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JUST THE WIND

JUST THE WIND
Regie Benedek Fliegauf
Kinostart 18.07.2013
Genre Drama
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Inhalt • JUST THE WIND

Die Nachricht verbreitet sich in Windeseile: In einem ungarischen Dorf wurde eine Roma-Familie ermordet. Die Täter sind entkommen, niemand will eine Ahnung davon haben, wer das Verbrechen begangen hat. Eine andere Roma-Familie, die nahe dem Tatort lebt, sieht sich in ihrer latenten, mühsam verdrängten Angst bestätigt. Der Vater ist weit weg in Kanada; er möchte seine Frau, die Kinder und den Großvater nachholen, sobald es ihm möglich ist. Die Familie, von rassistischem Terror bedroht und von einer schweigenden Mehrheit im Stich gelassen, versucht den Tag nach der Tat zu überstehen. Und abends, als die Dunkelheit über das Dorf hereinbricht, rückt man im Bett noch enger zusammen als sonst. Doch die Hoffnung, dem Wahnsinn zu entkommen, erweist sich als trügerisch.

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Crew • JUST THE WIND

Regie: Benedek Fliegauf
Darsteller: Katalin Toldi, Gyöngyi Lendvai, Attila Egyed, Lajos Sárkány
Verleih/Copyright: Peripher Filmverleih

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Kritik • JUST THE WIND •

Anke Westphal ist begeistert, sieht hier Kinematographie in ihrer Vollendung: ästhetisch zwingend. Die Weigerung, die Tat zum Teil der Erzählung zu machen, schafft laut Thorsten Funke viel Raum für eine unerwartete Zartheit in dieser rauen, von Müll geprägten Umgebung. Peter von Becker sah einen Film, der so leise ist, und doch ein Schrei; hier wirkt nichts geschönt, das Elend ist nie pittoresk. Für Michael Meyns ist JUST THE Wind ein stilistisch herausragender Film geworden und Peter Claus berührte dieser knallhart entlarvende Film, der weder Trost noch Hoffnung spendet. Christiane Peitz hielt es angesichts der allgegenwärtigen Bedrohung vor Angst kaum aus. Sven von Reden überzeugte vor allem Benedek Fliegaufs Mut zum Realismus. Der Regisseur hat laut Bert Rebhandl perfekt die Stimmung eingefangen, aus der Gewalt entsteht. Aus diesem Grund hätte der Film fünf Minuten früher enden sollen, zum Ende zeigt der Regisseur zu viel. Das findet auch Bela Akunin, der den Film anstrengend fand, da die Kamera keinen Überblick zulässt. Gerade das fand wiederum Thomas Assheuer so interessant, die Angst sitzt dem Zuschauer dadurch praktisch im Nacken.

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