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SPIEGLEIN SPIEGLEIN

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Regie Tarsem Singh
Kinostart 05.04.2012
Genre Drama, Fantasyfilm, Liebesgeschichte

Kritiken • SPIEGLEIN SPIEGLEIN

04. April 2012 | SPIEGLEIN SPIEGLEIN • Kritik • critic.de Partner von film-zeit

Regisseur Tarsem Singh traut sich beim Flirt mit Schneewittchen zu wenig, meint Tim Geyer. "Dabei können das visuelle Konzept und das fraglos faszinierende Kostümdesign nicht auf Spielfilmlänge über die Einfalt des Drehbuchs hinwegtrösten. Der durch einen missglückten Zauber zum liebeskranken Hund mutierte Prinz oder die mal grimmigen, mal tollpatschigen Zwerge sind so vorhersehbar und angepasst konstruiert, dass sie eher auf ein junges Publikum zu zielen scheinen."

10. April 2012 | SPIEGLEIN SPIEGLEIN • Kritik • negativ-film.de

Simon Born nimmt es theoretisch. "Die Spiegelung einer Spiegelung. Die einstmal bedeutungsvollen Symbolträger der Originalgeschichte sind längst zu erstarrten Stilmarken geworden, freigegeben zum heiteren neu gestalten. Von einer Psychologisierung des Stoffes, wie immerhin noch in Gothic-Horror-Adaption Schneewittchen mit Signourey Weaver versucht, keine Spur. Stattdessen ein postmodernes Bilderkarussell, in dem Zeichen wieder einmal nur auf weitere Zeichen verweisen. Die Frage nach Original und Abbild, Hülle und Kern ist sowieso längst überholt. Die Spiegelwelt hat die unsere gefressen."

05. April 2012 | SPIEGLEIN SPIEGLEIN • Kritik • perlentaucher.de

Elena Meilicke meint: "Tarsem Singh und sein Team tun also das einzig Vernünftige, was man mit einem altbekannten Märchenstoff anstellen kann: sie nehmen ihn als Lizenz zu exzessivem Farb- und Formrausch, als Lizenz zum Fantasieren und Delirieren."

04. April 2012 | SPIEGLEIN SPIEGLEIN • Kritik • Der Standard

Isabella Reicher bezeichnet SPIEGLEIN SPIEGLEIN als kurzweiligen, harmlosen Spaß fürs lange Osterwochenende. Zu sehen gibt es eine schräge Märchenwelt: "farbenprächtig und detailversessen, mit Wolkenschloss und Ziehharmonika-Beinkleid, gefältelt, frisiert, gesteckt und gestickt, vom frechen Schwanenhütchen bis zum Cul de Paris - dem ausgepolsterten Rockhinterteil - als Zwergenunterschlupf."

04. April 2012 | SPIEGLEIN SPIEGLEIN • Kritik • filmering.at

Für Julia Weninger bietet die Komödie "mit einer humorvollen, märchenhaft schönen Stoffbearbeitung Spaß für Jung und Alt und bringt neben dem altbewährten Handlungsstrang der Geschichte viele erfrischende Modernisierungen mit sich, die nicht selten einen Bezug zu aktuellen Themen herstellen. Als unterhaltsames, abwechslungsreiches Fantasyabenteuer besticht SPIEGLEIN SPIEGLEIN mit seinem konstanten, ironischen Witz und verspricht Entertainmentkino für die ganze Familie."

04. April 2012 | SPIEGLEIN SPIEGLEIN • Kritik • manifest.com

Benjamin Hahn sah dem Niedergang eines Filmemacher zu. "Dies ist einer der seltenen Fälle, bei denen man während des Abspanns schier sprachlos vor Entsetzen im Kinosessel hängen bleibt, weil man gerade der eindrucksvollen Selbstdemontage eines potentiell großen Regisseurs beigewohnt hat: Hätte er diesen Film als Tarsem Singh Asmussen Wayans KannnurschöneBilder Dhandwar gedreht, es wäre nur ehrlich gewesen."

03. April 2012 | SPIEGLEIN SPIEGLEIN • Kritik • Die Zeit

Nathalie Mispagel lobt die ironisch-verspielte Märchen-Caprice und ist begeistert. "Anstatt auf Imitation zu setzen, würdigt der dramaturgisch ausgefeilte Film das Märchenerbe durch Kreativität. Er ist ausgeklügelter Punk, eine Hommage an die anarchische Kraft der Fantasie."

03. April 2012 | SPIEGLEIN SPIEGLEIN • Kritik • filmtabs

Laut Günter H. Jekubzik erzählt der Regisseur dem Zuschauer "das grimmige Märchen mit so fantastischen, atemberaubenden und verrückten Kostümen (der kürzlich verstorbenen Designerin Eiko Ishioka) und Bildern, da können selbst wild fabulierende Handlung und Figuren nicht ganz mitzuhalten. Obwohl uns die böse Stiefmutter mit jedem Satz ihrer herrlich zynischen Kommentare, ihrer sehr spitzen und spitzfindigen Texte ans Herz wächst. Julia Roberts vermittelt ungemeinen Spaß im Spiel."

02. April 2012 | SPIEGLEIN SPIEGLEIN • Kritik • ray magazin

Zwar läuft bei Tarsem Singh einiges anders als bei den Gebrüdern Grimm, erkannte Alexandra Seitz. "Glücklicherweise aber vermeiden Melissa Wallack und Jason Keller in ihrem Drehbuch eine allzu brachiale Aktualisierung des Stoffes ebenso wie spaßig gemeinte popkulturelle Referenzen auf augenzwinkernd eingezogener Meta-Ebene."

24. März 2012 | SPIEGLEIN SPIEGLEIN • Kritik • outnow.ch

Der Film "ist ein schön inszeniertes Märchenabenteuer, in dem die Prinzessin stark und kämpferisch, die Königin herrlich böse und der Prinz gleichzeitig sexy und lächerlich sein darf. Freche Dialoge, tolle Stunts und eine grossartige Zwergenbande sorgen für kurzweilige Unterhaltung. Für die ganz Kleinen ist der Film nicht unbedingt geeignet, da sie manche Sprüche schlicht noch nicht verstehen dürften. Toll ist hingegen der Schluss, der mit einfachsten Mitteln zeigt: Grimms Schneewittchen ist längst kalter Kaffee."

21. März 2012 | SPIEGLEIN SPIEGLEIN • Kritik • kulturexpress.de

Lida Bach ist entsetzt. "Eine Modernisierung des Zeitlosen und eine Emanzipierung des Symbolischen behauptet Singh mit seiner psychologischen und motivischen Verstümmelung des Grimms Märchens zu liefern und schafft dabei eine visuell und inhaltlich gleichermaßen reaktionär-verstaubte Filmeitelkeit."

20. März 2012 | SPIEGLEIN SPIEGLEIN • Kritik • Filmbewertungsstelle

Das Drehbuch bietet "eine große Fülle an reizvollen Gags. Die reiche und fantasievolle Ausstattung verdient ein besonderes Lob, wie auch Kameraführung, musikalische Begleitung, Special Effects und die rasante Montage. Die Besetzung ist vorzüglich, wobei Julia Roberts als Königin besonders brillieren darf und Lily Collins als Schneewittchen glänzend ihre facettenreiche Rolle auszufüllen weiß."

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