| Regie | Ben Palmer |
| Kinostart | 02.02.2012 |
Axel Timo Purr vergleicht SEX ON THE BEACH (
) mit AMERICAN PIE. "Masturbiert wird nicht mehr vor einem verschlüsselten TV-Pornosender, sondern vor einem Internet-Livestrip mit einer Scheibe Schinken in den Händen und einer Taucherausrüstung auf dem Kopf. Es gibt weitere, verblüffende Handlungsparallelen, die aber wohl darauf zurückzuführen sein dürften, dass die gesellschaftlichen Spielregeln bezüglich des Erwachsenwerdens nicht nur in England und Amerika deutlich weniger variieren als gemeinhin angenommen. Und gemeinhin so entleert sind, dass man sich fragt, ob es wirklich der Film ist, der so episodisch-leer daherkommt, sondern nicht vielmehr das im Film gespiegelte traurigblöde Leben gegenwärtiger Mittelklassejugend das Kernproblem sein könnte."
Arne Hübner vergibt an den derben britischen Teenie-Klamauk 5 von 10 Punkten. "Saufen, Party, Kotzen. The Inbetweeners in Spielfilmlänge – oder wie der deutsche Verleih dichtet SEX ON THE BEACH (
) – ist eine bereits hundertfach umgesetzte und dementsprechend durchgekaute Melange aus Genre-Produktionen wie EIS AM STIL, AMERICAN PIE und BALLERMANN 6. Flache Witze, peinliche Momente, nackte Haut. Kennt man."
Günter H. Jekubzik lässt kein gutes Haar an dem Film. "Vier britische Idioten, die längst mit dem Pubertieren fertig sein sollten, dürfen nach dem Schulabschluss mal ohne Mama und Papa Urlaub machen. Sie packen in ihren Koffer viel Fäkalhumor, der nichts auslässt, dazu verklemmte Anzüglichkeiten (siehe der verklemmt anzügliche deutsche Titel) und Blödheit, weit über die Schmerzgrenze des Fremdschämens."
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