| Regie | Christophe Barratier |
| Kinostart | 29.03.2012 |
Die gut choreographierten Kampfszenen und die schönen Landschaftsaufnahmen von Kameramann Jean Poisson werden laut José García "von der teils sentimentalen, teils allzu bombastischen Musik von Philippe Rombi konterkariert. Dennoch: Regisseur Christophe Barratier gelingt es trotz einiger Schwächen, eine klassische Erzählung mit einer Hommage an die französische Résistance zu verknüpfen."
Birgit Roschy hätte sich mehr Wildheit gewünscht. Die Kritikerin sah ein "international kompatibles, in bernsteinfarbiges Licht getauchtes Retro-Frankreich mit lieblichen Auen, gütigen Paukern, schönen Frauen und hart-herzlichen Dörflern, die einen hässlichen Grottenolm im Dienste des Nazis austricksen."
Heiko Martens lobt die Darsteller. "Auch und gerade bei den Kindern gibt es nicht viel zu meckern. Der Lebrac der 1963er Version erinnert zeitgemäß eher an einen jungen James Dean, während die Neuauflage vage Justin Bieber-Assoziationen hervorruft. Spielen tun sie beide, was die Figuren hergeben – und die sind einfach klasse genug, sodaß vor allem die erste Hälfte des Films gut unterhält."
Michael Meyns stellt fest: "Erneut huldigt Christophe Barratier hier einer verklärten Nostalgie, der mit dem Geist der Romanvorlage nur noch wenig zu tun hat. Der ist vor allem dann spürbar, wenn sich dieser neue KRIEG DER KNÖPFE (
) weniger um die Welt der Erwachsenen kümmert, sondern ganz bei seinen jugendlichen Hauptfiguren bleibt."
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