TABU
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Inhalt • TABU
Die gläubige Rentnerin Pilar (Teresa Madruga) verbringt ihre Zeit damit, Gutes zu tun und anderen zu helfen. So sorgt sie auch um ihre einsame Nachbarin Aurora (Laura Soveral), eine exzentrische achtzigjährige Dame. Während sich Pilar ihrem katholischen Glauben widmet, verspielt Aurora ihr letztes Geld im Casino und verdächtigt ihre kapverdische Haushälterin Santa, sie mit Voodoo zu verhexen.
Kritik • TABU •
Dank seiner erzählerischer Substanz ist diese Hommage an Friedrich Wilhelm Murnau laut Peter Uehling mehr als ein lediglich intelligenter Film; er verfügt zum Beispiel über rührenden melancholischen Humor. Laut Andreas Busche beweist der Regisseur ein Gespür für treffsichere Pointen. Jan Schulz-Ojala sah einen seltsamen Film, der ausdrücklich seltsam sein will; ein Film abseits der großen Bilderparty. Brigitte Auer beschreibt Miguel Gomes Film als poetisches Juwel und auch für Michael Kienzl ist TABU ein hypnotisch schöner Film. Nicolas Oxen stellte fest, dass der Film seine Kraft aus den teils gespenstischen, teils betörenden Schwarz-Weiß-Bildern zieht. Andreas Tai rät, den so unterschiedliche Sichtweisen zulassenden Film als Geschenk anzunehmen und für Thomas Engel war TABU ein schönes, formal beispielloses portugiesisches Kinostück. Dem Regisseur gelang laut Renée-Maria Richter gleichsam ein altmodischer Film, als auch die Eröffnung neuer Perspektiven der Filmkunst. Matthias Dell ist von der Sicherheit und Lässigkeit angetan, mit der der Regisseur seine Stilmittel nutzt, doch leider bleibt der Film immer etwas unnahbar. Auch Peter Claus genoss das expressivem Spiel in Stummfilmmanier und die originelle Bildsprache.
Links • TABU
TABU - imdb.com
TABU - Berlinale - Datenblatt
TABU - Filminformation des deutschen Verleihers