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CHRONICLE

CHRONICLE

Regie Josh Trank
Kinostart 19.04.2012
Genre Science Fiction

Kritiken • CHRONICLE

15. März 2012 | CHRONICLE • Kritik • critic.de Partner von film-zeit

Michael Kienzl blickt auf die Kameraarbeit. "Den Look des Found-Footage-Films definiert Trunk dabei neu. Mal wird mit der Kamera gewackelt oder ein Kopf abgeschnitten, ansonsten sind die Bilder aber zu gut ausgeleuchtet und überlegt kadriert, um noch als Amateuraufnahmen durchzugehen. Der Einsatz der Kamera wird dagegen relativ konsequent legitimiert, wenn auch teilweise etwas hanebüchen. Gerade dieses Subgenre scheint davon zu profitieren, dass Menschen immer mehr davon besessen sind, jeden Aspekt ihres Lebens zu dokumentieren."

20. April 2012 | CHRONICLE • Kritik • negativ-film.de

Simon Born stellt fest: "Der Bezug zum Möglichen und Plausiblen in Reflexion eines technisierten Blickes im Found footage-Format könnte die Gelegenheit sein, den Vorsprung des Hörspiels im Rennen um die adäquateste Darstellungsform von Science Fiction wieder aufzuholen. In jedem Fall wird CHRONICLE als innovativer Film-Versuch sicherlich zu den beeindruckendsten Kino-Erlebnissen des Jahres zählen, mit dem gleichzeitig die Karriere des Nachwuchsregisseurs Josh Trank ihren Anfang zu nehmen verspricht."

19. April 2012 | CHRONICLE • Kritik • Fünf Filmfreunde

Die Fünf Filmfreunde meinen: "Einen besseren Film um ambivalente Nachwuchs-Superhelden, der ganz zurecht die Frage stellt, ob die Kräfte nicht in erster Linie für selbstsüchtige Zwecke benutzt würden, werdet ihr vor den Avengers nicht zu sehen bekommen."

19. April 2012 | CHRONICLE • Kritik • textezumfilm.de

Laut José García taugt die Geschichte "kaum zu einem abendfüllenden Film. Dass sie anders hätte gestaltet werden können, verdeutlichen etwa die Spider Man-Filme, die trotz aller Rasanz der Actionszenen ihren Schwerpunkt auf dem inneren Konflikt des zwischen seinen hohen Aufgaben und dem Wunsch nach Normalität hin- und hergerissenen Helden sowie auf seinen Kampf gegen die eigenen schlechten Neigungen legen."

18. April 2012 | CHRONICLE • Kritik • schnitt.de

Nicole Ribbecke ging zufrieden aus dem Kinosaal. "Dem Zuschauer bleibt die erkenntnistheoretische Verwirrung sowie spekulative Freiheit, der Protagonist gewinnt scheinbare Allmacht, parallel zu der nie lächerlich wirkenden Teenies-bekommen-Superkräfte- Thematik. Die Kamera ist folgerichtig im Besitz des Sonderlings und vollzieht gleichsam mit ihm die anmaßende Metamorphose zum höchsten Glied der Nahrungskette, zum "apex predator"."

18. April 2012 | CHRONICLE • Kritik • textezumfilm.de

Das Prinzip der dokumentierten "Chronik" passt laut José García "zur Zielgruppen-Generation, die es als selbstverständlich erachtet, ihr Leben auf Facebook, Twitter und YouTube nahezu lückenlos zu dokumentieren. Der 25-jährige Regisseur Josh Trank setzt allerdings in seinem Spielfilmdebüt zunehmend auf Action. Obwohl er dies handwerklich durchaus gut tut, wie übrigens im gesamten Film auch, um mit einem verhältnismäßig bescheidenen Budget halb Seattle in die Luft fliegen zu lassen, hinterlässt die sich bei einer Gesamt-Filmlänge von nur 84 Minuten viel zu sehr in die Länge ziehende Materialschlacht einen schalen Beigeschmack."

18. April 2012 | CHRONICLE • Kritik • Berliner Zeitung

Daniel Kothenschulte findet den Film erstaunlich unterhaltsam. Aber leider "sind Spezialeffekte so kostspielig, dass Nachwuchsfilmer Trank sie nicht nur an wackelige Amateuraufnahmen verschwenden will. So wird zum Beispiel ein professionelles Fernsehteam eingeführt wird, das den surrealen Einfällen einen glaubwürdigen Rahmen verlieht."

17. April 2012 | CHRONICLE • Kritik • filmtabs

Günter H. Jekubzik hat der Film überzeugt, "weil ganz bodenständige Typen sehr nachvollziehbar mit ihren Superkräften umgehen. Die Entscheidung zwischen Gut und Böse bleibt die gleiche wie in X-MEN: ERSTE ENTSCHEIDUNG (X-MEN: ERSTE ENTSCHEIDUNG Trailer), nur während dort die Effekte überhand nehmen, bleibt die Kamera hier nahe bei den Figuren. Die Kamera, die übrigens fast komplett subjektiv von Andrew geführt wird. Doch diesmal ist dieser eigentlich überkommene Gag (siehe CLOVERFIELD (CLOVERFIELD Trailer)) stimmig und die „Fliegende Kamera" ganz einfach nachvollziehbar,"

12. April 2012 | CHRONICLE • Kritik • sophiesberlinale

Der Film "erzählt eine etwas andere Superheldengeschichte, ist dabei aber leider nicht wirklich originell. Auch Spiderman & Co mussten sich auf der Leinwand schon mit ihrer dunklen Seite auseinandersetzen. Herausstechen tut der Film durch seine drei Hauptcharaktere, außergewöhnliche Underdogs, die uns mit ihrem tapsigen Umgang mit den Superkräften einige Lacher entlocken. Wenn wir von der missglückten Sozialstudie einmal absehen, lässt sich CHRONICLE insgesamt als durchaus gelungenes Unterhaltungskino bezeichnen."

02. April 2012 | CHRONICLE • Kritik • ray magazin

Angelika Unterholzner ist begeistert: "Statt einen weiteren Marvel-Comic-Helden auf die Leinwand zu hieven, erzählt der junge Regisseur Josh Trank eine multiperspektivische Coming-of-Age-Geschichte."

19. März 2012 | CHRONICLE • Kritik • dasmanifest.com

Überraschend ironiefrei entwerfen Josh Trank und Max Landis laut Fabian Olbrich ihre Superhelden. "Die amerikanische Teenage-Angst, die angesichts der Wunderlichkeit der ganzen Welt zu entstehen scheint, wird am Ende schließlich doch knallhart durch eine klare Identitätsfindung der Figuren in geordnete Bahnen gelenkt. Das eindeutige Superhero- und Supervillain-Schema ist wohl einfach unverzichtbar, doch wurde dieses selten so nah an den Figuren inszeniert."

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