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WORK HARD - PLAY HARD

WORK HARD - PLAY HARD

Regie Carmen Losmann
Kinostart 12.04.2012

Kritiken • WORK HARD - PLAY HARD

02. April 2012 | WORK HARD - PLAY HARD • Kritik • critic.de Partner von film-zeit

"WORK HARD - PLAY HARD (WORK HARD - PLAY HARD Trailer) übt nicht etwa rüde Kapitalismuskritik, sondern bezieht Stellung durch sein kohärentes, gestalterisches Konzept. Carmen Losmann hat sinnigerweise auf eine Erzählerstimme für ihre Dokumentation verzichtet. Es wird nicht verbal kommentiert, sondern ausschließlich mit filmischen Mitteln", schreibt Tobias Radlinger.

13. April 2012 | WORK HARD - PLAY HARD • Kritik • textezumfilm.de

José García lobt die Filmemacherin. "Indem sich die Regisseurin jeglicher Kommentare enthält, entwickeln die Bildeinstellungen eine eigene kritisch-ironische Sicht. WORK HARD - PLAY HARD entlarvt denn auch die Maßnahmen zum Wohlfüllen der Mitarbeiter nicht nur als bloße Strategie zur Produktivitätssteigerung und Gewinnmaximierung. Darüber hinaus entfacht Losmanns Film eine beunruhigende, an Kafka, Huxley und Orwell erinnernde Stimmung."

12. April 2012 | WORK HARD - PLAY HARD • Kritik • Die Zeit

Meike Fries lobt den Dokumentarfilm als sehenswert. Die Regisseurin hat "mit klugem, nüchternem Blick einen Gruselfilm erster Güte geschaffen. Die grauen Herren sind längst da. Sie tragen bunte Designerbrillen und stellen überall Polstermöbel auf."

12. April 2012 | WORK HARD - PLAY HARD • Kritik • schnitt.de

Cornelis Hähnel sah einen guten Dokumentarfilm. "Das vorherrschende Einverständnis, mit effizienzbasierten Methoden und Taktiken die Angestellten zu Höchstleistungen anzutreiben, ohne auf den Menschen hinter der Ressource zu achten, ist permanent spürbar und läßt den Zuschauer desillusioniert zurück. Und man wünscht sich, man hätte eine Dystopie gezeigt bekommen. Doch die "schöne neue Arbeitswelt" ist schon längst bittere Realität geworden."

12. April 2012 | WORK HARD - PLAY HARD • Kritik • Der Freitag

Matthias Dell lobt die Qualitäten dokumentarischen Erzählens. "Carmen Losmann ist ein großer Film gelungen – eine Beschreibung einer Gegenwart, die sich dieser Beschreibung eigentlich entzieht. Dass der dokumentarisch-essayistische Ansatz der beste ist, kann man am Spielfilm ihres Kameramanns Dirk Lütter sehen. DIE AUSBILDUNG, letztwöchig gestartet, versucht ein ähnliches Thema als Spielfilm zu erzählen. Und scheitert. Es gibt in diesen Büros einfach niemanden, der "ich" sagen kann."

06. März 2012 | WORK HARD - PLAY HARD • Kritik • programmkino.de

Hendrike Bake stellt fest: "Am kältesten und unbehaglichen aber wird es, als Losmann den Unternehmensberatern über die Schulter schaut. In immer gleichen weissgrauen Konferenzräumen mit dem Charme von Joghurtbechern reden frischfrisierte Anzugträger und –trägerinnen von „Change-Prozessen“, „Visionen“, „Nachhaltigkeit“, „Kultur“, „Implementierung“ und „Kennzahlen“ zum Zwecke der immerwährenden „Steigerung des Niveaus“. Die Phrasen wirken leer und albern aber hinter ihnen verbirgt sich eine Bedrohung: die fast schon wahnhafte Vorstellung eines perfekten Systems an dessen Ende der perfekte Mitarbeiter steht."

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