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REBELLE

REBELLE

Regie Kim Nguyen
Kinostart 2012
Genre Drama

Kritiken • REBELLE

18. Februar 2012 | REBELLE • Kritik • critic.de Partner von film-zeit

Laut Nino Klingler gleitet der Film ganz bruchlos vom Kriegsdrama in eine Jugendromanze hinüber. "Nähe ist dabei das Zauberwort, im Zweifel immer nahe ran an die Gesichter, die Haut, an die Schweißperlen, die rauen Stoffe. Der fotografische Beweis soll die Inszenierung unter sich begraben. Die Kamera bleibt immer mobil, so gut wie ausnahmslos von Hand geführt, sie rennt und springt zusammen mit den Figuren, teilt deren Angst, die Panik, überhaupt das Schicksal."

03. Juli 2013 | REBELLE • Kritik • outnow.ch

"Besonders gelungen ist die Umsetzung des Inhalts in Bildern. Die Darstellung von Übernatürlichkeit in fassbarer Umgebung ist beeindruckend einzigartig und hebt die Schwermütigkeit der Geschichte an zu einem Kunstwerk. Schön kreiert ist auch die Dramaturgie; mit der Idee die Geschichte in direkter Rede an Komonas Baby zu erzählen, wird ein roter Faden gesponnen voller Persönlichkeit und Rührung."

19. Februar 2012 | REBELLE • Kritik • Der Spiegel

Da die Schauspieler größtenteils Laien sind, erhält REBELLE (REBELLE Trailer) laut Andreas Borcholte "viel dokumentarische Wucht".

19. Februar 2012 | REBELLE • Kritik • Die Zeit

REBELLE (REBELLE Trailer) ist laut Wenke Husmann einer der aufwühlendsten Filme der 62. Berlinale, der trotz der Grausamkeiten nicht unerträglich ist. Er wagt es beinahe, Hoffnungen zu wecken, "dass Menschlichkeit möglich ist – trotzdem".

19. Februar 2012 | REBELLE • Kritik • negativ-film.de

Ciprian David schreibt: "REBELLE (REBELLE Trailer) bietet Raum für eine Liebesgeschichte, für Ausflüge in verschiedene Dörfer und weg vom Krieg, dann zurück. Der Film wird zu einer Schau diverser Grundaspekte des Bürgerkriegs, zu einer Wiederholung vergangener medialen Berichterstattung und zu einem Blick von außen aus auf Afrika und seine Probleme. Dynamisch inszeniert, die Kamera meistens sehr eng an den Gesichtern haftend, suggeriert er eine Intimität, die ja nur filmisch zwischen Macher und Thema existieren kann."

18. Februar 2012 | REBELLE • Kritik • Berliner Zeitung

Der Film erspart dem Zuschauer nicht, stellt Peter Uehling fest. "Der inhaltlichen Unentschlossenheit entspricht die formale. Regisseur Kim Nguyen fokussiert – vorhersehbar düster – auf Komona. Faszinierend aber ist REBELLE (REBELLE Trailer) dort, wo er das Brauchtum der Region zeigt, Aberglauben und Totemismus zwischen westlichen T-Shirts und Waffen."

18. Februar 2012 | REBELLE • Kritik • Der Tagesspiegel

Der Regisseur gibt laut Kerstin Decker "vielen Kindersoldaten das zurück, was man ihnen genommen hat, indem er ihre Geschichte mit ihren Augen sieht. Das ist durchaus riskant, und dass REBELLE (REBELLE Trailer) dabei nie der Versuchung der Sentimentalität erliegt, ist vielleicht sein größtes Verdienst. Seine Sprödigkeit ist seine Schönheit."

18. Februar 2012 | REBELLE • Kritik • Sophies Berlinale

"Etwas Schockierender hätte die Darstellung dieses Themas schon sein müssen, um zumindest beim Verlassen des Kinos ein ungutes Gefühl ob der Ungerechtigkeit der Welt zu erzeugen. In meinen Augen gibt es kaum etwas Schrecklicheres als kleine Kinder so zu manipulieren, dass sie zu zombieartigen Kampfmaschinen werden. REBELLE (REBELLE Trailer) vermittelt jedoch den Eindruck, dass es sich bei Komonas Kindheit im Grunde nur um eine unangenehme Episode handelt, die sie durch Geisterbeschwörung hinter sich lassen kann."

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