritik • outnow.ch

"KILLING THEM SOFTLY ist ein überraschend wirtschafts- und amerikakritischer Gangsterfilm. Wer einen normalen Crimethriller erwartet, wird enttäuscht. Andrew Dominik hat hier höhere Ziele, als einfach die Klischees des Genres abzuarbeiten. Der Neuseeländer hat hier wirklich was zu sagen. Zwar haben sich ein paar Längen eingeschlichen, und nicht alle Dialoge sind auf dem gleichen Niveau."

22. Mai 2012 | KILLING THEM SOFTLY • Kritik • Die Zeit

Diese Parabel auf die amerikanische Gesellschaft ist für Wenke Husemann brutal, pessimistisch und schlimmstenfalls wahr. "Wir sehen in größter Slow-Motion, wie die Patrone den Lauf der Waffe verlässt, ihre ballistische Bahn, wie sie durch das Glas der Autoscheibe schlägt und schließlich in den Kopf des Opfers. Hier wird gestorben mit Bildern wie im Drogenrausch und zu Musik, die gute Laune machen könnte."

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