| Regie | McG |
| Kinostart | 01.03.2012 |
DAS GIBT ÄRGER (
) ist nicht besonders originell, findet Peter Osteried, "aber durch und durch sympathisch. Da es anders als bei üblichen Romcoms auch ein wenig Action gibt, erweist er sich als perfekter Date-Film, kommen hier doch Männlein und Weiblein auf ihre Kosten. Sind die dann noch Trekkies, können sie erst recht mitfiebern, welcher der beiden Star Trek-Darsteller am Ende die Frau bekommt: der junge Kirk (Chris Pine) oder der junge (geklonte) Picard (Tom Hardy)."
Peter Claus meint, dass es Regisseur McG nicht gelang, "Action, Romantik und Humor gut auszubalancieren. Je länger sich die Geschichte hinzieht, umso angeschaffter wirkt der Witz, manche Gefühlsregung aufgesetzt und jeder Anlass für Action zu konstruiert."
Denis Sasse fühlte sich an die Spy vs. Spy-Geschichten aus dem MAD Magazine erinnert. "Das manifestiert sich hier in einer Reihe von Sketch-ähnlichen Szenen, die Reese Witherspoon immer mit jeweils einem der beiden Männer in den unterschiedlichsten Situationen zeigt. Mal sehen wir Lauren und FDR im Tierheim, dann wieder Lauren und Tuck beim Paintball, mal wird ein Date durch einen plötzlich von FDR erzeugten Regenguss beendet, ein anderes Mal feuert Tuck einen Betäubungspfeil auf FDR ab. So spielt sich der Kleinkrieg der Spione immer mehr in die Höhe, bis sich die ganze Geschichte auflöst."
Louis Vazquez sah eine wilde Mischung aus Action und Romantic Comedy. "FDR und Tuck gerieren sich dabei aber so kindisch wie die spitzbübischen Pennäler in einer High-School-Komödie. Wenn ein Auftrag daneben geht, gibt es eben einen Tadel von der Chefin, und alles wird mit einem ironischen Spruch weggewischt. Die Figuren sind Karikaturen, um die man nie Angst haben muss – und doch setzt das Drehbuch immer wieder auf vermeintliche Spannungserzeugung. Originelle Gags sind dagegen Mangelware."
Walli Müller schreibt: "So frivol wie der Trailer und einige Dialoge anmuten, ist das Ganze übrigens lange nicht. Am Ende wird schön darauf geachtet, dass die süße Reese, obschon sie hier zwei Jungs datet, kein Schlampen-Image davon trägt"
Julia Weninger sah ein altbewährtes Thema. "DAS GIBT ÄRGER (
) besticht weniger mit einer originellen Story als vielmehr mit einer action- und witzreichen Umsetzung, die schon mal ins Unwirkliche abdriftet. Größtenteils sind es jedoch die drei Hauptdarsteller Pine, Hardy und Witherspoon, die dem Film seinen wesentlichen Unterhaltungsfaktor verleihen."
"DAS GIBT ÄRGER (
) ist eine sauber produzierte Actionkomödie, die von der Chemie der Hauptdarsteller lebt und einiges an Witz bietet. Hätte man nicht mit Hängen und Würgen versucht, den Schluss massentauglich zu machen, wäre das ein ganz heisser Kandidat für eine filmische Überraschung. Aber der Film gefällt. Nicht nur Männlein, sondern sicher auch Weiblein."
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