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GNADE

GNADE

Regie Matthias Glasner
Kinostart 18.10.2012
Genre Drama

Kritiken • GNADE

17. Februar 2012 | GNADE • Kritik • critic.de Partner von film-zeit

Nino Klingler hat mehr erwartet. "Niemals entkrampft sich der Film, immer bewahrt die Inszenierung ihren gravitätischen Modus. GNADE senkt niemals die auf den Zuschauer gerichteten Moralgeschütze. Das laugt aus, und es macht wütend, weil man den Film quasi nur als Masochist genießen kann. ... Was auch immer man von dieser grobschlächtigen Poesie, dieser visuell äußerst hässlichen Versöhnungsgeste halten will: Matthias Glasners heiliger Ernst, ob nun im Menschenbild oder im Medienverständnis, ist kompromisslos."

18. Oktober 2012 | GNADE • Kritik • Die Welt

Regisseur Matthias Glasner zeigt laut Elmar Krekeler was christliche Werte heutzutage wirklich bedeuten und fühlte sich davon bald ermattet. Doch Birgit Minichmayr und Jürgen Vogel retten den Film.

18. Oktober 2012 | GNADE • Kritik • Der Spiegel

Die Dialoge treten laut Jörg Schöning bisweilen auf der Stelle und die Symbolik ist auch nicht eben subtil. Auch die großartigen Schauspieler können die Schwächen des Filmes nicht ausbügeln.

18. Oktober 2012 | GNADE • Kritik • TAZ

Der Film wäre laut Birgit Glombitza unglaublich schön - wenn er nicht von allem zu viel hätte. Er ist einfach zu schön, zu anrührend und zu abgründig.

18. Oktober 2012 | GNADE • Kritik • Der Tagesspiegel

Der Regisseur geht laut Jan Schulz-Ojala stets das volle Wagnis ein, dass sein Film nicht gefallen könnte. Und an diesem Punkt beginnt dann auch das Außergewöhnliche.

17. Oktober 2012 | GNADE • Kritik • Berliner Zeitung

Peter Uehling schreibt über die Filme des Regisseurs Matthias Glasner, der sich gerne mit der asozialen menschlichen Natur befasst. Am Ende stellt er fest, dass GNADE, "was das Gewicht seiner ethischen Fragestellungen angeht", im deutschen Film ohne Vergleich ist.

17. Oktober 2012 | GNADE • Kritik • textezumfilm.de

"Glasners GNADE macht seinem Titel alle Ehre: Der Film spricht tiefgreifende Fragen der menschlichen Existenz an, insbesondere im Zusammenhang mit einer schweren Schuld. Seine Protagonisten geben sich nicht mit Leugnen und Verdrängen zufrieden. Sie suchen tatsächlich die Gnade der Vergebung", schreibt José García.

13. Oktober 2012 | GNADE • Kritik • filmtabs

Laut Günter H. Jekubzik transportiert der Film "viele Themen, viele spannende Aspekte von Schuld, Vergebung und - selbstverständlich - Gnade. Das vermittelt manchmal das Gefühl, er verzettelt sich. Das verhindert jedoch die klare Struktur mit zwei Grillfeiern im Garten an Knotenpunkten der Geschichte, mit dem erleichtert aufgenommenen Ende der Dunkelheit, mit einer starken Bildsprache wie dem riesigen Fels in der Brandung, von dem man nur die Spitze sieht."

23. August 2012 | GNADE • Kritik • programmkino.de

"GNADE transportiert viele Themen, viele spannende Aspekte von Schuld, Vergebung und - selbstverständlich - Gnade", schreibt Günter H. Jekubzik und meint: "Der neue Glasner ist wieder ein Garant für intensive Diskussionen im und nach dem Film."

19. Februar 2012 | GNADE • Kritik • outnow.ch

"Es sind existenzielle Fragen um Schuld und Vergebung, die im Mittelpunkt des Dramas stehen. Erst durch das Leid, dass anderen Menschen widerfahren ist, kann eine Familie wieder zu sich selber finden. Das ist ein hartes Fazit und sicherlich nicht Alltag. GNADE (GNADE Trailer) findet damit aber ein würdigen Abschluss. Nur das Fest zur Mittsommernacht zum Ende des Films ist, trotz des erlösenden Sonnenscheins, zu viel des Guten."

18. Februar 2012 | GNADE • Kritik • Die Zeit

Wenke Husmann sah eine verfilmte "eine Seelenlandschaft aus Eis und Schnee" und fasst die Botschaft des Filmes in drei Worten zusammen: "Vergebung ist möglich".

17. Februar 2012 | GNADE • Kritik • Der Spiegel

Christian Buß sah ein großartiges Experiment, das leider in Vergebungs-Folklore versuppt. "Leider beschränkt sich der Regisseur nicht darauf, von der Schuld zu erzählen und von der eigentümlichen Dynamik, die von ihr ausgehen kann. Er will auch noch, dass dem Paar Gnade zuteil wird."

17. Februar 2012 | GNADE • Kritik • Die Welt

Hanns-Georg Rodek schaut auf den Drehbuchautoren: Der "findet einen anderen Ausgang, eine Nicht-Auge-für-Auge-Lösung, und es ist ein zutiefst menschlicher, zutiefst befriedigender, zutiefst christlicher Ansatz – ein Ansatz, den die westlichen Gesellschaften mit ihrem rigide legalistischen Rechtsbegriff schon längst vergessen hatten, bevor er in Südafrika durch die Wahrheits- und Versöhnungskommissionen wieder belebt wurde."

17. Februar 2012 | GNADE • Kritik • Berliner Zeitung

Laut Anke Westphal überlässt der Regisseur die Hauptrolle "der grandiosen norwegischen Eislandschaft. Es ist wie ein Fest, das die Schneekönigin ausgerichtet hat: wunderschön, aber gefährlich für Leib und Seele. Glasners Film entwickelt, gestützt auch von ungeheuer rhythmischer norwegischer Vokalmusik, eine Dringlichkeit des Moralischen, die schließlich wie das Licht durch die lange Winternacht bricht."

17. Februar 2012 | GNADE • Kritik • Die Tageszeitung

Der Regisseur unterläuft laut Cristina Nord "das Harsche des Sujets, indem er allzu schwelgerisch inszeniert. Kaum ist der Dämmerzustand der Polarnacht vorbei, kaum geht die Sonne wieder auf, kann sich die Kamera am Schnee, an den Bergen, an der windgepeitschten Meeresoberfläche nicht mehr sattsehen."

17. Februar 2012 | GNADE • Kritik • Der Tagesspiegel

Jan Schulz-Ojala schaut auf die Darsteller: "Noch in keiner Rolle war Jürgen Vogel – und allein bei Matthias Glasner hat er schon allerhand gespielt – so gut. Und Birgit Minichmayr ist in nur einer Szene, darf man das so sagen, zu brillant. Der Rest des Ensembles: absolut hervorragend."

17. Februar 2012 | GNADE • Kritik • Sophies Berlinale

"Es wäre für den Spannungsbogen und das Gesamtprodukt wohl besser gewesen, den Schwerpunkt entweder klar auf die Beziehung oder den Umgang mit der Schuld zu legen. Das hätte auch eine Kürzung des etwas zu lang geratenen Films möglich gemacht. ... GNADE ist trotz allen Schwachstellen ein wirkungsvoller Film und die Fragen, die am Ende übrig bleiben, sind ein guter Ausgangspunkt für eigene Überlegungen zum Thema Sünde, Beichte und Vergebung."

17. Februar 2012 | GNADE • Kritik • negativ-film.de

Ciprian David lies GNADE auf verschiedene Weise, "als pathetisch inszeniertes Familiendrama oder als religiöser Film wären nur zwei der Möglichkeiten, doch das Interessanteste ist, vor allem in Verbindung mit dem Filmtitel, die Beziehung zwischen dem Kamerablick und dem Zustand von Gnade als Ziel der Figuren zu untersuchen. Denn in dieser Beziehung gelingt dem österreichischen Regisseur eine dialektische Auseinandersetzung mit der Kamera als Wahrnehmungsfilter, wie sie selten im Kino zu sehen ist."

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