Film-Zeit auf  Film-Zeit bei Facebook   Film-Zeit auf Twitter

SARAHS SCHLÜSSEL

SARAHS SCHLÜSSEL

Regie Gilles Paquet-Brenner
Kinostart 15.12.2011
Genre Drama, Kriegsfilm

Kritiken • SARAHS SCHLÜSSEL

13. Dezember 2011 | SARAHS SCHLÜSSEL • Kritik • critic.de Partner von film-zeit

Das größte Problem an SARAHS SCHLüSSEL (SARAHS SCHLüSSEL Trailer) ist, dass nach zwei Dritteln bereits alles geklärt ist, bemängelt Jonathan Widder. "So stürzt der Spannungsbogen jäh ab, und der Regisseur fällt in seine gewohnte Gefühlsduselei zurück. Das ist schade bei einem Film, der in seiner eindringlichen Darstellung der Historie auf schwülstige Heldenporträts genauso verzichtet hat wie auf eine eindimensionale Dämonisierung der Täter. Aber bei dem Sprung, den Brenners Erzählkunst seit seinem letzten Film gemacht hat, kann man vielleicht auch diesen überdehnten Schluss noch einmal verkraften."

21. Dezember 2011 | SARAHS SCHLÜSSEL • Kritik • FILMtabs.com

Günter H. Jekubzik ist nicht besonders angetan. "Wenn Julia sich vom Leid der Opfer selbst in dritter Generation emotional angezogen fühlt, wirkt das befremdlich. So verlieren (sich) die erschütternden Szenen aus Stadion und Lager in einer ansonsten inhaltlich und auch im Verlauf zerfaserten Rahmenhandlung. Da kann auch die ansonsten zu mehr Ausdruck fähige Kristin Scott Thomas nichts mehr retten."

15. Dezember 2011 | SARAHS SCHLÜSSEL • Kritik • getidan.de

Diesen Film sollte man nicht versäumen, rät Peter Claus. "Die kluge Verknüpfung der Zeitebenen macht diesen Film zu einem besonderem, der durch seine emotionale Kraft jede Gefahr von Sentimentalität oder gar Kitsch bannt. Wohl am Wesentlichsten jedoch ist seine weit über eine Auseinandersetzung mit "französischer Schuld" hinaus weisende Betrachtung des Unbegreiflichen. So ist dies einer dieser Filme, die einen hoffen lassen, dass jene, die das Gestern verdrängen wollen oder gar leugnen, endlich verstummen."

13. Dezember 2011 | SARAHS SCHLÜSSEL • Kritik • textezumfilm.de

José García ist angetan. "Dadurch, dass Gilles Paquet-Brenners Film auf das Verhalten normaler Menschen schaut, entgeht er der Versuchung, die Menschen „in Kollaborateure und Kämpfer der Résistance zu unterteilen“, so der Regisseur selbst.... Diese distanzierte Sicht etwa auf das Verhalten derer, die zwar nicht in die Verbrechen verstrickt waren, aber dennoch davon profitierten, ermöglicht ein nuanciertes, „historisches“ Urteil, das mit Schuldzuweisungen viel behutsamer umgeht als etwa Rose Boschs Spielfilm DIE KINDER VON PARIS (DIE KINDER VON PARIS Trailer).

09. Dezember 2011 | SARAHS SCHLÜSSEL • Kritik • programmkino.de

Michael Meyns entdeckte die größte Stärke des Filmes: Keine eindeutigen Schuldzuweisungen zu machen. "Dass SARAHS SCHLüSSEL (SARAHS SCHLüSSEL Trailer) oft etwas in seine Einzelteile zerfällt, die vielen Zeitsprünge dem Fluss der Geschichte nicht immer gut tun, so notwendig sie andererseits auch sind, liegt an seiner literarischen Vorlage. Aus der destilliert Gilles Paquet-Brenner ein anfangs etwas sprunghaftes, mit zunehmender Dauer aber durch seine moralische Ambivalenz doch packendes Drama."

09. Dezember 2011 | SARAHS SCHLÜSSEL • Kritik • fbw-filmbewertung.com

Die deutsche Film- und Medienbewertung vergibt das Prädikat "besonders wertvoll" mit der Begründung: Dem Regisseur Gilles Paquet-Brenner, dessen jüdischer Großvater im Konzentrationslager Majdanek ums Leben kam, gelingt es, die Aufmerksamkeit auf sehr subtile Nuancen zu lenken und zugleich komplizierte Geschichten einleuchtend zu erzählen. Dabei werden parallel zu den tragischen historischen Ereignissen der Vergangenheit private Sorgen der Gegenwart (späte Schwangerschaft, Ehekrise) angemessen geschildert. Der Film ist gut komponiert und kann der Gefahr einer Verzettelung entgehen."

09. Dezember 2011 | SARAHS SCHLÜSSEL • Kritik • film-dienst.de

Kathrin Häger gefällt, dass Gilles Paquet-Brenners Verfilmung jede dramatische Wendung mit viel Verve und dem Mut, eine sehr persönliche Geschichte zu erzählen, mitnimmt, dabei aber nie rührselig wird. Vielmehr entpuppt sich SARAHS SCHLüSSEL (SARAHS SCHLüSSEL Trailer) "als die sehr intime Herangehensweise an menschliches Fehlverhalten und damit als große Regie-Leistung von Paquet-Brenner. Differenziert umkreist der Film das Thema einer Schuld, die dem persönlichen Glück im Wege steht, die nur im Schweigen erträglich erscheint und doch schonungslos an die Oberfläche gezerrt wird."

09. Dezember 2011 | SARAHS SCHLÜSSEL • Kritik • br-online.de

Ein bewegendes Drama, meint Margret Köhler. "Trotz melodramatischer Mittel versinkt der Film weder in Pathos, Künstlichkeit oder Rührseligkeit, was auch an der perfekten Performance liegt – eine zurückhaltende und sich langsam vorantastende Kristin Scott Thomas und eine Mélusine Mayance als junge Überlebenskämpferin."

Weitere Filme, die euch interessieren könnten

Aktueller Stand der Datenbank:
18738 Filme,
72604 Personen,
6594 Trailer,
873 Biographien,
54 Themen & Listen
all: 1,44487