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DIE NACHT DER GIRAFFE

DIE NACHT DER GIRAFFE

Regie Edwin
Kinostart 17.01.2013
Genre Drama, Liebesgeschichte

Kritiken • DIE NACHT DER GIRAFFE

16. Februar 2012 | DIE NACHT DER GIRAFFE • Kritik • critic.de Partner von film-zeit

Nino Klingler entdeckt kurz einen radikalen Bruch in der Inszenierung: Der Film "steuert von Indie-Träumereien auf harten Sozialrealismus zu. Zwischen der unumzäunten Menschenwelt und Lanas eingehegten Verhaltensweisen tun sich Abgründe auf. Doch auch wenn Edwin sicherlich solche Effekte produzieren wollte, indem er beispielsweise in Sachen Sexualität für ein muslimisches Land wie Indonesien sehr explizit wird, so ist ihm doch eindeutig mehr um Kontinuität, um die Aufrechterhaltung der somnambulen Atmosphäre gelegen, die Lana wie ihren Zoo umgibt."

24. Januar 2013 | DIE NACHT DER GIRAFFE • Kritik • TAZ

Einen realistischen oder sozialkritischen Blick sucht man in DIE NACHT DER GIRAFFE laut Wilfried Hippen zwar vergebens, dafür bezaubert der Film durch surreale und poetische Bilder.

17. Januar 2013 | DIE NACHT DER GIRAFFE • Kritik • filmtabs

Für Günter H. Jekubzik ist DIE NACHT DER GIRAFFE schlicht "ein kleines, sehr schönes, ganz außergewöhnliches Filmwunder."

17. Januar 2013 | DIE NACHT DER GIRAFFE • Kritik • getidan.de

Ein wundervolles Film-Gedicht, schreibt Peter Claus. "Das changiert zwischen Wachen und Wahn, Traum und Alpdruck, Illusion und Wirklichkeit. Da finden sich Anspielungen auf berühmte Filme, Zitate aus der Sagenwelt Asiens, wird auf Legenden Indonesiens angespielt. Wer’s versteht, hat noch mehr Vergnügen als das Poem ohnehin bietet."

15. Januar 2013 | DIE NACHT DER GIRAFFE • Kritik • filmtogo.net

Der Film erzählt von Lana, "die in Freiheit wirkt, als sei sie gefangen, denn ausgerechnet der Ort, an dem die Tiere hinter Gittern verweilen, bedeutet für sie die Freiheit", entdeckte Denis Sasse. "Gemeinsam mit Lana kann der Zuschauer in diesen Zoo eintauchen, es ist eine gigantische Welt für sich, mit wundervollen Bildern, die – wie im Originaltitel vermerkt – Postkarten aus dem Zoo darstellen könnten."

04. Januar 2013 | DIE NACHT DER GIRAFFE • Kritik • programmkino.de

Die Nacht der Giraffe ist laut Thomas Volkmann "für den europäischen Kinobesucher ein Exot, der sich einer ungewohnten Sprache und Sichtweise bedient, einem anderen Verständnis von Poesie gehorcht und in einem Umfeld fremder Mythen, Sagen und Erinnerungen, aber auch Lebensbedingungen spielt".

23. Februar 2012 | DIE NACHT DER GIRAFFE • Kritik • outnow.ch

"Eine kurlige Aussenseitergeschichte, die nur ansatzweise versucht, sich realitätsnah zu geben, und erst beim Abgleiten der Hauptdarstellerin ins Sex-Milieu doofer ist, als sie sein sollte. Ein traumhafter Film für den geduldigen Tierfan unter den Cineasten."

18. Februar 2012 | DIE NACHT DER GIRAFFE • Kritik • festivalblog.com

Für Elvi Plitt lag die Stärke des Filmes im ersten Teil. "So poetisch und verträumt wie hier, wurden Zootiere und Zoolandschaften wohl selten gezeigt. Trotz eines Lebens in Gefangenschaft lässt der Film den Tieren ihren Zauber und vor allem ihr Geheimnis. Die Kamera verweilt lange bei den einzelnen Tiergehegen und den Bewohnern und über allem liegt eine zarte Traurigkeit. Zugleich findet der Film auch starke und wunderbare Bilder für das dominierende Gefühl der Verlassenheit und der Sehnsucht seiner Hauptfigur."

17. Februar 2012 | DIE NACHT DER GIRAFFE • Kritik • Die Zeit

Wenke Husmann lobt die Leichtigkeit, mit der POSTCARDS FROM THE ZOO erzählt wird und die diesen Film so wunderschön macht. Zudem gefällt ihr, dass nur wenig gesprochen wird und die "Bilder gelten den Tieren und den Gesten."

16. Februar 2012 | DIE NACHT DER GIRAFFE • Kritik • Berliner Zeitung

Daniel Kothenschulte ist begeistert. "In seiner Pop-artigen Verliebtheit in die Schöne und die Tiere entwickelt dieser Film einen eigentümlichen Charme, dem sich nur radikale Tierschützer entziehen könnten. ... [Dies ist] ein herrlich nichtsnutziger Film, nicht viel mehr als ein leckeres Dessert nach manchem Schwergewicht im Wettbewerb."

16. Februar 2012 | DIE NACHT DER GIRAFFE • Kritik • Die Tageszeitung

Thomas Groh entdeckt gleich zwei Filme "im Widerstreit, mitunter wirkt die Abfolge beliebig: einerseits Tierfilm im Gestus spröden asiatischen Autorenkinos, dem man so auch im Forum begegnen könnte, andererseits dem Alltag zwei Schritt weit entrückte Kinomagie."

16. Februar 2012 | DIE NACHT DER GIRAFFE • Kritik • Der Tagesspiegel

Für Christiane Peitz bietet dieser Film und der Regisseur "das Rohmaterial für unsere Träume. Sein Film sendet zauberhafte Botschaften aus dieser Traumwelt zurück in die Welt der verlorenen Seelen, von denen so viele BerlinaleFilme erzählen."

16. Februar 2012 | DIE NACHT DER GIRAFFE • Kritik • Sophies Berlinale

"Insbesondere der Teil der Geschichte, der im Zoo spielt, hat mir sehr gut gefallen. Die Magie dieses Ortes wird von der Kamera eingefangen und durch die Musikuntermalung passend unterstützt. Auch gefallen mir die Aufnahmen der Tiere. Insbesondere Lanas Lieblingstier, die Giraffe, wird beeindruckend in Szene gesetzt."

16. Februar 2012 | DIE NACHT DER GIRAFFE • Kritik • negativ-film.de

Das grundsätzliche Infragestellen oder Gegenüberstellen von Begriffen wie Freiheit, Gebundenheit, Vertrautheit, Fremdheit, Natürlichkeit und Künstlichkeit zeichnet laut Elisabeth Maurer den Film "in seinem Ansatz aus, die Motive des Films werden auch durch die im Zoo erzeugte Stimmung unterstützt. Vor allem aber im zweiten Teil verlieren sich die Ideen zunehmend, die Aufnahmen werden redundant und aussagslos, wodurch man mit der Zeit das Interesse verliert."

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