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DIE UNSICHTBARE

DIE UNSICHTBARE

Regie Christian Schwochow
Kinostart 09.02.2012
Genre Drama

Kritiken • DIE UNSICHTBARE

18. Januar 2012 | DIE UNSICHTBARE • Kritik • critic.de Partner von film-zeit

Allzu bedeutungsschwangere Dialoge und zu überladen, urteilt Birte Lüdeking. "Es ist vor allem der nuanciert und facettenreich agierenden dänischen Hauptdarstellerin Stine Fischer Christensen (Nach der Hochzeit, Efter brylluppet, 2006) zu verdanken, dass die nicht besonders originelle Psychostudie einer Schauspielerin über ihre Klischees hinauswächst, dass die unsichtbare Maus zur sehenswerten Hyäne wird."

09. Februar 2012 | DIE UNSICHTBARE • Kritik • getidan.de

Peter Claus ist angetan. "Christian Schwochows stimmige Inszenierung lädt jeden Zuschauer ein, eigene Fragen an die Figuren und damit an sich selbst zu stellen. Das ist von großem Reiz. Denn es gibt wohl niemanden, dem sich nicht schon einmal die Frage aufgedrängt hat, "Wer bin ich eigentlich?""

07. Februar 2012 | DIE UNSICHTBARE • Kritik • BR.de

"Stark gespieltes Drama von Christian Schwochow", schreibt Margret Köhler. "Das psychologisch komplizierte Drama spielt vorwiegend in dunklen Räumen und beklemmender Atmosphäre als Spiegelbild innerer Mauern und verbindet zwei Angst besetzte Bereiche, den des Erwachsenwerdens und den des Hungers nach Anerkennung. Dabei werden drei in sich verlorene und bindungsunfähige Individuen zusammen geführt: die sich selbst fremde junge Frau, ein 30-Jähriger, den sie in Bann zieht, und der besessene Egomane, der Schauspieler als seine Geschöpfe betrachtet."

07. Februar 2012 | DIE UNSICHTBARE • Kritik • schnitt.de

"Problematisch ist die sprichwörtliche und stellenweise überhandnehmende Fokussierung auf die Hauptfigur, da hierdurch der Handlungs- und Entfaltungsspielraum anderer Figuren wie Konflikte erdrückt und marginalisiert werden", findet Sven Weidner. "Die Konfliktsituationen, vor allem aber die Menge der Konflikte und Hürden, sind in ihrer dramatischen Aneinanderreihung zu viel und reduzieren dadurch die eigentliche Dramaturgie. Aber Schwochow geht hier –wie viele Filmemacher- einer merkwürdigen Gleichung auf den Leim, die da lautet: viel Konfliktpotential, viel Hindernisse, viele Zuspitzungen, viele menschliche Abgründe = guter Film."

18. Januar 2012 | DIE UNSICHTBARE • Kritik • outnow.ch

"Stine Fischer Christensens darstellerische Wandlungsfähigkeit ist famos, und zu keiner Zeit merkt man, dass sie der Sprache eigentlich nicht mächtig ist. Insgesamt spielt das gesamte Cast stark auf; jede Rolle ist hervorragend besetzt. Gepaart mit einer sich zwar stark zuspitzenden, aber trotzdem plausibel wirkenden Story, ist DIE UNSICHTBARE (DIE UNSICHTBARE Trailer) ein sehenswerter, wenn auch nicht ganz repräsentativer Einblick in die Kunst des Schauspiels."

18. Januar 2012 | DIE UNSICHTBARE • Kritik • fbw-filmbewertung.com

Die Deutsche Film- und Medienbewertung vergibt das Prädikat besonders wertvoll und begründet es unter anderem so: "Dank überzeugender Besetzung gelingt eine realitätsnahe intensive Darstellung einer Innensicht der Theaterarbeit und der Generierung von Hochleistung auf der Bühne. Die Verknüpfung mit dem realen Leben ist ebenso intensiv auf der Ebene der häuslichen Belastungen, die eine Zerreißsituation bedeutet, wie auch im Versuch, sich der Rolle Camille so zu nähern und anzugleichen, dass selbst ein Selbstmordversuch eingeschlossen ist."

18. Januar 2012 | DIE UNSICHTBARE • Kritik • programmkino.de

Michael Meyns kam nicht umhin, Vergleiche anzustellen. "Die Verschmelzung von Bühne und Realität, von Rolle und wahrer Identität ist ein beliebtes Sujet, das zuletzt etwa Darren Aronofsky in BLACK SWAN (BLACK SWAN Trailer) auf so überzeugende Weise umgesetzt hat. So ist es kaum zu vermeiden, dass in DIE UNSICHTBARE (DIE UNSICHTBARE Trailer) oft Motive, Figuren, Situation zu erkennen sind, die man so oder so ähnlich schon oft gesehen hat. Im Gegensatz zu Aronofsky, der seine Erzählung zu überdrehtem Camp steigerte, bemüht sich Schwochow – der das Drehbuch zusammen mit seiner Theatererfahrenen Mutter Heide schrieb – um Realismus. Besonders die Schilderung der Arbeit am Theater, die mühsamen Proben, die Versuche, sich dem Wesen der Rolle mit allen Mitteln zu nähern, zählen dadurch zu den stärksten Momenten des Films."

18. Januar 2012 | DIE UNSICHTBARE • Kritik • cult-zeitung.de

Marius Nobach ist nicht ganz überzeugt. "Die übergroße Identifikation mit einer Rolle und der Persönlichkeitsverlust standen schon oft im Zentrum von Kinofilmen, von George Cukors Ein Doppelleben bis zu Darren Aronofskys Black Swan (Black Swan Trailer). Trotzdem überzeugt Schwochows Film in der an sich vorhersehbaren Entwicklung Fines von der grauen Maus zur selbstbewussten Frau. Das ist vor allem seiner dänischen Hauptdarstellerin Stine Fischer Christensen zu verdanken, die eindrucksvoll erfahrbar macht, wie die zarte Schutzhülle, mit der sich Fine bislang gegen alles abgeschottet hat, allmählich zerreißt."

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