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ON THE ROAD

ON THE ROAD

Regie Walter Salles
Kinostart 04.10.2012
Genre Drama

Kritiken • ON THE ROAD

23. Mai 2012 | ON THE ROAD • Kritik • critic.de Partner von film-zeit

Nino Klingler ist enttäuscht. "Walter Salles’ Adaption dümpelt aufgrund dieses gesteigerten psychologischen Authentizitätsanspruchs über weite Strecken dahin, mit angezogener Handbremse wird die Richtungslosigkeit des Vagabundierens zum Problem. Kerouacs Prosa prügelt immer einfach weiter, fasziniert mit stets neuen sprachlichen Volten und jubelnder Situationsbeschreibung."

04. Oktober 2012 | ON THE ROAD • Kritik • derStandard

Michael Pekler beglückwünscht den Regisseur zu seiner Entscheidung, die Vorlage nicht als herkömmliches Road Movie zu drehen. Er bezeichnet den Film stattdessen als "Vignettenfilm".

04. Oktober 2012 | ON THE ROAD • Kritik • TAZ

Jörg Sundermeier bedauert, dass der Film völlig die erotische Anziehung zwischen Sal und Dean ignoriert, was seiner Meinung nach ein Grund für den Erfolg des Buches war.

03. Oktober 2012 | ON THE ROAD • Kritik • kunstundfilm.de

Lydia Starkulla lobt den Regisseur. "Wie schon in Die Reise des jungen Che gelingt es dem Brasilianer Walter Salles, als Regisseur einen Erzählrhythmus zu finden, der den Zuschauer mitreißt. Er weckt Sehnsüchte nach Freiheit, Reisen und Grenzerfahrungen: Der Weg ist das Ziel. Dabei bleibt seine Inszenierung der fiebrigen Sinn-Suche von Kerouacs maßloser Protagonisten verständnisvoll und einfühlsam."

02. Oktober 2012 | ON THE ROAD • Kritik • filmtabs

Günter H. Jekubzik ist enttäuscht. "Der Film atmet nur in wenigen Szenen die große Freiheit der Straße. Es ist als wenn sein Konzept in Zeiten von Billigflieger von vornherein aufgegeben wurde. Nur ein paar exzessive Partyszenen vermitteln die Lebenslust, die viele Leser begeisterte."

01. Oktober 2012 | ON THE ROAD • Kritik • schnitt.de

"Das Triumvirat der Beat-Generation – Allen Ginsbergs Howl (Howl Trailer), William S. BurroughsNaked Lunch und Jack Kerouacs On the Road (On the Road Trailer) – läßt sich nun vollständig auf der Leinwand betrachten. Wäre es nur bei David Cronenbergs wahnwitziger Burroughs-Adaption geblieben!", meint Carsten Happe.

26. September 2012 | ON THE ROAD • Kritik • manifest

Ein Film, der auf keinen erkennbaren Höhepunkt zutreibt, ist laut Sandra Schröder "mit über zwei Stunden auch etwas zu lang geraten. Es fehlt der Knall, eine Auseinandersetzung der zwei besten Freunde, in der sie sich Sachen sagen, die sie für immer bereuen werden, aber die so ins Schwarze treffen, dass sie den jeweils anderen zur Selbstreflektion zwingen."

25. September 2012 | ON THE ROAD • Kritik • filmgazette.de

Carsten Happe nennt den Film ein "braves Ausstattungsstück - dem die Akzentuierung der Sexszenen allerdings ein wenig entgegentritt - das der Vorlage gerade einmal den Plot entreißt, ihn in leicht verdauliche Episoden wegsperrt und auf ein biographisch motiviertes Ziel zuspitzt."

29. August 2012 | ON THE ROAD • Kritik • programmkino.de

"Gäbe es nicht kurze Voice-over-Passagen mit Originalauszügen aus Kerouacs Roman, man wüsste vermutlich nicht, worin abseits eines besonderen Lebensgefühls die Qualitäten dieses prägenden Generationenportraits lagen. Für die spezielle Rhythmik seiner Sprache fand Salles keine adäquate Umsetzung in Bildern", schreibt Marcus Wessel.

29. Mai 2012 | ON THE ROAD • Kritik • outnow.ch

"ON THE ROAD (ON THE ROAD Trailer) mag ja vielleicht jung, wild und sexy sein, aber das Werk, das so lange in der Entwicklung gesteckt hat, wird wohl nur die wenigsten zufriedenstellen. Für Roadmovie-Fans findet zu wenig auf den Strassen statt, und Drama-Liebhaber werden die Distanz zu den Figuren bemängeln. Wenn das Buch von Kerouac wirklich eines dieser unverfilmbaren Werke sein soll, dann ist Regisseur Salles beim Versuch gescheitert, dies zu widerlegen."

23. Mai 2012 | ON THE ROAD • Kritik • sennhauser

Bei Michael Sennhauser haben sich leider Vorurteile bestätigt. "ON THE ROAD ist ein lebender Leichnam, ein Film, der bestenfalls die Farben des Buches durchschimmern lässt, wie unter Schutzatmosphäre abgepacktes Gemüse durch die Klarsichtfolie einer Vakuumverpackung. ... Der Film scheitert am gleichen Fehler, den viele Literaturverfilmungen machen: Er versucht, das Lebensgefühl der Protagonisten in nachgestellten Szenen zu evozieren."

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