| Regie | Nima Nourizadeh |
| Kinostart | 03.05.2012 |
"PROJECT X (
) will zu viel zeigen und vergisst darüber, dass ein Kollektiv, so farbenfroh und versponnen es sich uns darbietet, keinen Ersatz für einen sorgfältig entwickelten Filmcharakter leisten kann", schreibt Tobias Radlinger.
Der Film "ist flach, behauptet aber auch nie, mehr sein zu wollen. Moralisch fragwürdig, dafür herrlich anarchisch und nebenbei ein recht passender Kommentar zur Entwicklung der Jugend von heute. Hut ab für die (je nach Kriterien 'vielleicht', 'wahrscheinlich' oder 'definitiv') krasseste Filmparty aller Zeiten. Wer da nicht Lust bekommt, selbst mal wieder hemmungslos zu feiern, geht entweder zum Lachen in den Keller oder hat mit der eigenen Jugend abgeschlossen."
"Es gibt ja bekanntlich viele Wege, den Alltag hinter sich zu lassen, die achtundachtzig Minuten werden aber sicherlich besser unterhalten, als auf Youtube rumzusurfen. Wer also gerne mal jegliche Ernsthaftigkeit ablegt, darf sorgenlos den Weg ins Kino wagen."
Benjamin Hahn ist wütend über die Verletzung zwischenmenschlicher Werte, die nicht "moralisch gesühnt wird, sondern stattdessen der gedankenlose Egoismus, die Verachtung gegenüber Frauen und ein generell rücksichtloses Verhalten als Positiv-Beispiel vorgelebt werden, bestärkt der Film sein Publikum darin, sich genauso zu verhalten."
Günter H. Jekubzik unkt: "Irgendwie misstraut man nach diesem tatsächlich stellenweise spaßigen Film-Erlebnis jedem Teenager, der behauptet, er hätte „aus Versehen" bei Facebook bei der Einladung auf den Button „öffentlich" gedrückt."