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THE BIG EDEN

THE BIG EDEN

Regie Peter Dörfler
Kinostart 08.12.2011
Genre Biopic

Kritiken • THE BIG EDEN

17. Februar 2011 | THE BIG EDEN • Kritik • critic.de Partner von film-zeit

Abgesehen von dem Partylöwen und Frauenverschleißer zeichnet der Film laut Thorsten Funke "aber auch das Bild eines Mannes, der hilfsbedürftigen Freunden ohne viel Worte Geld schickt und der – auf seine Art – zu seinen Verpflichtungen steht. Die Frage, wer aber nun der "wahre Rolf Eden" ist, muss unbeantwortet bleiben. Einer seiner Söhne glaubt, dass der Vater vor lauter Selbstinszenierung selbst schon nicht mehr weiß, was sich unter den zahlreichen Masken verbirgt."

08. Dezember 2011 | THE BIG EDEN • Kritik • kunstundfilm.de

Leider erfährt Renée-Maria Richter "wenig über den Privatmann – abgesehen von seinen Frauengeschichten, die bei ihm eher Teil seiner Karriere sind. Dagegen kein Wort über den erfolgreichen Investor: Eden hat die stattlichen Gewinne aus seinen Etablissements in Immobilien angelegt. Man hätte gern von einem seiner Mieter gehört, wie er wohl als Hausherr auftritt."

08. Dezember 2011 | THE BIG EDEN • Kritik • getidan.de

Peter Claus stellt fest: "Formal wird dabei kein Neuland beschritten: Alltagsbeobachtungen und Archivaufnahmen sind gekoppelt mit Interviewausschnitten, vor allem mit Rolf Eden selbst, wurden unaufgeregt montiert. Das Ergebnis ist spannend, weil der Regisseur seinen Protagonisten ernst nimmt. Peter Dörfler hört sehr genau zu und lässt Rolf Eden alle Zeit der Welt, sich darzustellen."

02. Dezember 2011 | THE BIG EDEN • Kritik • schnitt.de

Edda Bauer vergleicht Rolf Eden mit dem neuesten Coen-Film: "TRUE GRIT (TRUE GRIT Trailer)...was heißt das eigentlich?« Wörtlich, Kies. Nee, Gestein. Urgestein, á la Fels in der Brandung. Metaphorisch sowas wie unbeugsam. Ungebrochen. Aufrecht. Aber verwittert. Einer von echtem Schrot und Korn. Der letzte seiner Art. Dinosaurier, quasi. Aus einer anderen Zeit. Aus einer härteren Zeit. Macho. Silberrücken. In Ehren ergraut. Alt und verzauselt. Herrjeh, und jetzt Mal auf gut deutsch?! Na, Rolf Eden. Im Vergleich zum garstig vernuschelten Jeff Bridges bei den Coens verkörpert Rolf Eden nämlich die helle Seite der Macht des TRUE GRIT (TRUE GRIT Trailer)."

28. Oktober 2011 | THE BIG EDEN • Kritik • ray-magazin.at

Immer wieder schimmert für Oliver Stangl "die Frage durch, ob Eden tatsächlich so ist, wie er sich offiziell gibt oder ob es sich nicht doch um eine Kunstfigur handelt. Eine Fülle an Archivmaterial – großteils von Eden selbst gefilmt und nicht immer ganz jugendfrei – gibt Einblick in das High Life eines Originals, das es scheinbar geschafft hat, immer nur das Positive im Leben zu sehen."

13. Oktober 2011 | THE BIG EDEN • Kritik • Der Standard

Den Löwenanteil der Filmzeit beansprucht Rolf Eden selbst, stellt Bert Rebhandl fest: "eine Figur, von der sich nicht nur die vielen Frauen, sondern auch seine sieben Kinder fragen, ob sie so etwas wie einen Identitätskern hat. Peter Dörfler, der schon in DER PANZERKNACKER und ACHTERBAHN (ACHTERBAHN Trailer) scheinbar aus der Zeit gefallene Männer porträtiert hatte, hat danach gar nicht gesucht und doch eine Menge gefunden, worauf die Privatsender nie gekommen wären."

15. Mai 2011 | THE BIG EDEN • Kritik • schnitt.de

Edda Bauer sah überraschend wenig Wütende. "Gerade einmal die Mutter (dunkelbrünett!) seines jüngsten Sohnes Kai (13) fragt sich unverholen in Peter Dörflers Objektiv hinein, wie sie nur so dumm sein konnte, auf so einen windigen Charmeur reinzufallen. Die übrige Schar – darunter einige der sechs weiteren Kinder (von sechs anderen Frauen), Enkelkinder, ehemalige Angestellte, dauerhafte Wegbegleiter, Verflossene und einmalig Abgeschleppte – hat es sich im Garten Eden gemütlich gemacht, mal mehr, mal weniger nah dran an ihrem Schöpfer."

17. Februar 2011 | THE BIG EDEN • Kritik • festivalblog.com

THE BIG EDEN stellt für Andreas Tai "Selbststilisierung und Realitätsflucht fest, macht aber keine Anstalten, sie aufdringlich zu hinterfragen. Im Gegenteil mit der Musik und mit Schrifteinblendungen im Stil von siebziger Jahre Serien verstärkt der Film sogar noch das Image von Eden. Genau damit wird der kurzweilige und amüsante Dokumentarfilm der Kunstfigur Rolf Eden gerecht. Die Frage, ob es hinter den vielen Fassaden auch einen "wahren Rolf Eden" gibt, kann am Ende schließlich weder der Zuschauer, noch der Regisseur und wahrscheinlich nicht mal einmal Eden selbst beantworten."

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