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WAS BLEIBT

WAS BLEIBT

Regie Hans-Christian Schmid
Kinostart 06.09.2012
Genre Drama

Kritiken • WAS BLEIBT

14. Februar 2012 | WAS BLEIBT • Kritik • critic.de Partner von film-zeit

Nino Klingler hat sich nicht ganz überzeugen lassen. Der Regisseur "analysiert sehr präzise, aber ohne echten filmischen Einfallsreichtum, ohne jedes Wagnis. Dadurch hat Was bleibt etwas Formelhaftes, Verkopftes an sich. Nichts ist gegen das Bemühen um Klarheit einzuwenden, und so aufschlussreich wie hier wurde diese spezifische, wahrscheinlich weit verbreitete Konfliktkonstellation sicherlich noch nie auseinandergenommen. Nur die ästhetische Erfahrung kommt eindeutig zu kurz."

07. September 2012 | WAS BLEIBT • Kritik • Berliner Zeitung

Peter Uehling nennt den Film großartig und lobt besonders das Drehbuch von Bernd Lange, das ohne dramatische Spannung auskommt und dafür von dem Kräfteverhältnis innerhalb der Familie lebt.

07. September 2012 | WAS BLEIBT • Kritik • TAZ

Barbara Schweizerhof war überrascht, dass der Film trotz Standardsituationen dennoch sehenswert geworden ist.

06. September 2012 | WAS BLEIBT • Kritik • getidan.de

"Wer es schätzt, durch die Kunst zum Nachdenken über sich selbst angeregt zu werden, ohne dass dabei vorschnell Antworten auf drängende Fragen frei haus geliefert werden, muss diesen Film sehen", meint Peter Claus.

05. September 2012 | WAS BLEIBT • Kritik • kunst + film

"Corinna Harfouch ist viel zu sehr Power-Frau, als dass man ihr das Heimchen am Herd abnehmen würde. Und Ernst Stötzner hat nichts vom herrschsüchtigen Patriarchen an sich – mit ihm ließe sich über alles reden. Erstklassige Schauspieler sabotieren durch ihre schiere Präsenz den tristen Plot", schreibt Anne-Katrin Müller.

04. September 2012 | WAS BLEIBT • Kritik • textezumfilm.de

"Über den dramaturgisch verdichteten Konflikt in dieser einen Familie hinaus zeichnet WAS BLEIBT ein ausgefeiltes Bild zweier Generationen", schreibt José García. "Drehbuchautor Lange und Regisseur Schmid verdeutlichen, dass die Generation der „Bonner Republik“ einfacher als heute eine gesicherte Existenz, ja sogar einen gewissen Wohlstand schaffen konnte."

02. August 2012 | WAS BLEIBT • Kritik • White Lightnin' Filmblog

Laut Tim Lindemann ist WAS BLEIBT "mit einer beeindruckenden Durchschlagskraft inszeniert, die zu jedem Moment fesselt und gleichzeitig nie die Glaubwürdigkeit der Figuren unnötiger Drastik opfert. Die beinahe mythische Komponente, die Schmid im Finale einführt, verleiht seinem Film den Feinschliff".

09. Mai 2012 | WAS BLEIBT • Kritik • programmkino.de

Der Film bietet laut Dieter Oßwald eineb präzisen Blick auf das Verschweigen und Verdrängen. "Seine gekonnt gedrechselten Figuren fallen rundum schlüssig und glaubhaft aus und laden so zum Mitfühlen und Wiedererkennen ein. Psychologisch bestens ausgepolstert werden alle drohenden Klischee-Klippen souverän umschifft. Wie üblich setzt Schmid auf das Weniger-ist-Mehr-Prinzip, verzichtet auf dramaturgischen Ballast oder geschwätzigen Schnickschnack und wirkt mit dieser Konzentration auf das Wesentliche umso spannender."

16. Februar 2012 | WAS BLEIBT • Kritik • festivalblog.com

Elvi Plitt fand zwar, dass die Geschichte "gut beobachtet und präzise inszeniert" ist, jedoch: "Die Dialoge der Figuren wirken über weite Strecken seltsam hölzern und künstlich, genau wie in einem Schauspiel, ein Kunstgriff der zwar gut zur Untermalung der Grundstimmung in dieser Familie passt, letztlich aber auch eine Identifikation mit den Figuren verhindert."

16. Februar 2012 | WAS BLEIBT • Kritik • outnow.ch

"WAS BLEIBT (WAS BLEIBT Trailer) ist das Porträt einer kaputten Familie, wie es sie wohl zahlreich um uns herum geben wird. Leider bleiben Geschichte und Figuren seltsam seelenlos, keine der Figuren kann einen wirklich berühren. Als Fernsehfilm taugt Schmids Familienstudie allemal, für die grosse Leinwand ist er ein Stück zu klein geraten. Am Ende bleibt das Gefühl der Leere zurück, eine Leere, die man gern gefüllt bekommen hätte."

15. Februar 2012 | WAS BLEIBT • Kritik • Berliner Zeitung

Anke Westphal stellt fest: "Es geht um Beziehungsökonomien. Wie am Ende der Unruheherd entsorgt wird, das erzeugt beim Zuschauen dann durchaus zwiespältige Gedanken. Die Filme von Hans-Christian Schmid sind voller Schmerz, aber auch voller Zärtlichkeit, auch dieser. Man kann dies an der Art erkennen, auf welche die Kamera den Figuren nahekommt."

15. Februar 2012 | WAS BLEIBT • Kritik • Die Tageszeitung

Eine typische Dramaturgie entdeckt Dirk Knipphals. "Hans-Christian Schmid interessiert sich für die Momente von Nähe und Irritation, die in so einer Konstellation entstehen, ohne jetzt mit ganz großem familientherapeutischen Ehrgeiz oder Neurosenaufdeckungsfuror an die Sache heranzugehen."

15. Februar 2012 | WAS BLEIBT • Kritik • Der Tagesspiegel

Christiane Peitz erinnert sich ans Eigene. "Ein fein gezeichneter, minimalistischer, etwas zu scheuer Film. WAS BLEIBT denunziert niemanden, nicht die labile Mutter, nicht den egoistischen Vater, nicht die Söhne, die sorglos aufwuchsen, aber sich nicht festlegen wollen, was die eigene Familie, die eigenen Kinder angeht. Man fühlt sich gleichwohl ertappt."

14. Februar 2012 | WAS BLEIBT • Kritik • Der Spiegel

Andreas Borcholte ist enttäuscht. Vielleicht sind die "Probleme der bürgerlichen Mittelstandskinder einfach zu alltäglich und zu egal, als dass echte Dramatik aufkommen könnte. So schluffig und unentschieden, wie diese Generation junger Männer gerne beschrieben wird, so beliebig erscheinen auch die Probleme in Hans-Christian Schmids Film, der dadurch wiederum zur perfekten Zustandsbeschreibung wird."

14. Februar 2012 | WAS BLEIBT • Kritik • Die Welt

Elmar Krekeler sah sozusagen den "schlechthinigen Film über ein archetypisch schiefgehendes Wochenende der Erben des Wohlstands der Siebziger bei ihren Eltern. Muss man jetzt auch nicht mehr machen. WAS BEIBT erfüllt alles, erfüllt aber leider auch alles über."

14. Februar 2012 | WAS BLEIBT • Kritik • Sophies Berlinale

"Das Drehbuch von Bernd Lange wartet mit glaubwürdigen Dialogen und einer guten Dramaturgie auf. Die familiäre Situation ist wie ein Pulverfass, auf dessen Explosion wir warten. Als diese dann geschieht, zieht das Tempo des Films noch einmal an und die bisher eher nüchterne Atmosphäre wird immer intensiver."

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