| Regie | Helmut Dietl |
| Kinostart | 02.02.2012 |
Peter Osteried bringt es auf den Punkt: "München fehlt. Ebenso wie geschmackvoller Humor. Zu lachen gibt es bei dieser filmischen Katastrophe biblischen Ausmaßes nichts. Und wenn man doch mal lacht, dann nur aus hysterischer Verzweiflung ob des durch und durch geschmacklosen Films."
"Dem Film fehlt die erzählerische Bodenhaftung, die einer Satire erst den richtigen Schmiss gibt", kritisiert Antje Harries. "In ZETTL (
) bleibt das schale Gefühl, Regisseur Dietl und sein Co-Autor Benjamin von Stuckrad-Barre haben sich nur eine Welt vorgestellt, die verkommen, abgründig und hysterisch ist. Das Kino, das Dietl vielleicht vorschwebte, braucht mehr Zugang zur Wirklichkeit. Wäre Dietl doch in München geblieben, wir hätten mit großer Liebe Fortsetzungen seiner Filmkunst erwartet."
"Dietls platter Satireversuch ist Anti-Unterhaltung", schreibt Arne Hübner und fügt hinzu: "Ohne jegliches Gespür für hintersinnigen Humor, Timing oder Charme holzhammert sich der KIR ROYAL-Macher Helmut Dietl durch sein wahrlich idiotisches Hauptstadt-Happening voll Politfilz und Boulevard-Presse. ZETTL (
) ist eine gewollt groteske aber rundum misslungene Medien-Satire über eklige Promis, Lustgreise und notgeile TV-Stars."
Das Drehbuch zur kommenden deutschen Komödie ZETTL (
) schrieb Helmut Dietl mit unserem Autor Benjamin von Stuckrad-Barre. Der erzählt in der WELT, wie es ist, mit einem Genie zusammenzuarbeiten.