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JUST THE WIND

JUST THE WIND

Regie Benedek Fliegauf
Kinostart 18.07.2013
Genre Drama

Kritiken • JUST THE WIND

17. Februar 2012 | JUST THE WIND • Kritik • critic.de Partner von film-zeit

Thorsten Funke lobt den zurückhaltenden, starken Film. "Indem Benedek Fliegauf das Verbrechen vollständig aus dem Bild nimmt und auf die Abstraktion einiger geschriebener Sätze vor schwarzem Hintergrund zu Beginn des Films beschränkt, gestaltet er seine Geschichte so schlicht, wie bei einer Gewalttat dieser Monströsität nur möglich. Just the Wind scheint tatsächlich vor Gewalt zurückzuschrecken, wie auch seine Protagonisten."

19. Juli 2013 | JUST THE WIND • Kritik • kunst + film

"Die eng an den Akteuren klebende Kamera verweigert dem Zuschauer jeden Überblick. Er muss sich aus lauter flüchtigen Details und beiläufigen Bemerkungen erschließen, welche tödliche Bedrohung diesen banalen Tag durchwirkt. Der Schockeffekt zum Schluss ist zwar konsequent, wäre aber gar nicht nötig", so das Resümee von Bela Akunin.

19. Juli 2013 | JUST THE WIND • Kritik • Die Zeit

Thomas Assheuer konnte sich der bedrückenden Stimmung, die durch die sehr nahe an den Figuren bleibende Kamera noch verstärkt wird, nicht entziehen. So wie den Personen im Film, sitzt auch dem Zuschauer die Angst im Nacken.

18. Juli 2013 | JUST THE WIND • Kritik • TAZ

Bert Rebhandl hätte der Film besser gefallen, wenn er fünf Minuten eher geendet hätte, denn in den letzten Minuten geht der Regisseur einen Schritt zu weit. Vorher hat er perfekt eine Stimmung beschrieben, aus der Gewalt entstehen kann.

18. Juli 2013 | JUST THE WIND • Kritik • Berliner Zeitung

Sven von Reden hebt die Körpersprache der Laien-Darsteller hervor, die allesamt gebückt gehen und die bedrückende Stimmung des Films dadurch nochmal intensivieren. Außerdem lobt er den Mut des Regisseurs, JUST THE WIND so realistisch zu drehen.

18. Juli 2013 | JUST THE WIND • Kritik • Der Tagesspiegel

Christiane Peitz sah einen Film, der nichts beschönigt und die Momentaufnahmen aus den Leben von Menschen, die völlig schutzlos sind, machten ihr Angst.

18. Juli 2013 | JUST THE WIND • Kritik • getidan.de

"Fliegauf gelingt es, die eiskalte Brutalität, die emotionsfreie Menschenfeindlichkeit, zu zeigen, die in einer Gesellschaft gedeiht, die nur wenigen so etwas wie „Reichtum“ geben kann, in der eine Mehrheit darbt", so Peter Claus. "Trost und Hoffnung gibt er keinen Raum. Knallhart entlarvt er die Fremdenfeindlichkeit in seiner Heimat".

28. Juni 2013 | JUST THE WIND • Kritik • programmkino.de

Michael Meyns ist voll des Lobes: "Ein eindrucksvoller, stilistisch herausragender Film."

23. Februar 2012 | JUST THE WIND • Kritik • outnow.ch

"JUST THE WIND (JUST THE WIND Trailer) ist die bedrückende Schilderung einer Bedrohungslage von Menschen, die nur wegen ihrer Herkunft verfolgt werden. Starker Tobak, der Aufmerksamkeit erfordert, um den alltäglichen Terror nicht zu übersehen. Schlicht und doch ergreifend."

19. Februar 2012 | JUST THE WIND • Kritik • Der Spiegel

Was JUST THE WIND (JUST THE WIND Trailer) laut Andreas Borcholte zu einem aufwühlenden und eindrücklichen Seherlebnis macht, ist das Bemühen von Regisseur Benedek Fliegauf um Objektivität.

17. Februar 2012 | JUST THE WIND • Kritik • Berliner Zeitung

Anke Westphal ist begeistert. JUST THE WIND "nimmt einem von der ersten Sequenz an den Atem; man kann sich nicht mehr zurücklehnen, kann nicht mehr wegsehen. Man will auch nicht mehr "Roma" sagen, so als wäre dieses Volk einzig eine Masse. Bence Fliegauf gibt ihnen viele verschiedene Gesichter, schöne wie hässliche, die uns indes alle anschauen voller Angst."

17. Februar 2012 | JUST THE WIND • Kritik • Der Tagesspiegel

Peter von Becker sah einen Film, der so leise ist – und doch ein Schrei. "Nichts wirkt geschönt, das Elend nie pittoresk, und weil Rohheit und mafiose Kriminalität ebenso wie kleine mitmenschliche Gesten auf allen Seiten zu finden sind, ist kaum eine Wendung vorhersehbar. Am tollsten ist der Schluss. Zweimal davor glaubt man schon, der Film sei vorbei, doch am Ende der Tragödie steht eine: kathartische Überraschung."

17. Februar 2012 | JUST THE WIND • Kritik • perlentaucher.de

Für Lukas Foerster löst der Film "das Doppelinteresse an subjektiver Erfahrung und objektivem Erkenntnisinteresse bis zum Ende nicht in die eine oder andere Richtung auf - oder erst dann, wenn der unerbittliche Verlauf der Ereignisse ihm diese Alternative abnimmt. Doch noch in der letzten Einstellung, der eines düsteren, menschenleeren Korridors, kann man einer Erfahrungsdimension nachspüren, einer jetzt körperlosen, gespenstischen."

17. Februar 2012 | JUST THE WIND • Kritik • Sophies Berlinale

"Die Kamera ist stets sehr nah an den Figuren dran, was für die Augen zuweilen anstrengend wird. Mich persönlich stört es grundsätzlich, wenn ich mir nicht aussuchen kann, wo ich hingucke. So passiert es mir in JUST THE WIND mehrfach, dass ich mir den Hintergrund einer Szene ansehen will, die Unschärfe es jedoch verhindert. Ich fühle mich von Benedek Fliegauf zu sehr auf eine einzige, nämlich seine, Perspektive festgelegt."

17. Februar 2012 | JUST THE WIND • Kritik • negativ-film.de

Der Film stellt laut Elisabeth Maurer "die Idee, dass für Rassismus und rassistische Verbrechen irgendein rationaler Grund und ein Sinn bestehen könnte oder diese einer Aussage dienen könnte, durch diese Strategie zwar subtil, aber äußerst treffend bloß. Dazu gehört dann auch die strikte Ablehnung einer Form von Verallgemeinerung und Abgeschlossenheit."

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