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EXTREM LAUT UND UNGLAUBLICH NAH

EXTREM LAUT UND UNGLAUBLICH NAH

Regie Stephen Daldry
Kinostart 16.02.2012
Genre Drama

Kritiken • EXTREM LAUT UND UNGLAUBLICH NAH

12. Februar 2012 | EXTREM LAUT UND UNGLAUBLICH NAH • Kritik • critic.de Partner von film-zeit

Thorsten Funke ist enttäuscht, denn der Regisseur stellt selbst die Bilder der in Todesangst von den Zwillingstürmen springenden Menschen in den Dienst seiner Sentimentalität. Die meiste Zeit aber ist der Film "ein mit zu vielen Motiven vollgestopftes Sammelsurium, ein Film wie ein Hochbegabter, der stolz seine Sammlung an Kuriositäten und seine Fähigkeiten zur Tränenerzeugung vorführt."

17. Februar 2012 | EXTREM LAUT UND UNGLAUBLICH NAH • Kritik • kunstundfilm.de

Johannes Güssefeld bemängelt: "Jonathan Safran Foer verknüpft in der Vorlage ein Sammelsurium amüsanter, kluger und origineller Ideen mit mehreren Handlungssträngen, die in der Verfilmung wegfallen. Regisseur Daldry rückt die Katastrophe von 9/11 und Oscars Sinnsuche ins Zentrum des Geschehens... Die einfühlsame Psychologie, aber auch die Kreativität des Romans lässt der Film vermissen. Stattdessen drückt er kräftig auf die Tränendrüsen."

15. Februar 2012 | EXTREM LAUT UND UNGLAUBLICH NAH • Kritik • filmtabs.com

Günter H. Jekubzik ist begeistert. "EXTREM LAUT UND UNGLAUBLICH NAH (EXTREM LAUT UND UNGLAUBLICH NAH Trailer) begeistert mit vielen fantastischen Ideen und schafft es, trotz des schwierigen Themas traumatischer Verluste, mit Leichtigkeit zu erzählen und Hoffnung zu wecken. New York ist hier kein gefährliches Pflaster, Foer zeigt das Bild einer großen, im Schmerz verbundenen Gemeinschaft, die sich gegenseitig über die Verletzung hinweg hilft."

15. Februar 2012 | EXTREM LAUT UND UNGLAUBLICH NAH • Kritik • filmtogo.net

Denis Sasse lobt die Darsteller. "Max von Sydow macht dabei auch den unterhaltsamsten Teil des Filmes aus. Als stummer Rentner, der mit Oskar über einen Notizblock kommuniziert, schafft der Altdarsteller durch seine bloße Mimik die Gefühlslage der Zuschauer und der Filmhandlung zu kontrollieren. Er möchte Oskar helfen, aber nicht immer so, wie es der Junge gerne hätte.... Thomas Horn selbst steht Max von Sydow aber in Nichts nach. Als verschrobener Einzelgänger übermittelt er gekonnt seine Verzweiflung, seine Trauer und den Wahn, den er auslebt."

13. Februar 2012 | EXTREM LAUT UND UNGLAUBLICH NAH • Kritik • negativ-film.de

Elisabeth Maurer schreibt: "EXTREM LAUT UND UNGLAUBLICH NAH (EXTREM LAUT UND UNGLAUBLICH NAH Trailer) ist ein Erbauungsfilm, für jeden Menschen, aber wohl im größten Maße für die Bewohner der USA, weil er natürlich nicht von ungefähr die größte nationale Tragödie der Nation seit langer Zeit beinhaltet. Seine Botschaft ist einfach: Es wird nichts mehr so sein wie vorher, doch wenn wir zusammenhalten und uns an unsere Stärken halten, wird es trotz allem wieder gut. Da bleibt nur zu sagen: Schön wäre es."

11. Februar 2012 | EXTREM LAUT UND UNGLAUBLICH NAH • Kritik • Berliner Zeitung

Pathetisch nennt Daniel Kothenschulte den Film, vieles scheint am Reißbrett entstanden.

11. Februar 2012 | EXTREM LAUT UND UNGLAUBLICH NAH • Kritik • Die Tageszeitung

Dietmar Kammerer vermisst das Ziel, welches der Film erreichen will. Stephen Daldry "hat den Roman von Jonathan Safran Foer auf die Leinwand gebracht, ohne zu wissen, wieso man zehn Jahre danach noch einmal von 9/11 erzählen sollte. Darüber tröstet auch keine Umarmung hinweg."

11. Februar 2012 | EXTREM LAUT UND UNGLAUBLICH NAH • Kritik • Der Tagesspiegel

Extrem glatt und unheimlich schal, ist die ganze Sache für Jan Schulz-Ojala. "Was zunächst als konzentrierte Zuspitzung der narrativen Elemente gedacht gewesen sein mag, schält bald nur mehr die aggressiv altkluge Sonderbarkeit Oskars heraus. Doch 130 Minuten kindliche Egomanie am Stück sind, aus welchen Gründen auch immer, im Kino wie in der Wirklichkeit nur schwer zu ertragen."

11. Februar 2012 | EXTREM LAUT UND UNGLAUBLICH NAH • Kritik • Sophies Berlinale

"Stephen Daldry weiß, wie er den emotionalen Nerv seines Publikums treffen kann. Es kommt wohl darauf an, wie offen man für derartiges Hollywood-Kino ist. Für mich war es eine Portion zu viel. Dennoch rechne ich dem Film die Auseinandersetzung mit dem Thema 9/11 positiv an. Wer gerne im Kino heult, wird seine Freude haben ... oder so ähnlich."

11. Februar 2012 | EXTREM LAUT UND UNGLAUBLICH NAH • Kritik • outnow.ch

"Die bewegende Geschichte des jungen Oskar, der versucht, mit dem Verlust seines Vaters fertig zu werden, wird hier auf wunderschöne und unaufdringliche Weise erzählt. Neben schönen Lichtkontrasten und beängstigenden Geräuschkulissen zeigt dieser Film durch ungewöhnliche Close-ups und Vogelperspektiven die aufgewühlte Stadt New York kurz nach den Terroranschlägen des 11. September, ohne das Ereignis dabei ins Zentrum der Geschichte zu rücken."

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