| Regie | Chris Miller |
| Phil Lord | |
| Kinostart | 10.05.2012 |
Für Frédéric Jaeger lässt sich 21 JUMP STREET (
) auf nichts festnageln. Der Film "adressiert die Gegenwart, unsere Weltsorgen und intimen Belange, Ökologie, Identität, Sexualität. Eine alte Trias, neu belebt. ... Konzentriert ist er selten, er wabert, postmodern funky, referenziell und immer einen Tick klüger, als man ihm auf den ersten Blick zutraut. Den Lässigen gehört die Vergangenheit."
"Seine an sich typische Dramaturgie mit einigen knackigen Actionszenen und vielen Klischees aus dem Buddy-Cop-Film und der Highschool-Komödie zieht 21 JUMP STREET (
) immer wieder genüsslich durch den Kakao und kommentiert mit überaus erfrischender Selbstironie", schreibt Philipp Stroh.
Sebastian Moitzheim überrascht die "Tatsache, dass der Film seine Figuren und ihre Konflikte tatsächlich ernst nimmt. In den wenigen Atempausen bleibt gerade genug Zeit, damit die Protagonisten ihre nie ausgesprochenen Spannungen aus Highschool-Tagen zuerst eskalieren lassen und dann beilegen können .... In diesen Momenten ist 21 JUMP STREET dann plötzlich nicht mehr albern und over-the-top, sondern überraschend charmant, liebenswert, ja sogar berührend."
Wer Penis-Witze mag, wird diesen Film lieben, meint Anna Kohn. "Der Film dauert rund 110 Minuten, und dafür, dass die Handlung am Ende einige recht unwahrscheinliche Wendungen nimmt, ziehen sich diese doch etwas. Ein, zwei derbe Witze weniger, und ein, zwei erklärende Handlungselemente mehr, und diese Komödie hätte tatsächlich alle Lacher auf ihrer Seite gehabt."
Nils Bothmann hat sich überraschen lassen. "Daß auf das ereignisreiche, überraschend harte Abschlußball-Actionfinale noch die Andeutung einer Fortsetzung folgt, ist ein echter Grund zur Freude – diesen neuen Helden sieht man gern bei ihrer Arbeit zu, vor allem wenn das Drehbuch so pointiert und das Timing bei der Regie so überraschend gut ist wie bei 21 JUMP STREET."
Michael Föls sah einen herausragend witzigen "Film mit zwei groß aufspielenden Hauptdarstellern, die perfekt harmonieren, Gags am laufenden Band und einem ironisch-selbstreferenziellen Drehbuch, das den Gesamteindruck noch wunderbar abrundet. Die Actionelemente und Wendungen in der Geschichte sind zwar nicht restlos gelungen, aber davon sollte sich niemand von einem Kinobesuch abbringen lassen."
Günter H. Jekubzik ist erschreckt von der "Fallhöhe zwischen guten Schauspielern und populären Schönlingen oder Ulknudeln sogar. Doch dann kommt ein extralanges Finale mit extralangen Limousinen und einer superlangen Verfolgungsjagd, die wie dieser verschachtelte Satz, den Anschein erweckt, niemals aufzuhören, was auch die billige Musik nicht überspielen kann, oder eingestreute Scherze, die nicht witzig sind, wirklich nicht."
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