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I'M NOT A F**KING PRINCESS

I'M NOT A F**KING PRINCESS

Regie Eva Ionesco
Kinostart 27.10.2011
Genre Drama

Kritiken • I'M NOT A F**KING PRINCESS

20. September 2011 | I'M NOT A F**KING PRINCESS • Kritik • critic.de Partner von film-zeit

Robert Zimmermann bemängelt die mangelnde Charakterentwicklung. "So versucht die Inszenierung die Leere und Vereinsamung Hannahs vom Charakterspiel in aufwändige Kostüm- und Ausstattungsdetails zu verlagern, während Jeanne Lapoiries Bilder Nähe und Dichte aufbauen wollen, die sich jedoch nicht so recht in den monotonen, vor allem aus immer lauter werdenden Streitgesprächen bestehenden Erzählfluss einfügen wollen."

27. Oktober 2011 | I'M NOT A F**KING PRINCESS • Kritik • getidan.de

Peter Claus fragt sich: "Aufrichtige Abrechnung oder geschäftstüchtige Geldmacherei? Ich wage mir keine Antwort auf diese Frage. Beides ist denkbar, wahrscheinlich sind die Grenzen fließend. Eindeutig: Isabelle Huppert besticht mit gewohnter Bösartigkeit hinter biederer Fassade als Mutter-Monster. Wieder einmal eine artistische Meisterleistung der französischen Star-Aktrice. Ihretwegen lohnt der Kinobesuch."

27. Oktober 2011 | I'M NOT A F**KING PRINCESS • Kritik • getidan.de

Natürlich kann die Gratwanderung eines solchen Filmes nur gelingen, wenn man die richtigen Schauspieler dazu hat, stellt Georg Seeßlen fest. "Isabelle Huppert ist gewiss vertraut mit solchen borderline-Charakteren im allgemeinen, mit der Mutter in Hassliebe-Beziehung zum Kind im besonderen. Trotzdem gibt sie auch dieser Figur eine Unverwechselbarkeit, macht ihren eigenen Kampf um Anerkennung in der Fremde, ihre Verlorenheit, ihren Starrsinn, ihre Blindheit deutlich."

26. Oktober 2011 | I'M NOT A F**KING PRINCESS • Kritik • schnitt.de

Der Film bleibt leider laut Julian Bauer "unter seinen Möglichkeiten. Der Voyeurismus ist eine distinktiv filmische Praktik, der kinematographische Apparat ist immer schon Skopophilie. Dies findet in Ionescos Film jedoch keinen Eingang. Zudem hätten Brechungen erwartet werden können, gerade weil hier eine Situation entsteht, in der gewissermaßen die Tochter die Tochter filmt. Und gerade weil diese zwei Personen, also Eva und Violetta, nicht 1:1 übertragbar sind, wären filmische Brüche willkommen gewesen."

13. Oktober 2011 | I'M NOT A F**KING PRINCESS • Kritik • programmkino.de

Eric Horst lobt die Hauptdarstellerin. "Die großartige Isabelle Huppert zeigt in ihrer Rolle als Hannah auf's Neue die zerbrechliche Härte, von der Claude Chabrol einst behauptete, dass nur sie das so kann. Hier ist sie gleichzeitig die gute und böse Fee."

13. Oktober 2011 | I'M NOT A F**KING PRINCESS • Kritik • strandgut.de

Ein überraschend dezenter Film, meint Georg Seeßlen. "Der Film, den Eva Ionesco über diese Geschichte gedreht hat, ist zurückhaltend und beinahe gnädig, doch oft genug hat man gleichsam zwischen den Bildern den Eindruck, daß die Autorin nicht verschweigen wollte: Es war in Wirklichkeit alles noch viel schlimmer. Aber genau darin liegt das Bedeutende dieses Films, daß Eva Ionesco den »Fehler« ihrer Mutter weder wiederholt noch ihn einfach in eine Anklage umkehrt."

13. Oktober 2011 | I'M NOT A F**KING PRINCESS • Kritik • programmkino.de

Thomas Engel meint: "Abgesehen vom ernsten Thema ist das Gebotene ein Bilderrausch, ein ästhetisch-erotischer Reigen, ein Film, der in keiner Sekunde ausgetretene Pfade begeht, sondern sich ganz schön originell und ausgefallen gibt."

23. Mai 2011 | I'M NOT A F**KING PRINCESS • Kritik • artechock.de

Rüdiger Suchsland ist enttäuscht. "Statt nun aber von ihrer persönlich schmerzhaften Geschichte oder dem Komplex Popkultur und Kindersex – Pretty Baby, Tess, Die blaue Lagune entstanden alle etwa zur selben Zeit – zu erzählen, bietet Eva Ionesco nur ein abgestandenes, unsicher inszeniertes Mutter-Tochter-Drama."

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