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4 TAGE IM MAI

4 TAGE IM MAI

Regie Achim von Borries
Kinostart 29.09.2011
Genre Drama, Kriegsfilm

Kritiken • 4 TAGE IM MAI

29. August 2011 | 4 TAGE IM MAI • Kritik • critic.de Partner von film-zeit

Oliver Kaever sah ein ungewöhnliches Drama über die letzten Kriegstage. Der Regisseur stellt "keine "wahre" Geschichte mit realistischen Mitteln nach – auch wenn das Geschehen tatsächlich auf einem historischen Vorfall beruht, der erst mit der Öffnung russischer Archive bekannt wurde. Von solcher Behauptungsdramaturgie hält sich Vier Tage im Mai fern. Achim von Borries erzählt in seinem ersten Kinofilm seit sieben Jahren vielmehr vom Werden dieses Stillstands."

29. September 2011 | 4 TAGE IM MAI • Kritik • textezumfilm.de

José García lobt: "Ganz ohne Pathos erweist sich 4 Tage im Mai (4 Tage im Mai Trailer) durch die fein nuancierte Figurenzeichnung als ein eindrücklicher, den Irrsinn des Kriegs bloßlegender Antikriegsfilm."

29. September 2011 | 4 TAGE IM MAI • Kritik • Berliner Zeitung

Anke Westphal meint: "Letztlich verläuft die Front nicht zwischen Sowjets und Deutschen, sondern zwischen Gut und Böse. Das mag manchem vielleicht schlicht erscheinen - dabei knüpft von Borries' Plädoyer für einen übergreifenden Humanismus durchaus reflektiert an eine reiche geistig-soziale Tradition an."

29. September 2011 | 4 TAGE IM MAI • Kritik • FILMtabs

Günter H. Jekubzik sah einen eindrucksvollen Film. "Erstaunlich friedlich und harmonisch zeigt sich Krieg in 4 TAGE IM MAI (4 TAGE IM MAI Trailer): Gräuel werden nur angedeutet, Schrecken ereignet sich allein im Off!"

29. September 2011 | 4 TAGE IM MAI • Kritik • getidan.de

Peter Claus war ergriffen. "Es ist stark, wie es gelingt, das Irrsinnige aller Kriegsspiele in den müden Gesichtern der Soldaten, in den viel zu alten Augen des halbwüchsigen Jungen, in der von Resignation geprägten Körpersprache der Frauen zu spiegeln. Das prägt sich ein und regt zum Nachdenken über den Filmabend hinaus an."

29. September 2011 | 4 TAGE IM MAI • Kritik • TAZ

Wilfried Hippen war beeindruckt. "Entscheidend für die Wirkung des Films ist, dass er sowohl zweisprachig wie auch mit Darstellern aus Deutschland und Russland produziert wurde. Nur so kann er beiden Seiten gerecht werden, nur so werden Klischees vermieden und nur dadurch bekommt der Film seine dramatische Tiefe."

21. September 2011 | 4 TAGE IM MAI • Kritik • filmrezension.de

Lida Bach gibt 3 von 5 Punkten. "Indem er die Handlung aus kindlicher Perspektive betrachtet, zeigt das zurückgenommene Drama martialischen Soldatenstolz, intime Rachegelüste und ein absolutistisches Feindbild als unreife und infantile Gesinnungen, ohne die von ihnen beeinflusste Figur dafür zu verurteilen. Stattdessen ist es Peters Impulsivität, welche die Erwachsenen ermahnt in ihrem Handeln überlegter und auf die Konsequenzen bedacht zu sein."

20. September 2011 | 4 TAGE IM MAI • Kritik • br-online.de

Louis Vazquez nennt den Film sehenswert, aber teilweise hinter seinen Möglichkeiten zurückbleibend. Er "bemüht sich zwar erkennbar um subtile Charakterisierungen und atmosphärische Bilder, wirkt aber seltsam verhuscht, gönnt sich zu selten wirklich ruhige Momente und eilt von einer Szene zur nächsten. Wenn beispielsweise Peter, der die einzelnen Episoden verknüpft, in einem wunderbaren Bild (Kamera: Bernd Fischer) mit den Lichtstrahlen spielt, die durch Löcher auf den Dachboden fallen, möchte man ihm gerne noch länger zusehen und so vielleicht auch der Figur noch ein bisschen näher kommen – aber da ist die Szene schon wieder vorbei."

05. September 2011 | 4 TAGE IM MAI • Kritik • Filmbewertungsstelle

"Entscheidend für die Wirkung des Films ist, dass er sowohl zweisprachig wie auch mit Darstellern aus Deutschland und Russland produziert wurde. Nur so kann er beiden Seiten gerecht werden, nur so werden Klischees vermieden und nur dadurch bekommt der Film seine dramatische Tiefe. Natürlich will Achim von Borries auch unterhaltsam erzählen, und so hat er die Liebesgeschichte, die nicht zwingend auch erzählt werden muss, in die Geschichte mit einbezogen."

05. September 2011 | 4 TAGE IM MAI • Kritik • programmkino.de

Günter H. Jekubzik lobt Castingentscheidungen. "Die ungewöhnliche Entscheidung, Russen von Russen spielen zu lassen und die Wehrmachts-Krieger mit Deutschen zu besetzen, sorgt ebenso wie die Beibehaltung der jeweiligen Sprachen ohne Synchronisation für größere Glaubhaftigkeit. Die ungewöhnliche Episode aus dem Mai 1945 fand eine ungewöhnliche, aber bis ins Detail durchdachte Umsetzung, die von Produzent Stefan Arndt (X-Filme) und Armin von Borries sowohl gegen russische als auch gegen deutsche Vorbehalte durchgesetzt wurde. Mit dem Glücksfall eines interessanten und sicher viel besprochenen Films, der auch internationales Publikum stark bewegte."

09. August 2011 | 4 TAGE IM MAI • Kritik • getidan.de

Peter Claus ist begeistert. "Regisseur und Drehbuch-Mitautor Achim von Borries hält sich fern von üblichen Antikriegs-Film-Mustern. Fast kammerspielartig, dabei aber durchaus auch auf der Klaviatur starker Dramatik spielend, zeigt er die grundsätzliche Absurdität allen Mordens im Namen einer Ideologie. Üppig inszenierte Schlachtszenen braucht es dazu nicht. Stattdessen verfolgt der Film sehr genau die emotionalen Wandlungen der Figuren, die alle, jede auf ihre Art, durch die Hölle gehen müssen. Grelle Effekte aber bleiben dabei aus. Der Schrecken kommt auf leisen Sohlen. Erkenntnisse reifen im Stillen."

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