Inhalt • WAS BLEIBT
Marko (Lars Eidinger) fährt nach Hause. Seit Jahren lebt er in Berlin und ist nur noch selten in seinem Elternhaus. Aber seine Mutter Gitte (Corinna Harfouch) wünscht sich, dass er für ein Wochenende nach Hause kommt. Allerdings wird es nicht so ruhig und erholsam, wie sich Marko das gewünscht hat, denn zahlreiche Tabus, über die die Familie seit Jahren geschwiegen hat, brechen auf einmal auf.
Kritik • WAS BLEIBT •
Regisseur Hans-Christian Schmid analysiert laut Nino Klingler sehr präzise und dem Film ist wenig vorzuwerfen, aber alles ist ohne echten filmischen Einfallsreichtum, ohne jedes Wagnis inszeniert. Es ist eigentlich kein Makel an diesem Film, stellt auch Elmar Krekeler fest, außer die Berechenbarkeit und der Schluss. Leider ist WAS BEIBT laut Andreas Borcholte kein guter Film geworden, sondern irgendwie schluffig und unentschieden. Anke Westphal sieht das anders: Die Kritikerin sah einen Film voller Schmerz, aber auch voller Zärtlichkeit, der die Krankheit als Metapher nutzt. Je länger Christiane Peitz diesem Kammerspiel zusah, desto mehr erschrak sie, denn die eigene Familie ist so verdammt ähnlich.