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WHORES' GLORY - EIN TRIPTYCHON

WHORES' GLORY - EIN TRIPTYCHON

Regie Michael Glawogger
Kinostart 29.09.2011

Kritiken • WHORES' GLORY - EIN TRIPTYCHON

04. Oktober 2011 | WHORES' GLORY - EIN TRIPTYCHON • Kritik • negativ-film.de Partner von film-zeit

Christian Alt meint: "Das Triptychon bleibt bei Glawogger nicht nur die Grundstruktur des Films. Auch die Religiosität, die dem Triptychon inhärent ist, wird zum roten Faden des Films. Bewusst wählte er Prostituierte aus stark religiösen Regionen dieser Welt, der ständige Konflikt des Berufs mit dem eigenen Glauben und den daraus entstehenden Selbsttäuschungen ist eine immer präsente Struktur."

29. August 2011 | WHORES' GLORY - EIN TRIPTYCHON • Kritik • critic.de Partner von film-zeit

Es ist für Frédéric Jaeger "eine Binsenweisheit, dass Dokumentarfilme nicht selten überhaupt erst am Schneidetisch entstehen. Im Fall von Whores' Glory - Ein Triptychon (Whores' Glory - Ein Triptychon Trailer) dürfte es der Montage zu verdanken sein, dass die unterschwelligen Botschaften, das Weiterwirken des Films im Unbewussten, nicht demagogisch, nicht leichtsinnig und nicht zu wuchtig geraten sind. Mehr als um die Ehre der Huren geht es schließlich um ihre Würde."

29. September 2011 | WHORES' GLORY - EIN TRIPTYCHON • Kritik • TAZ

Cristina Nord ist nicht ganz überzeugt. "Worum es Glawogger geht, ist schnell klar: Indem er die äußeren Unterschiede zwischen den drei Orten betont, die unterschiedlichen Architekturen, Farben, Kleidungsstile, gibt er Aufschluss über drei unterschiedliche Prostitutionssysteme. Von dort aus geht er einen Schritt weiter, indem die augenfälligen Unterschiede religiös begründet."

29. September 2011 | WHORES' GLORY - EIN TRIPTYCHON • Kritik • Berliner Zeitung

Alexandra Seitz meint, dass Regisseur Michael Glawogger den Untertitel "Ein Triptychon" kaum zufällig gewählt hat. In der Dokumantation über das Hurenmilieu in drei unterschiedlichen Städten, hält er "das Begriffspaar Heilige/Hure freundlich weiter im Umlauf. Für das 21. Jahrhundert ist das eine durchaus beachtliche Leistung an Steinzeit-Machismo."

28. September 2011 | WHORES' GLORY - EIN TRIPTYCHON • Kritik • kultiversum.de

Oliver Heilwagen ist enttäuscht. "Meist werden banale Impressionen aus dem Rotlicht-Milieu mit geschmäcklerischer Musik zu bedeutungsschwangeren Szenen aufgeplustert – die folgenlos verpuffen. "Was macht Sex mit zwei Menschen? Was tut das mit ihrer Psyche und ihren Emotionen? Diese Fragen haben mich am meisten interessiert“, versichert Michael Glawogger. Ihrer Beantwortung kommt sein Film keine Sekunde lang näher."

01. September 2011 | WHORES' GLORY - EIN TRIPTYCHON • Kritik • ray-magazin.at

Ines Ingerle sah einen "Dokumentation, die nahe am Menschen ist, nahe an den einzelnen Schicksalen, Gedanken, Ansichten, Ängsten und Wünschen der Protagonistinnen, unterlegt von einem hervorragend ausgewählten und komponierten Score. Michael Glawoggers Film geht tiefer als die meisten Arbeiten über dieses Thema und hinterlässt einen gewaltigen, bleibenden Eindruck."

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