| Regie | Heitor Dhalia |
| Kinostart | 22.03.2012 |
Lukas Foerster findet, "derart bescheidene, unaufdringliche Genreübungen, Filme, die nicht mehr versprechen als das, was sie in ihren Bildern einzulösen vermögen, wirken in der heutigen Kinolandschaft zwischen aufgeplusterten Franchiseablegern und selbstverliebt-selbstreferentiellen high-concept-Scharaden fehl am Platz, unzeitgemäß. GONE (
) ist gut besetzt, schön fotografiert und ebenso elegant wie dynamisch geschnitten - ein Film für Freunde des ungespreizten Bewegungskinos."
"Ein Film der vorgibt ein Psychothriller zu sein, um dann doch nur das Handlungsprofil einer TV-Dramolette zu bedienen, lässt vor allem wenig Raum für seine Nebenfiguren. Joel David Moores (AVATAR (
), CHILLERAMA) als verschlafender Klempnersohn und die Wes Bentleys (AMERICAN BEAUTY, P2) als einzig hilfsbereiter Polizist werden in wenigen Filmminuten wie ein paar stereotype Pappnasen abgehandelt", urteilt Fabian Olbrich.
Der Film kann durchaus überzeugen, meint Heide Langhammer, "was zum einen Amanda Seyfried zu verdanken ist, deren Schauspiel stets ambivalent genug bleibt, um den Drahtseilakt zu meistern mit dem die Dramaturgie dieses Films steht und fällt. Scheinbar mühelos hält sie es bis zum Ende in der Schwebe, ob ihre Figur vom blinden Wahn beherrscht wird oder ob Jill lediglich zum Äußersten entschlossen ist, das ihr die Vernunft gebietet."
Patrick Pachinger ist enttäuscht. "Die dramaturgisch schwache, einfärbige Inszenierung und ein einfallsloses Drehbuch machen GONE (
) zu einem eher eintönigen Filmerlebnis. Hinzu kommt, dass auch das Ende wenig überrascht, wobei dieses trotzdem noch der gelungenste Teil des Films ist. Um es kurz zu sagen: GONE (
) ist über die meisten Stellen hinweg einfach langweilig, unausgegoren und man kann ihn, selbst als Genre-Liebhaber, getrost auslassen."
Effizient und immer unter Spannung, so Günter H. Jekubziks Urteil über GONE (
). "Zwar trägt er in Musik und den Perspektiven vermeintlicher Beobachter etwas dick auf, auch eine frühe Duschszene wirkt nur am Rande als augenzwinkernder Psycho-Verweis, doch insgesamt kommt Regisseur Heitor Dhalia in seinem ersten US-Film mit seinem Stil direkt ans Ziel."