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BLACK GOLD

BLACK GOLD

Regie Jean-Jacques Annaud
Kinostart 09.02.2012
Genre Abenteuerfilm

Kritiken • BLACK GOLD

06. Februar 2012 | BLACK GOLD • Kritik • negativ-film.de Partner von film-zeit

Elisabeth Maurer schreibt: "Jean-Jacques Annaud legt einen unterhaltsamen, spektakulären und - beim nicht negativ besetzen Verwenden des Begriffs - altmodischen Abenteuerfilm vor, dem eine etwas stringenter gezeichnete und charismatische Hauptfigur gut getan hätte."

10. Februar 2012 | BLACK GOLD • Kritik • dasManifest.com

David Leuenberger ertrug den Film nur mit Humor. "Eine halbe Stunde nach Filmbeginn hofft der Zuschauer inbrünstig, dass der HD-Projektor explodiert. Ist nicht passiert... Dann, dass die Drehbuchautoren (denn für einen solch vielschichtigen Film brauchte es mindestens zwei!)sich vielleicht doch noch an die Grundlagen von Erzähldramaturgie erinnern. Ist auch nicht passiert... Dann blieb nur zu hoffen, dass der Film einfach noch lächerlicher wird, als er ohnehin schon ist. Und tatsächlich: die Gebete wurden erhört! ..... BLACK GOLD (BLACK GOLD Trailer) ist der absolut ultimative Film für Leute, die sich schon immer dringend die Frage gestellt haben, wie es wohl wäre, wenn der Regisseur von Meisterwerken wie DER NAME DER ROSE, DER BÄR, AM ANFANG WAR DAS FEUER und COUP DE TÊTE einen lächerlichen und kitschigen Lawrence von Arabien-Verschnitt mit Antonio Banderas drehen würde."

09. Februar 2012 | BLACK GOLD • Kritik • getidan.de

"Der Unterhaltungswert ist aber, wenn man den Film als Märchen betrachtet, nicht klein", findt Peter Claus. "Was auch prominenten Schauspielern zu danken ist, vor allem Antonio Banderas und Mark Strong in den (Neben-)Rollen zweier Widersacher. Freida Pinto hingegen, die in SLUMDOG MILLIONÄR (SLUMDOG MILLIONÄR Trailer) begeisterte, hat als Prinzessin zu wenig Spielraum, um wirklich mehr denn Schönheit zu entfalten. Tahar Rahim, der in EIN PROPHET (EIN PROPHET Trailer) begeisterte, hat als Prinz schon mehr Möglichkeiten. Doch auch seine Figur bleibt mehr Typ als dass sie zum Charakter reifen könnte."

06. Februar 2012 | BLACK GOLD • Kritik • schnitt.de

Robert Cherkowski ist fassungslos: "Geplant war das große Epos alter Schule – heraus kam grandioser Trash von heute... Dabei wird keine Möglichkeit ausgelassen, sich in den Oasen der unfreiwilligen Komik niederzulassen. Sei es ein Score, aus dem das Schmalz nur so tropft, CGI auf dem neuesten Stand der 1990er, "exotische" Araber-Klischees oder Dialoge, die klingen als wären sie mit dem Zwei-Finger-Such-System in die Drehbuchseiten gestanzt worden. Die Darsteller versuchen, das Debakel mit Humor zu nehmen: Antonio Banderas überschreitet die Grenze zur Parodie schon sehr früh selbstbewußten Schrittes und kommt denkbar unbeschadet davon, und Mark Strong gibt sich größte Mühe, als Amar ein paarmal besorgt dreinzuschauen und fadenscheinige Weisheiten aus dem Floskelkatalog "Tradition und Wandel für Dummies" aufzusagen, ohne zu lachen."

06. Februar 2012 | BLACK GOLD • Kritik • br-online.de

Gregor Wossilus entdeckt das große Problem des Films. "Das Drama fordert von seinem Zuschauer sehr viel Geduld. Der Film braucht über eine Dreiviertelstunde, bis er wirklich spannend, episch und interessant wird. Vorher dümpelt die Handlung dahin, während sie auf seichte Weise die tragenden Figuren und ihre zentralen Konflikte einführt. Es folgt eine starke zweite Hälfte. Der Schluss versinkt zu sehr in Kitsch."

03. Februar 2012 | BLACK GOLD • Kritik • FILMtabs.com

"Dieses bemühte Wüsten-Epos sieht so aus wie es klingt", findet Günter H. Jekubzik. "Einfache Dialoge machen klar, was nicht immer logisch ist. Schön kitschig die Bilder, schön trivial die internationale Besetzung. Was der Film zwischen all den sonnigen Aufnahmen nicht kann, ist den Reformer Auda als Sohn von Verwestlichung und fortschrittsfeindlichem Islam zum idealen Araber zu machen. Obwohl schon der Westen als netter Kerl vereinfacht wird sowie weit und breit kein Gaddafi zu sehen ist."

12. Januar 2012 | BLACK GOLD • Kritik • programmkino.de

Michael Meyns bedauert, dass Jean-Jacques Annaud nicht mehr auf die Probleme eingegangen ist, die das Öl schon bereitet hat. "Diese Aspekte bleiben in Annauds Film wenig mehr als Unterbau, die immer wieder ausufernden Action- und kitschigen Liebesszenen Platz machen müssen. Zusammengehalten wird der Film von einer starken Darstellung des jungen Tahar Rahim, der den Wandel vom belesenen Intellektuellen zum aggressiven Krieger überzeugend verkörpert. Darüber hinaus bleibt Annauds Film wie so oft bei diesem Regisseur eine Art Möchtegern-Epos: Groß angedacht, aber letztlich doch zu verliebt ins Spektakel und die unvermeidliche Liebesgeschichte, um wirklich ein großes Wüstenepos a la Lawrence von Arabien sein zu können."

Kurz-Kritiken • BLACK GOLD

"" - critic.de

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