| Regie | Anna Justice |
| Kinostart | 24.11.2011 |
Bei Michael Meys bleiben viele Fragen: "Wie sich das Wiedersehen Hannas und Tomasz gestaltet, wie Tomasz mit dem Verrat seiner Mutter umgeht. Man hätte gern mehr darüber erfahren und dafür gern auf die zwar soliden, aber letztlich doch nicht mehr als generischen Szenen während des Zweiten Weltkriegs verzichtet. Am Ende zerfällt DIE VERLORENE ZEIT (
) in zwei Hälften unterschiedlicher Qualität, die zusammengenommen einen im Ansatz interessanten, aber nur bedingt gelungenen Film formen."
Alexander Davydov entdeckt die große Tragödie dieses Filmes: Sie "besteht letztlich aus der Trennung. Während die meisten Filme über die Shoa wie Die Grauzone oder God on Trial sich mit dem unmittelbaren Leid der Opfer des Nationalsozialismus beschäftigen, geht Die verlorene Zeit einen Schritt weiter und verfolgt die weitgehenden Konsequenzen für die Überlebenden. Die Geschichte um Tomasz und Hannah stellt somit die Figuren vor die Wahl an der Bitternis ihres Schicksals, dass sie so wundersam verbunden und auch wieder getrennt hat, zu scheitern oder sich mit diesem auszusöhnen."
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