Film-Zeit auf  Film-Zeit bei Facebook   Film-Zeit auf Twitter

SOMMER DER GAUKLER

SOMMER DER GAUKLER

Regie Marcus H. Rosenmüller
Kinostart 22.12.2011
Genre Historienfilm

Kritiken • SOMMER DER GAUKLER

05. Dezember 2011 | SOMMER DER GAUKLER • Kritik • critic.de Partner von film-zeit

Neben den Bildern von Stefan Biebl und der detailversessenen Szenografie von Josef Sanktjohanser, die ein überzeugendes Zeitbild liefern, verdient vor allem die Musik von Gerd Baumann besondere Betrachtung, meint Robert Zimmermann. "Der gelungene Soundtrack wäre jedoch wesentlich wirkungsvoller, wäre er reduzierter zum Einsatz gekommen. Tatsächlich leidet SOMMER DER GAUKLER (SOMMER DER GAUKLER Trailer) an einem unausgewogenen Musik-Editing, wodurch in der Summe zu viel des Guten zusammen kommt und vieles der inszenierten und komponierten Dynamik kraft musikalischer Dauerbeschallung nivelliert wird."

22. Dezember 2011 | SOMMER DER GAUKLER • Kritik • kunstundfilm.de

"Eine überdreht-barocke Ausstattungs-Klamotte", nennt Denis Demmerle den SOMMER DER GAUKLER (SOMMER DER GAUKLER Trailer). "Der Regisseur verrückt Grenzen, verwischt Genres und verlangt dem Zuschauer einige Geistesgegenwart ab, wenn er etwa eine hochdramatische Szene in eine Musical-Einlage überführt. Damit profiliert sich Rosenmüller weiter als bayerischer Kraftkerl in den Fußstapfen eines Rainer Maria Fassbinder: Sein Nachfolger ist zwar nicht so sozialkritisch, aber ähnlich produktiv."

21. Dezember 2011 | SOMMER DER GAUKLER • Kritik • textezumfilm.de

José García gefiel zwar die Genremischung nicht so gut, dennoch lobt er Regisseur Marcus H. Rosenmüller für seine leichtfüßige Inszenierung. "Erneut gehören dazu eine feine Ironie und die Vorliebe für den bayerischen Zungenschlag, die der bayerische Regisseur hier mit einer aufwändigen, barocken Ausstattung und der ebenso barocken Filmmusik von Gerd Baumann verknüpft."

19. Dezember 2011 | SOMMER DER GAUKLER • Kritik • schnitt.de

Der Regisseur Marcus H. Rosenmüller scheint zum zwanghaften Ironiker geworden zu sein", bemängelt Sven Weidner, "da nahezu jede Äußerung, jedes Räuspern, jeder Einfall, jede Szene gleichsam ironisch gemeint und dementsprechend aufgefaßt werden kann. Dieses Zuviel an Ironie und Witz nimmt im Grunde jedwede Schärfe; Rosenmüller kalauert, und das arbiträr, penetrant und oftmals allzu schlicht vor sich hin."

02. November 2011 | SOMMER DER GAUKLER • Kritik • programmkino.de

Thomas Volkmann war besonders von der Musik angetan. "Rosenmüllers Hauskomponist Gerd Baumann hat hier einen stimmigen Soundtrack aus Mozarts Klängen und Anleihen der Barockmusik gebastelt. Ein besonders überraschender Coup aber gelingt ihm, als er die Bergarbeiter als Chor den "Da-brech-mer-ab"-Blues singen und stampfen lässt – ein an dieser Stelle surreal wirkender Streikaufruf, in dem sich einerseits Rosenmüllers Ironie spiegelt, andererseits aber auch bewusst mit dem historischen Kontext gebrochen wird."

Weitere Filme, die euch interessieren könnten

Aktueller Stand der Datenbank:
18738 Filme,
72604 Personen,
6594 Trailer,
873 Biographien,
54 Themen & Listen
all: 0,65473