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COSMOPOLIS

COSMOPOLIS

Regie David Cronenberg
Kinostart 05.07.2012
Genre Drama

Kritiken • COSMOPOLIS

26. Mai 2012 | COSMOPOLIS • Kritik • critic.de Partner von film-zeit

Nino Klingler entdeckt "eine eigenartige Form von experimentellem Theater on the road. Die Dialoge werden so schnell dahergesagt, dass man als Filmzuschauer wenig bis keine Chance hat, den komplizierten Ketten an Signalwörtern (Spektakel, Reichtum, Prostata) zu folgen. Die Limo ist dabei das Herz des Geschehens und Emblem der den Film auszeichnenden Künstlichkeit, schwarzes Plastik überall, leuchtend blaue Bildschirme."

05. Juli 2012 | COSMOPOLIS • Kritik • Der Spiegel

Robert Pattinson bleibt seinem Vampir-Image treu, meint Daniel Sander. Zudem sah er so viel Gleichgültigkeit in David Cronenbergs Film, dass es ihm schwer fiel, sich auf COSMOPOLIS (COSMOPOLIS Trailer) wirklich einzulassen.

05. Juli 2012 | COSMOPOLIS • Kritik • Berliner Zeitung

Harald Jähner beschreibt David Cronenbergs COSMOPOLIS (COSMOPOLIS Trailer) als ein "intimes Kammerspiel", welches zwar nicht frei von Klischees, aber dennoch äußerst beklemmend ist.

05. Juli 2012 | COSMOPOLIS • Kritik • schnitt.de

Robert Cherkowski schreibt: "Aller (gar nicht mal so subtiler) Zeitgeist-Symbolismen zum Trotz ist COSMOPOLIS (COSMOPOLIS Trailer) keineswegs ein Pro-Occupy-Film, zumal er die Bewegung hier mehrmals als quirlige Schönwetter-Spaß-Guerilla runterputzt, sondern ein hypnotischer Trip an den Rand des Abgrundes, in den er fasziniert blickt und am Ende doch nur einen Abgrund sieht."

05. Juli 2012 | COSMOPOLIS • Kritik • perlentaucher.de

Lukas Foerster ist über die Synchronisation empört. "Die nicht nur in Deutschland verbreitete Praxis der Synchronisierung ausländischer Filme mit der Mundart der einheimischen Bevölkerung ist immer ein Verbrechen, im Grunde ein Mord am Film; im Fall der gründlich uninspirierten deutschen Sprachfassung dieses speziellen Films, in dem die Eigenheiten verkörperlichter Sprache von so außerordentlicher Bedeutung sind, kommt zum Mord noch Leichenschändung hinzu."

05. Juli 2012 | COSMOPOLIS • Kritik • Der Freitag

Für Barbara Schweizerhof steht fest, dass weder der Autor noch der Regisseur so recht etwas von der Finanzkrise verstehen und so noch weniger darüber reden können. Der Film wirkt aufgrund dessen steif, gepaart mit dem Hauptdarsteller sogar langweilig.

02. Juli 2012 | COSMOPOLIS • Kritik • Tagesanzeiger

Florian Keller stellt eine Verbindung zwischen TWILIGHT und COSMOPOLIS (COSMOPOLIS Trailer) her, sieht in der Limousine des Hauptdarstellers einen Leichenwagen und schreibt über Auslöschung.

21. Juni 2012 | COSMOPOLIS • Kritik • programmkino.de

"Es wäre zu kurz gegriffen, COSMOPOLIS (COSMOPOLIS Trailer) lediglich als zynischen Kommentar zu Finanzkrise und ungezügeltem Kapitalismus zu lesen", findet Oliver Kaever. "Natürlich bietet der Film mit seinen artifiziellen Bildern und seiner künstlerischen Verdichtung eine eigenwillige und bemerkenswerte Interpretation der inneren Mechanismen der Finanzwelt. Vor allem aber funktioniert er als Variante eines Themas, das seine rote Spur schon seit seinen frühen Body-Horror-Filmen durch Cronenbergs Werk zieht: Gewalt."

06. Juni 2012 | COSMOPOLIS • Kritik • Sophies Berlinale

"David Cronenberg hat seinen Film ganz bewusst um die Originaldialoge von Romanautor Don DeLillo konstruiert und diese größtenteils wortwörtlich übernommen. Auch wenn die Wortlast hiermit kein Versehen, sondern künstlerische Absicht darstellt, ging mir das pseudointellektuelle Gelaber spätestens nach einer halben Stunde ziemlich auf die Nerven. Nur wenn wir die Dialoge als Werkzeug der Abstraktion begreifen, so glaube ich, ist hinter ihrer scheinbaren Sinnlosigkeit eine Funktion erkennbar."

29. Mai 2012 | COSMOPOLIS • Kritik • Die Zeit

Für Wenke Husmann scheitert die Verfilmung eines großartigen Buches eindeutig an Hauptdarsteller Robert Pattinson. Seine Ausdrucksfähigkeit vergleicht sie mit denen der New Yorker Bürotürme.

26. Mai 2012 | COSMOPOLIS • Kritik • sennhauser.ch

Michael Sennhauser sah einen echten Cronenberg. "In seiner Fiebrigkeit erinnert er an frühe Werke wie VIDEODROME, auch in seinem souverän wirkenden Blick auf die Läufe der Finanzwelt. Schwer zu sagen, wie viel Bluff hinter den Sätzen der Hauptfigur und seiner Gesprächspartner steckt. Den Masters of the Universe-Ton haben sie jedenfalls mindestens so gut drauf wie seinerzeit die Yuppies in Tom Wolfes "Bonfire of the Vanities"."

25. Mai 2012 | COSMOPOLIS • Kritik • outnow.ch

"COSMOPOLIS ist nicht der gross angekündigte "First Film about the New Century". Es gibt ein paar ernste Worte gegen das neue Jahrhundert, doch ansonsten quält man sich durch einen Film, dessen Faszination schon nach zehn Minuten verpufft ist. Danach lässt er den Zuschauer nur noch durch ein paar wenige eingeschobene Cronenberg-Momente und etwas Sex aufhorchen."

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