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DAS SYSTEM - ALLES VERSTEHEN HEIßT ALLES VERZEIHEN

DAS SYSTEM - ALLES VERSTEHEN HEIßT ALLES VERZEIHEN

Regie Marc Bauder
Kinostart 12.01.2012
Genre Thriller, Drama

Kritiken • DAS SYSTEM - ALLES VERSTEHEN HEIßT ALLES VERZEIHEN

11. Oktober 2012 | DAS SYSTEM - ALLES VERSTEHEN HEIßT ALLES VERZEIHEN • Kritik • Die Welt

Thomas Abeltshauser empfand besonders die zweite Hälfte von DAS SYSTEM - ALLES VERSTEHEN HEIßT ALLES VERZEIHEN (DAS SYSTEM - ALLES VERSTEHEN HEIßT ALLES VERZEIHEN Trailer) als einen spannend inszenierten politischen Wirtschaftskrimi und lobt den klaren Bezug zur Gegenwart.

11. Oktober 2012 | DAS SYSTEM - ALLES VERSTEHEN HEIßT ALLES VERZEIHEN • Kritik • textezumfilm.de

José García sieht auf die Hauptcharaktere. "Jacob Matschenz verkörpert Mike mit einer gewissen orientierungslosen Naivität, die aber in Zielstrebigkeit umschlägt, sobald er eine Perspektive, eine Zielvorstellung erhält. Bernhard Schütz gestaltet seine Figur mit vielen Zwischentönen – ob die Zuneigung zu Mike lediglich vorgespielt ist oder einem Bedürfnis nach Nähe zu dem „Ersatzsohn“ entspringt, bleibt in der Schwebe."

12. Januar 2012 | DAS SYSTEM - ALLES VERSTEHEN HEIßT ALLES VERZEIHEN • Kritik • programmkino.de

Thomas Engel schreibt: "...die „Elite“ steckt noch heute unter einer Decke, das „System“ funktioniert noch, verraten wird nichts oder zumindest nicht alles. Dies aufzuzeigen ist das Ziel des Films. Dabei wurde geschickt vorgegangen. Viele recherchierte, absolut belegbare Tatsachen liegen zugrunde – schließlich ist Marc Bauder in erster Linie Dokumentarfilmer - nur wurden sie fiktional und spielfilmmäßig (formal einfach) gestaltet, um das Referierte unangreifbar zu machen. Und das ist nicht nur das Ziel, sondern auch das Verdienst."

12. Januar 2012 | DAS SYSTEM - ALLES VERSTEHEN HEIßT ALLES VERZEIHEN • Kritik • derFreitag.de

Matthias Dell fand nicht alles gut. "Das System behauptet keine klandestine Stasimacht als große Verschwörungstheorie, sondern zeichnet eine korrupte Wirklichkeit, in der sich Leute wie Böhm, den Bernhard Schütz verbittert-aasig spielt, eingerichtet haben. Auf der anderen Seite ist Das System leider auch ein Heranwachsendenfilm, der seinen Stoff unter den Maßgaben eines Mutter-Sohn-Konflikts erzählt. Der kryptische, wolfgangthiersehafte Untertitel (Alles verstehen, heißt alles verzeihen) deutet dabei eine Gewichtung an, die der Geschichte nicht bekommt: Man versteht die Strukturen, um die es Bauder geht und deren Inbild auch real das Hotel Neptun in Warnemünde ist, nicht besser, wenn man sie aus der Perspektive und durch die Psychologie eines Menschen erzählt bekommt, der 1989 in der Schule war."

10. Januar 2012 | DAS SYSTEM - ALLES VERSTEHEN HEIßT ALLES VERZEIHEN • Kritik • schnitt.de

Lob und Tadel gibt es von Sven Lohmann. "Der frische und unverdorbene Jacob Matschenz ist dabei alles in allem eine gute Nummer und spielt seinen hier eher aufgesetzten Partner Bernhard Schütz ohne weiteres an die Wand. Der mit Verlaub etwas aufgeplusterte Titel hingegen erweist sich als eher irreführend, das politische Thema begrenzt sich weitestgehend auf eine schmückende Funktion, auf Kulisse; eine tiefgreifende inhaltliche Auseinandersetzung mit alten Stasi-Seilschaften in der Industrie oder Kungeleien im Energiegeschäft findet kaum statt."

09. Januar 2012 | DAS SYSTEM - ALLES VERSTEHEN HEIßT ALLES VERZEIHEN • Kritik • kunstundfilm.de

Johannes Güssefeld bedauert die "überladene Konstruktion der Handlung: Als wären Wirtschafts-Krimi samt Familien-Drama nicht genug, werden auch noch Stasi-Altlasten aufgearbeitet. Im verwirrenden Genre-Mix geht das interessanteste Sujet unter: die Verführungskraft von Macht und Reichtum."

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