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DEATH ROW

DEATH ROW

Regie Werner Herzog
Kinostart 2012

Kritiken • DEATH ROW

14. Februar 2012 | DEATH ROW • Kritik • critic.de Partner von film-zeit

So sah Nino Klingler die Dokumentation. "Was bei all diesen für sich genommen sicherlich sehenswerten, bedächtig montierten und um Intimität bemühten Porträts als Problem erscheint, ist, dass Herzog einerseits als Gesprächspartner und Voice-over zu präsent bleibt, um seinen Protagonisten gänzlich das Feld zu räumen, aber andererseits keine wirklich klare Position zur Gesamtproblematik wie auch zu den einzelnen Fällen beziehen will. Er bleibt dazwischen hängen: Die Filme sind klar Arbeiten Herzogs, aber etwas Eigenes haben sie dem Thema Todesstrafe nicht beizufügen. Hart formuliert: DEATH ROW vermag es nicht, eine Perspektive einzunehmen, die nicht schon eingenommen worden ist."

16. Februar 2012 | DEATH ROW • Kritik • Film-Dienst Blog

"Die Frage nach Schuld und Reue, Sympathie oder Abscheu stellt Herzog in DEATH ROW auch nicht. Ihn bewegt die Frage, ob durch die staatlich sanktionierte Entmenschlichung jener, die immer und immer wieder auf den Tod warten, der Gesellschaft ein Nutzen entsteht. Herzog zumindest kann keinen finden!"

15. Februar 2012 | DEATH ROW • Kritik • perlentaucher.de

"Jedes der vier Porträts ist zugleich immer auch ein spannender Krimi im True-Crime-Format", schreibt Thomas Groh. "Doch anders als Michael Moore dies womöglich getan hätte, ist DEATH ROW kein Plädoyerfilm, der zu seinem Material ein lediglich funktionalistisches Verhältnis aufbaut und dieses, wo es nötig wäre, verbiegt. Im Gegenteil, Herzog lässt es buchstäblich für sich sprechen und kontrastiert die oft einnehmenden Statements der erstaunlich offen über ihre Taten sprechenden Insassen durch relativierende Statements der Staatsanwälte."

15. Februar 2012 | DEATH ROW • Kritik • Berliner Zeitung

Harald Jähner fand heraus, dass Werner Herzog einen Film mit Material von einer solchen Intensität geschaffen hat, die er bisher in keinem seiner Filme gehabt hat.

14. Februar 2012 | DEATH ROW • Kritik • Der Tagesspiegel

Claudia Lenssen lobt DEATH ROW als eine "faszinierend authentische Begegnung mit Menschen in einer Extremsituation".

14. Februar 2012 | DEATH ROW • Kritik • TAZ

Andreas Busche gefällt, dass Werner Herzog keine Spekulationen in den Raum wirft, sondern Fragen stellt. DEATH ROW ist kein Film über die Todesstrafe, sondern über die Menschen im Todestrakt, ihre Gefühle und Gedanken - zu ihrer Tat und dem Tod.

14. Februar 2012 | DEATH ROW • Kritik • Spiegel

Stefan Kuzmany sah eine beeindruckende Dokumentation, die zwar bedrückend, aber keinesfalls "so deprimierend, wie man annehmen könnte" ist.

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