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IN THE LAND OF BLOOD AND HONEY

IN THE LAND OF BLOOD AND HONEY

Regie Angelina Jolie
Kinostart 23.02.2012
Genre Drama, Kriegsfilm

Kritiken • IN THE LAND OF BLOOD AND HONEY

18. Februar 2012 | IN THE LAND OF BLOOD AND HONEY • Kritik • critic.de Partner von film-zeit

Thorsten Funke störten vor allem die "immer wieder gezeigten neuen Gräueltaten, die bald keinen Zweck mehr erfüllen – weder strukturell noch inhaltlich – sondern nur noch jeweils eine Schrecklichkeit dazu addieren. Ein verfilmtes Pamphlet gegen Gewalt an Frauen ist IN THE LAND OF BLOOD AND HONEY (IN THE LAND OF BLOOD AND HONEY Trailer) zwar nicht geworden, eine das Sujet wirklich durchdringende Geschichte hat er aber auch nicht zu erzählen."

28. Februar 2012 | IN THE LAND OF BLOOD AND HONEY • Kritik • kunstundfilm.de

Anne-Katrin Müller lässt kein gutes Haar an dem Film. "Eindimensionale Figuren beharken einander mit hölzernen Dialogen, während Radio-Sprecher im Off die Gefechts-Lage verlautbaren: Ihr Skript hätte die Amateur-Filmerin besser Profis anvertraut. Mit 13 Millionen Dollar Kosten ist der Film für US-Verhältnisse ein Schnäppchen, aber er sieht auch nach Low-Budget-Produktion aus: Grobkörnige Innen-Aufnahmen wechseln mit wirren Action-Szenen. Wer die Geschichte des Krieges und des anschließenden kalten Friedens nicht kennt, wird sie hieraus nicht erfahren."

23. Februar 2012 | IN THE LAND OF BLOOD AND HONEY • Kritik • getidan.de

Die Geschichte ist hart, meint Peter Claus. "Vor allem das Thema der Vergewaltigung von Tausenden Frauen nimmt viel Raum ein. Die Bilder dazu sind grausam. Das müssen sie sein. Sie sind nie voyeuristisch. Das ist richtig so. Hollywood-Schmalz hat keine Chance. Gut. Gut auch, dass Angelina Jolie den Film vor Ort gedreht hat, mit Schauspielern, die aus dem ehemaligen Jugoslawien stammen. Vieles wirkt authentisch, ja, wahrhaftig, wird zum wirklichen Anti-Kriegsfilm."

22. Februar 2012 | IN THE LAND OF BLOOD AND HONEY • Kritik • textezumfilm.de

José García findet, dass das "Problem von Jolies Film die Fixierung auf eine kaum zu überzeugende Liebesgeschichte ist, die das Schicksal der Vergewaltigungsopfer immer mehr in den Hintergrund drängt. Darüber hinaus passen die von süßlich-romantischer Musik untermalten expliziten Sexszenen wohl kaum zu der Atmosphäre eines Internierungslagers, in dem die Frauen Tag für Tag geschunden werden. Die Wandlung der Romeo und Julia-Story in Zeiten des Krieges zu einer Geschichte des Verrats, an dem beide Seiten gleichermaßen Anteil haben, folgt deshalb einer holprigen dramaturgischen Entwicklung."

21. Februar 2012 | IN THE LAND OF BLOOD AND HONEY • Kritik • filmtabs.com

Günter H. Jekubzik lobt: "Der Hollywood-Star setzt als Regisseurin ihre Bekanntheit ein, um Kriegs-Verbrechen in Bosnien-Herzegowina und das Wegsehen der Welt anzuklagen, die nur wenige Kilometer vom Massenmorden entfernt an italienischen Stränden urlaubte. IN THE LAND OF BLOOD AND HONEY (IN THE LAND OF BLOOD AND HONEY Trailer) ist ein schockierendes Mahnmal, das gekonnt filmisch erzählt, seine (Haupt-)Figuren ambivalent zeichnet und sich mit Propaganda zurückhält."

18. Februar 2012 | IN THE LAND OF BLOOD AND HONEY • Kritik • filmtogo.net

"Sollte Angelina Jolie sich Steven Spielbergs Werk zum Vorbild genommen haben, hat sie dies mit Bravour gemeistert – nur ist ihr Debüt düsterer und schrecklicher als jedes Spielberg-Märchen geraten", meint Denis Sasse. "IN THE LAND OF BLOOD AND HONEY (IN THE LAND OF BLOOD AND HONEY Trailer) zeigt, wie alle Menschen, ganz gleich ob Bosnier oder Serben, unter diesem Krieg gelitten haben. Gerade bei Danijel und Ajla wird der Zuschauer am Ende nicht mehr wissen, auf wessen Seite er eigentlich steht. Aber hier agieren nur Menschen, die gemeinsam in einen Krieg getrieben worden sind. In über zwei Stunden weiß der Film immer was er uns erzählen will. Das ist eine Stärke, die man nicht unterschätzen sollte."

11. Februar 2012 | IN THE LAND OF BLOOD AND HONEY • Kritik • Berliner Zeitung

Anke Westphal findet, dass der Film gelungener ist als so manchen Regie-Debüt, aber "nicht gut genug, durchdacht genug ist – besonders darin, wie die Regisseurin mit dem hochsensiblen Thema der Massenvergewaltigung bosnischer Frauen durch serbische Militärs umgeht."

11. Februar 2012 | IN THE LAND OF BLOOD AND HONEY • Kritik • Die Tageszeitung

Erstaunlich stilsicher ist der Film für Stefan Reinecke. Er sah "ein labiles Gebilde aus Beziehungsdrama und politischer Metapher, Kammerspiel und Kriegsfilm. Aber am Ende ist er nur noch ein Ausrufezeichen, ein Werbefilm für militärische Interventionen."

11. Februar 2012 | IN THE LAND OF BLOOD AND HONEY • Kritik • Sophies Berlinale

"Sicher handelt es sich hier nicht um ein cineastisches Meisterwerk, aber Angelina Jolie hat sich Mühe gegeben, das merkt man. Und in jedem Fall ist es löblich, den Balkankrieg und die damit verbundenen Greueltaten insbesondere an Frauen ins Zentrum unserer Aufmerksamkeit zu rücken. Das nämlich hat der Mainstream-Film, insbesondere der amerikanische, bislang viel zu wenig getan!"

09. Februar 2012 | IN THE LAND OF BLOOD AND HONEY • Kritik • diePresse.com

Das umstrittene Regiedebüt von Angelina Jolie ist laut Eva Steindorfer "gut recherchiert, sensibel und kompromisslos" und die Schauspielerin "scheint keine Berührungsängste mit dem Krieg zu haben". Ihr Verdienst ist es, "dass sie die brutale Präzision bis zum Ende durchzieht. Ohne auch nur ein Mal ins Hollywood-Klischee zu tappen."

06. Februar 2012 | IN THE LAND OF BLOOD AND HONEY • Kritik • filmering.at

Thomas Altenhofer ist enttäuscht. "Die Intentionen von In the Land of Blood and Honey mögen gut gemeint sein, doch an der Umsetzung hapert es gewaltig. Ein Film, der vor einem solch schwerwiegenden politischen Hintergrund spielt, muss mit viel Akribie und Feingefühl umgesetzt werden und darf nicht versuchen die Gesamtheit der Ereignisse möglichst oberflächlich darzulegen. Schafft er dies nicht, sollten zumindest die Charaktere überzeugend wirken."

06. Februar 2012 | IN THE LAND OF BLOOD AND HONEY • Kritik • programmkino.de

Dieter Oßwald ist durchaus angetan. "Filmisch überrascht das Regiedebüt mit erstaunlicher Stilsicherheit und inszeniert sehr souverän das Grauen des Kriegs. Statt heldenhaftem Mann-gegen-Mann-Duell à la Traumfabrik zeigt die Hollywood-Ikone sehr rigoros die ganz dreckige Seite des Krieges: Die Verrohung der Menschen. Die Opfer der Zivilisten. Die Vergewaltigung der Frauen."

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