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METEORA

METEORA

Regie Spiros Stathoulopoulos
Kinostart 12.06.2014
Genre Drama, Liebesgeschichte

Kritiken • METEORA

14. Februar 2012 | METEORA • Kritik • critic.de Partner von film-zeit

Frédéric Jaeger schreibt: "METEORA (METEORA Trailer) verwehrt sich einer Psychologisierung, aber nur auf der Video-Ebene. Bereits mit dem ersten Bild führt der Film eine zweite Ebene ein, indem er seine Protagonisten als fiktive Ikonen zeichnet. Im Stil byzantinischer Hagiografie kommt ein Wandgemälde zum Einsatz, ein Triptychon mit ihr links, ihm rechts und in der Mitte die Felsen. Bis zum Ende, wenn es erneut zu sehen sein wird, hat es sich grundlegend verwandelt. Bis dahin kommen in METEORA (METEORA Trailer) immer wieder animierte Sequenzen zum Einsatz, die diese Ikonografie aufgreifen und mythischen, aber auch narrativen Zwecke dienen."

13. Februar 2012 | METEORA • Kritik • negativ-film.de Partner von film-zeit

Ein sperriger und sehenswerter Wettbewerbsbeitrag, findet Elisabeth Maurer. "METEORA (METEORA Trailer) besticht vor allem durch seine symbolisch aufgeladenen, gleichzeitig aber nicht immer eindeutigen Bilder, die Menschen, Landschaft und Gott zusammenfügen. Gefunden wird nicht die Geschlossenheit eines Systems, sondern die Freiheit des Lebens, der Interpretation, der Liebe. Die ruhige Distanz zu den Figuren ermöglicht die Kontemplation über den größeren Zusammenhang."

13. Juni 2014 | METEORA • Kritik • Der Spiegel

Eigentlich klingt die Prämisse einer verbotenen Liebe zwischen einem Mönch und einer Nonne sehr spannend, meint Daniel Sander. Doch leider ist es das nicht bzw. will die Geschichte auch gar nicht sein. Reduktion steht im Vordergrund - nur die überwältigenden Bilder berauschen.

12. Juni 2014 | METEORA • Kritik • kunst + film

"Manche der griechischen Meteora-Klöster erreicht man nur mit einer Korbwinde. In dieser atemberaubenden Landschaft siedelt Regisseur Stathoulopolos ein schlichtes Kleriker-Liebesdrama", schreibt Anne-Katrin Müller. "In Anbetracht solcher überirdisch anmutenden Schönheit verzeiht man gern eine etwas schlichte Psycho-Geographie."

12. Juni 2014 | METEORA • Kritik • TAZ

Laut Andreas Busche ist die Liebesgeschichte in METEORA "der Metaphysik des Kinos mehr verpflichtet als den schroffen Verwerfungen des Lebens." Dabei verlässt der Regisseur so gut wie nie das "hermetische Zeichensystem mythischer Überhöhung."

11. Juni 2014 | METEORA • Kritik • getidan.de

"Das Thema des Verzichts auf körperliche Liebe, wenn sich stark religiöse Menschen dem Dienen ihres Gottes verschrieben haben, wurde im Kino schon x-Mal verhandelt. Ich erinnere jedoch keinen anderen Spielfilm, der sich damit auf künstlerisch derart originelle und bezwingende Weise auseinandergesetzt hat", schreibt Peter Claus.

11. Juni 2014 | METEORA • Kritik • epd-film.de

Stathoulopoulos entwickelt "märchenhafte Traum- und Alptraumszenen, in denen der Absturz in die Hölle am Fuß des Klosters droht und eine weiße Taube den Abgrund überwindet. Weder restauratives moralisches Traktat noch ein Emanzipationspamphlet, feiert Meteora den Schwebezustand, auf den vielleicht die Loslösung von alten Fesseln folgt", so Claudia Lenssen.

19. Mai 2014 | METEORA • Kritik • programmkino.de

"Meteora ist eine stille, zeitlose Allegorie auf die Liebe – hier verkörpert von einem griechischen Mönch und einer Nonne", schreibt Oliver Kaever.

21. Februar 2012 | METEORA • Kritik • outnow.ch

METEORA (METEORA Trailer) wird "publikumsmässig kaum über ein Festival hinauskommen. Die einzigen Orte, wo der Film vielleicht noch besonderes Interesse wecken könnte, sind theologische Seminare. Für alle anderen ist der Film schwer verdaubar, in erster Linie weil sich die Geschichte einfach zu langsam entwickelt, oder besser gesagt über gewisse Strecken gar nicht. Erst spät kommt der Film in Fahrt und versandet dann regelmässig wieder."

14. Februar 2012 | METEORA • Kritik • Spiegel

Andreas Borcholte war fasziniert, wie Regisseur Spiros Stathoulopoulos es geschafft hat, die Geschichte zwischen einer Nonne und einem Mönch so erotisch aufgeladen zu erzählen. METEORA (METEORA Trailer) ist unterhaltsames Kunstkino mit reizenden Animationen.

14. Februar 2012 | METEORA • Kritik • festivalblog.com

"METEORA (METEORA Trailer) ist ein sorgfältig durchkomponierter Kunstfilm mit beeindruckenden Landschaftsaufnahmen", urteilt Elvi Plitt. "Reduzierte Bilder, kaum Dialoge, wenig Handlung, für METEORA (METEORA Trailer) braucht man viel Geduld und einen langen Atem, fast wie bei einer Meditation."

13. Februar 2012 | METEORA • Kritik • Sophies Berlinale

Der Regisseur schafft es, "uns die innere Welt seiner Figuren durch die Inszenierung der äußeren Welt vor Augen zu führen. Er nimmt sich viel Zeit für ruhige Aufnahmen der Bergnatur, Choräle bilden einen atmosphärischen Soundtrack. In dieser gewaltigen Kulisse wirken die beiden Charaktere genauso verloren wie sie sich fühlen."

13. Februar 2012 | METEORA • Kritik • Der Tagesspiegel

Rüdiger Schaper sah einen meditativen Film, dessen Hauptdarstellerin die Landschaft zwischen den beiden Klöstern ist. Zudem bemerkt er, dass METEORA (METEORA Trailer) ein Film voller Anspielungen und Metaphern ist, obwohl seine Bildsprache eher spartanisch ist.

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