Inhalt • DIE NACHT DER GIRAFFE
Als kleines Mädchen wird Lana von ihrem Vater im Zoo ausgesetzt. Umgeben von Tieren, Grenzen und den Geräuschen einer gezähmten Wildnis wächst sie hier auf, großgezogen von den Tierpfegern. Der Zoo ist ihre ganze Welt. Sie liebt die anmutigen Bewegungen der Nilpferde, die introvertierte Eleganz der Giraffe, das würdevolle Ohrenschlagen der Elefanten. Eines Tages taucht ein junger Mann im Zoo auf, ein charismatischer Cowboy und Gelegenheitsmagier. Lana verliebt sich und verlässt an seiner Seite zum ersten Mal den Zoo.
Crew • DIE NACHT DER GIRAFFE
Regie: Edwin
Darsteller: Ladya Cheryl, Nicolas Saputra, Adjie Nur Ahmad
Verleih/Copyright: Neue Visionen, Berlin
Kritik • DIE NACHT DER GIRAFFE •
Daniel Kothenschulte lobt den Charme und den herrlichen Nichtsnutz des Films. Der Regisseur erzählt laut Thomas Groh die Geschichte mit den Mitteln des Impressionskinos und landet dabei zuweilen im Verkitscht-Beschaulichen. Nino Klingler ist leider enttäuscht, denn letztlich war die so verweisungsfreudige Anlage des Filmes doch nur ein Gedankenspiel, das sich in Beliebigkeit verflüchtigt hat. Thomas Volkmann hingegen sah einen Film voll ungewohnter Sprache und Sichtweise, der einem anderen Verständnis von Poesie gehorcht und Denis Sasse erfreute sich an einer gigantischen Welt voll wundervoller Bilder. Günter H. Jekubzik nennt DIE NACHT DER GIRAFFE ein ganz außergewöhnliches Filmwunder und auch Peter Claus sah ein wundervolles Film-Gedicht. Wilfried Hippen wähnte sich durch die surrealen Bilder bislang an einem erträumten Ort.