| Regie | Sabine Derflinger |
| Kinostart | 19.01.2012 |
Ciprian David schreibt: "Der Film sieht sich als eine Geschichte über diese Figuren, versucht daher nicht Gesellschaftskritik auszuüben oder eine Milieustudie zu sein. Das tut ihm gut, denn die Aufgabe, die sich Sabine Derflinger mit dem Film zulegt – die Beziehung der zwei zu thematisieren – wird erfüllt. Zwar schimmern hier und da, ob von den Frauen aus, von den Freiern oder von sonstigen Bekannten, Slogans durch, die die Situationen reflexiv darstellen, doch grundsätzlich wird das meiste über die Kamera erzählt (für die Kamera ist Drehbuchautorin Eva Testor zuständig), über ihre Bewegung."
Am Ende kommt nur "eine mäßige wenn auch ehrliche Momentaufnahme mit blassen Akteuren heraus", urteilt Arne Hübner. "Die körperliche Freizügigkeit der Darsteller sollte nämlich nicht mit einem intensiven Spiel verwechselt werden. Und so dümpelt dieses leider doch recht substanzlose Escort-Drama ziellos vor sich hin und wäre dementsprechend als kleines Fernsehspiel im Spätprogramm besser aufgehoben als auf der viel zu großen Kinoleinwand."
Christian Simon schreibt: "Sabine Derflinger bemüht sich um einen filmisch nüchternen Blick auf die Geschehnisse, was auch dank der Schauspielleistungen sehr stimmig wirkt. Selten sucht die Kamera Großaufnahmen, noch seltener wird nicht-diegetische Filmmusik eingesetzt."
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