SEELEN
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Inhalt • SEELEN
In einer fernen Zukunft müssen sich die Menschen ihren Körper mit sogenannten Seelen teilen. Diese dringen langsam in den ganzen Körper vor und übernehmen ihn bald vollständig, so dass die Menschen nur noch Hüllen für die Seelen sind. Nur einige wenige Menschen schaffen es, Widerstand zu leisten und flüchten in schwer zugängliches Gelände wie Berge oder Wälder.
Kritik • SEELEN •
Ulrike Braun lobt die Romanverfilmung als unterhaltsames Abenteuer, das zudem ein Denkanstoß für jeden sein sollte. Auch Hanna Stein entdeckte philosophische Ansätze in einem Film, der sich dankenswerter Weise weitab vom TWILIGHT-Kitsch bewegt. Sophie hingegen fand, dass Andrew Niccol seine Geschichte sehr platt erzählt und die Personen keinen Raum zur Entwicklung haben. Der Alien-Menschen-Konflikt in SEELEN wird laut Kathi Hinterheller zwar zu oft durch die Liebesgeschichte verdrängt, dennoch fesselt der Film durch seine außergewönhliche Geschichte und die brillanten Bilder. Auch José García bedauert, dass die emotionale Seite die tieferen Fragen nach dem Menschlichsein überlagert. Christopher Huber stellte zudem fest, dass Logik keine Stärke des Filmes ist und Günter H. Jekubzik fand, dass die kitschige Weltfriedens-Vision handwerklich noch recht reizvoll inszeniert wurde. Thorsten Funke vermisste die dramaturgische Spannung, bekam dafür aber einen der am schlampigsten ausgearbeiteten Drehbuchrollen der vergangenen Jahre zu sehen. Auch David Assmann konnte die Teenie-Schmonzette nicht überzeugen.
Links • SEELEN
SEELEN - Offizielle Website (deutsch)
SEELEN - Offizielle Facebook-Seite (Englisch)
SEELEN - imdb.com