| Regie | Klaus Stern |
| Kinostart | 08.03.2012 |
Sehenswert nennt Simon Rothöhler den Dokumentarfilm von Klaus Stern und findet besonders interessant, wie der Regisseur in diversen Ausschnitten die "testosterongetränkte Unternehmenskultur" zeigt.
Das Ausbeutungs-Schema deutet der Film nur an, meint Renée-Maria Richter, "stattdessen schwelgt er in Bildern firmeneigener Videos über vergangene Erfolge. Kein Wunder: Die Strippenzieher der Branche sind die Versicherungs-Konzerne – und die verweigerten dem Regisseur jede Auskunft."
Michael Meyns sah zwar eine sehenswerte Dokumentation, meint aber auch "dass hier ein weitreichendes Thema nur angerissen wurde. Die Mischung aus Selbstgefälligkeit und Chuzpe, mit der sich der gerade mal 32jährige darstellt, ist gleichermaßen faszinierend und abstoßend. Und doch wünscht man sich manches Mal, dass Klaus Stern sich nicht nur darauf beschränkt hätte, sein Subjekt bei der Selbstentlarvung zu beobachten, sondern tiefer in das Geschäft der Privaten Krankenkassen geblickt hätte."
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